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Stress ist √ľbertragbar

9. Mai 2014 – 10:40 wal (637x aufgerufen)

Weiße Pappaufsteller in Menschenform bilden eine Menschenmasse.

Damit wir Stress empfinden k√∂nnen, m√ľssen wir selbst in der stressausl√∂senden Situation agieren. So die allgemeine Annahme. Dass wir scheinbar jedoch auch gestresst sein k√∂nnen, wenn wir anderen Personen nur dabei zuschauen, wie sie stressige Situationen meistern, zeigt eine neue Studie des Max-Planck-Instituts f√ľr Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig in Kooperation mit der Technischen Universit√§t Dresden: Versuchsteilnehmer wurden vor die Aufgabe gestellt, sich im Rahmen eines Vorstellungsgespr√§ches zu behaupten und komplizierte Kopfrechenaufgaben zu l√∂sen. Ihre Leistung wurde dabei vermeintlich beurteilt. Als Kontrollvariable wurde der Kortisolspiegel erhoben.

Diese Situation wurde nun von weiteren Probanden entweder direkt oder √ľber einen Bildschirm beobachtet. Um das Ausma√ü der m√∂glicherweise erlebten Stressreaktion erfassen zu k√∂nnen, wurde auch der Kotisolspiegel dieser Versuchsteilnehmer erhoben. Es zeigte sich, dass 26 Prozent der Zuschauer beider Gruppen einen bedeutsamen Anstieg des Stresshormons Kortisol zeigten. Dies war verst√§rkt dann der Fall, wenn die gestresste Person und der Zuschauer in einer Partnerschaft lebten. Aber auch voneinander unabh√§ngige Personen zeigten diese Reaktion.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Ständig unter Strom

10. April 2014 – 16:12 wal (741x aufgerufen)

Ein Stempel mit der Aufschrift "Eilt sehr"Stehen wir unter starkem Stess, wird in unserem K√∂rper die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse oder auch kurz HPA-Achse aktiviert. √úber komplexe biologische Kreisl√§ufe f√ľhrt diese Aktivierung unter anderem zur Aussch√ľttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Der K√∂rper ist in Alarmbereitschaft und kann auf kurze Sicht gut mit der akut stressigen Phase umgehen.

Doch was passiert, wenn der Stresszustand längerfristig anhält?

Neue Studien zeigen, dass sich eine solche Dauerbelastung sowohl auf die psychische, als auch auf die physische Ebene auswirken kann. Kurzfristig kommt es oft zu Fehlern√§hrung, mangelnder Bewegung und damit zu einer Gewichtszunahme. L√§ngerfristig gesehen wirkt sich Dauerstress noch schwerwiegender aus. So scheint er z.B. das Risiko f√ľr Alzheimer zu steigern. Neben physischen Beschwerden wie Tinnitus, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen k√∂nnen auch psychische wie Depressionen oder Alkohol-und Medikamentenmissbrauch auftreten.

 

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Mehr zum Thema „Stress“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Besser zu zweit gestresst als alleine

31. Januar 2014 – 14:49 wal (894x aufgerufen)

Mehrere Stuhlreihen in einem Saal.Was Menschen als Stress empfinden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Gleichzeitig gibt es zahllose Bewältigungsstrategien, um mit aufkommendem Stress umzugehen. Eine dieser Methoden wurde nun von der University of Southern California genauer unter die Lupe genommen: Hierzu wurden 52 Probandinnen dazu aufgefordert, vor einer Kamera eine Rede zu halten. Zur Vorbereitung der Rede wurden die Versuchspersonen in Zweierteams unterteilt.

Der empfundene Stress wurde innerhalb der Studie auf zwei Arten gemessen. Zum einen wurde der Cortisollevel der Teilnehmer zu Beginn, während und nach der Rede erfasst. Zum anderen hatten die Probandinnen die Möglichkeit, ihr persönliches Empfinden hinsichtlich der Aufgabe zu äußern.

Ergebnis: Sprachen die Probandinnen innerhalb der Zweierteams √ľber die bevorstehende Aufgabe und ihre Empfindungen dabei und waren sie gleichzeitig √§hnlich angespannt, so wurde nicht soviel Cortisol ausgesch√ľttet wie zu erwarten gewesen w√§re. Gleichzeitig √§u√üerten die Versuchsteilnehmerinnen weniger empfundenen Stress.

 

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Angststörungen: Cortisolgabe hilft

8. April 2011 – 07:30 tom (1102x aufgerufen)

Das Stresshormon Cortisol unterst√ľtzt Verhaltenstherapie gegen H√∂henangst.

Zum Artikel… (Deutsch)

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