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Geschwisterbeziehungen: Prägend ein Leben lang

27. November 2014 – 00:01 wal (642x aufgerufen)

Kaum jemand hat so einen gro√üen Einfluss auf uns wie unsere Geschwister. Von klein auf begleiten sie uns durch unser Leben. Dabei wird gespielt, gestritten, sich vertragen oder auch mal sich verpetzt. So k√∂nnen beispielsweise soziale Kompetenzen erworben werden. Ist¬† die Beziehung der beiden Geschwister gut zueinander, so hat diese einen (zwar kleinen) Effekt auf die Entwicklung der beiden. So sind sie zum Beispiel meist in sp√§teren Jahren widerstandsf√§higer gegen√ľber negativer Ereignisse.

Doch was passiert, wenn diese Beziehung eher negativ ist? Den Ergebnissen einer Metaanalyse zufolge hat dies einen größeren und negativen Effekt auf die Entwicklung der beiden Kinder. Gerade die emotionale Entwicklung scheint davon betroffen zu sein. So scheinen Kinder aus negativen Geschwisterbeziehungen eher depressiver, ängstlicher oder aggressiver zu reagieren, wenn sie vor schwierige Aufgaben gestellt werden und haben eine niedriger ausgebildete Sozialkompetenz.

Ergebnisse einer Studie der University of New Hampshire weisen darauf hin, dass gerade Geschwisterbeziehungen, die von ständigen Aggressionen geprägt sind, schaden können. So deuteten die Ergebnisse beispielsweise an, dass der aggressivere Geschwister eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, später in die Drogenszene oder in kriminelle Aktivitäten verwickelt zu werden. Der andere Geschwisterteil, der den Aggressionen ständig ausgesetzt ist, neigt den Ergebnissen zufolge dahingegen eher dazu, später Depressionen oder Angststörungen zu entwickeln.

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Von Hormonen und der Monogamie in der Partnerschaft

9. Januar 2014 – 14:31 wal (738x aufgerufen)

Schl√∂sser mit eingravierten Namen, die an ein Br√ľckengel√§nder gekettet wurden.Wieso leben die meisten M√§nner monogam, obwohl aus rein evolution√§rer Perspektive eine m√∂glichst gro√üfl√§chige Verbreitung ihrer Gene sinnvoll w√§re? Die Antwort auf diese Frage k√∂nnte laut einer Studie der Universit√§t Bonn „Oxytocin“ lauten. In dem Experiment wurde 20 M√§nnern, die l√§ngere romantische Beziehungen f√ľhren, entweder Oxytocin oder ein Placebo gespritzt. Den Probanden wurden im Anschluss Bilder ihrer Partnerin, im Vergleich zur Partnerin gleich attraktiver fremder Frauen und von H√§usern gezeigt, w√§hrend fMRT-Aufnahmen ihres Gehirns erstellt wurden. Die fMRT-Bilder zeigten, dass vor allem der Nucleus accumbens und die Area tegmentalis ventralis aktiviert wurden. Ersterer wird in Verbindung mit Belohnung, letztere mit Motivation gebracht. Die Signale waren f√ľr die Bilder der Partnerinnen am st√§rksten.

Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet und √ľber die Hypophyse in den K√∂rper ausgesch√ľttet. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und der sozialen Interaktion. Ausgesch√ľttet wird es durch Umarmungen, soziale Unterst√ľtzung etc.

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Bildquelle: © Gabriele genannt Gabi Schoenemann / pixelio.de

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TV-Tipp: Spielfilm „Therapie und Praxis“

27. September 2013 – 18:47 kri (624x aufgerufen)

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Der Film handelt von Roland Arnsberg, der sowohl im Beruf als auch im Privaten gnadenlos erfolgreich scheint. In seiner Arbeit als Therapeut hat er seine Berufung gefunden und f√ľhrt mehrere Jahre lang eine gl√ľckliche Beziehung mit seiner Kollegin Chris. Doch als diese sich pl√∂tzlich eine Beziehungspause w√ľnscht, st√ľrzt er ins Nichts und denkt sogar an Selbstmord. Zuf√§llig lernt er die junge Regine kennen, die f√ľr ihn zur Rettung wird. Beide beginnen eine st√ľrmische Aff√§re, als Arnsberg entdeckt, dass Regine die Frau eines langj√§hrigen Patienten von ihm ist. Doch statt die Beziehung zu beenden, um seine Karriere zu sch√ľtzen, nutzt er die Sitzungen, um Regines Ehe zu zerst√∂ren und sie f√ľr sich zu gewinnen.

