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Neue Forschung zum Cocktail-Party-Effekt

11. Februar 2014 – 00:01 wal (743x aufgerufen)

Buchstaben einer Schreibmaschine.

Wer kennt das nicht? Man steht auf einer Party und ist tief in das Gespräch seines GegenĂĽbers versunken. Konzentriert versucht man -trotz der Lautstärke der Musik-, den AusfĂĽhrungen des Gesprächspartners zu lauschen, um dann plötzlich den eigenen Namen aus einer ganz anderen Ecke des Raumes zu hören. Doch wie funktioniert dieses Phänomen, das in der Psychologie mit dem Namen „Cocktail-Party-Effekt“ betitelt wird? Dieser Frage ging eine Gruppe von Wissenschaftlern um Edward Chang der University of California in San Francisco nach. Sie fanden im auditorischen Kortex Nervenzellen, die verschiedene Arten von Konsonanten und Vokale unterscheiden. So fanden sie z.B. Neurone, die die unterschiedlichen S-Laute differenzieren oder welche, die speziell die Buchstaben „m“ und „n“ gegeneinander abgrenzten.

Unter „Cocktail-Party-Effekt“ wird in der Psychologie das Phänomen bezeichnet, dass Menschen, die sich in einer lauten Umgebung bewegen oder in ein Gespräch verwickelt sind, trotzdem noch verbale relevante Informationen wie z.B. den eigenen Namen aus einer Vielzahl an Hintergrundgeräuschen herausfiltern können.

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Bildquelle: © Marvin Siefke / pixelio.de

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