 

Am 04.102013 um 18:10 auf Einsfestival

 

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Bildquelle: © Espressolia  / pixelio.de

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Wenn der Therapeut plötzlich wechselt

26. September 2013 – 18:26 kri (657x aufgerufen)

Behandlungszimmer

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist ein wesentlicher Faktor, der den letztendlichen Erfolg einer Therapie mitbestimmt. Die Psychotherapeuten investieren oft viele Sitzungen damit, ein Gef√ľhl von Vertrautheit und Akzeptanz aufzubauen. Was passiert aber, wenn der Therapeut eines Patienten w√§hrend der Behandlung wechselt. Egal obdie Abwesenheit absehbar- wie bei Mutterschutz oder Elternzeit- oder unvorbereitet wie bei Krankheiten oder Unf√§llen kommt, bringt sie einige Ver√§nderungen mit sich, auch im Bezug auf die Abrechnung mit der Krankenkasse.

 

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Bildquelle: © Stihl024  / pixelio.de

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Wie einwenig Action die Beziehung retten kann

26. April 2013 – 12:07 kri (1959x aufgerufen)

Händchenhalten

Es klingt banal, dass Spannung die Beziehung belebt. Doch genau dies wurde in einer australischen Studie belegt, in der 50 Paare, die schon l√§nger als acht Jahre zusammen waren, untersucht wurden. Am Anfang sollten sie spannende und aufregende Aktivit√§ten aufschreiben, von denen sie pro Woche wenigstens eine √ľber einem Zeitraum von vier Wochen unternehmen sollten. Diese Intervention f√ľhrte¬† zu einer merklichen Steigerung der empfundenen Qualit√§t der Beziehung, was auch der Vergleich mit der Kontrollgruppe best√§tigte. Besonders interessant ist, dass die gemeinsame erlebte Spannung wie bei einer langen Klettertour einen st√§rkeren positiven Effekt auf die Bezihung hat als das gemeinsame Entspannen vor dem Fernseher.

 

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Bildquelle: © Jorma Bork / pixelio.de

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Frauen können Untreue bei partnern im Gesicht lesen

21. Dezember 2012 – 16:44 kri (813x aufgerufen)

K√ľssendes Paar

Wir sind oft davon √ľberzeugt, dass wir die Eigenschaften einer Person in ihrem Gesicht ablesen k√∂nnen. Besonders Frauen sind der Meinung, dass sie in dem Gesicht eines fremden Mannes sehenn k√∂nnen, ob er treu in eineBeziehung ist oder schon mal betr√ľgt. An dieser √úberzeugung scheint wohl ein F√ľnkchen Wahrheit dran zu sein. In einem Versuch sollten Frauen nur anhand eines Portraitfotos eines fremden Mannes seinen Hang zur Treue beurteilen. Erstaunlicherweise stimmten die Angaben signifikant h√§ufig mit der Vorgeschichte des Abgebildeten und seiner Einstellung zu Partnerschaften √ľberein. M√§nner selbst konnten die Treue bzw. Untreue einer Frau nicht so gut anhand der Bilder bewerten.

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Bildquelle: © Paulwip/pixelio.de

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Wenn Sex als Machtinstrument eingesetzt wird

26. April 2012 – 17:22 tom (1441x aufgerufen)

Lange Sexpausen in der Partnerschaft sind ein Warnsignal: In der Regel sind es Frauen, die Sex rationieren, sagen Psychologen. Doch wenn Sex als Machtmittel eingesetzt wird, entsteht ein Teufelkreis.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Glaube an den Osterhasen tut dem Kind gut

3. April 2012 – 16:31 tom (1139x aufgerufen)

D√ľrfen Eltern ihren Kindern ins Gesicht flunkern und ihnen die M√§r vom Osterhasen aufbinden? Auf jeden Fall, meinen Psychologen. Mit zu viel erwachsener Vernunft wird man schnell zum Spielverderber.

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Bildquelle: © Christiane Fengler / pixelio.de

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Die Formel f√ľr eine gl√ľckliche Beziehung

15. Februar 2012 – 14:21 tom (1994x aufgerufen)

Der Schweizer Psychologe Dominik Sch√∂bi hat jahrelang an der Formel f√ľr eine gl√ľckliche Beziehung geforscht. Im Interview verr√§t er das Geheimnis der ewigen Liebe.

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Wenn es in der Beziehung kriselt, können Paarberater helfen.

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Bildquelle: ¬© J√ľrgen Acker / pixelio.de

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Tiefe Männerstimmen haften Frauen im Gedächtnis

4. Januar 2012 – 18:41 tom (1109x aufgerufen)

Die Vorliebe von Frauen f√ľr tiefe m√§nnliche Stimmen ist bekannt: Neu ist jedoch, dass auch das weibliche Erinnerungsverm√∂gen die Partnerwahl beeinflusst.

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