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Können Antiallergika gegen traumatische Erinnerungen helfen?

4. Dezember 2013 – 09:49 wal (594x aufgerufen)

Der Schatten eines Menschen auf einer Treppe.

Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, einen Zusammenhang zwischen einem guten Gedächtnis für traumatische Ereignisse und bestimmten Genen aufzuzeigen. Interessant könnte diese Entdeckung für die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung werden, denn schon seit Längerem ist bekannt, dass ein eben solches stark ausgeprägtes Gedächtnis für emotionale Inhalte die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine PTBS auszubilden.

 

In weiteren Untersuchungen wurde der Histamin-1- Rezeptor mit einer erhöhten Wiedererlebenssymptomatik eines Traumas in Verbindung gebracht. Dieses Ergebnis ist insoweit interessant, dass nicht nur Antipsychotika an ebendiesen Rezeptor binden sondern auch sogenannte Antihistaminika. Diese werden normalerweise in der Behandlung von Allergien eingesetzt und gehen mit weniger Nebenwirkungen einher als Antipsychotika. In ersten Studien wurde die Wirkung von Antihistaminika auf aversive Gedächtnisinhalte bereits untersucht. Die Ergebnisse scheinen vielversprechend.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © Martin Schemm / pixelio.de

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TV-Tipp: „Rechtlos und ausgeliefert? Schicksal Demenz“

21. September 2013 – 09:39 kri (1023x aufgerufen)

Alte Hände

Die Demenz ist im Vormarsch. Je älter wir werden, umso wahrscheinlicher ist es an dieser heimtückischen Krankeit zu erkranken, die die Erinnerungen einfach löscht. Im fortgeschrittenen Stadium sind die Erkrankten nicht mehr fähig alleine zu leben und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Da viele Angehörige und Verwandte die Pflege nicht übernehmen können, leben viele Patienten im Altersheim.

Die Dokumentation widmet sich der Betreuung von dementen Personen. Missstände werden aufgezeigt, wenn z.B. die Senioren trotz massiver Nebenwirkungen mit Neuroleptika ruhiggestellt werden. Andrerseits gibt es auch Alternativen zu dieser medikamentiösen Behandlungen, die neuen Hoffnungsschimmer darstellen.

 

Zu sehen am Montag, 30.09.2013, um 23:30 auf BR.

 

Mehr zur Sendung

 

Bildquelle: © Fotobox  / pixelio.de

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Grenzfrage- Zwangeinweisung in die Psychiatrie

17. Januar 2013 – 00:00 kri (1481x aufgerufen)

Seit Sommer 2012 dürfen Ärzte aufgrund eines Befehls des Bundesgerichtshofes psychisch Kranke nicht mehr gegen ihren Willen behandeln. Grund für dieses Urteil war, dass eine gesetzliche Grundlage bisher fehlt. Seitdem sind Zwangsbehandlungen oder Zwangseinweisungen in die Psychiatrie untersagt und den Ärzten fehlt der Handlungsspielraum, wenn sich ein Patient wehrt. Nun will der Bundestag über diese Grenzfrage und einem möglichen Gesetzesentwurf diskutieren.

Zu dem Artikel

Wir interessen uns für Ihre Meinung! Denken Sie, dass eine Zwangsbehandlung rechtlich möglich sein soll, wenn der psychisch Kranke eine Geafhr für sich selbst darstellt? Stimmen Sie zu, dass eine Zwangeinweisung legitim ist, so lange sie das letzte Mittel ist? Oder verteten Sie die Position, dass eine Behandlung gegen den Willen weiterhin nicht erlaubt werden darf?

Bildquelle: Gerd Altmann/ pixelio.de

 

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Internet-Therapie hilft bei quälendem Tinnitus

15. Februar 2012 – 12:44 tom (1028x aufgerufen)

Internetbasiertes Selbsthilfetraining bei Tinnitus ist so erfolgreich wie Gruppentherapie – Akzeptanz der Ohrgeräusche erhöht.

Zum Artikel…

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Jugendliche mit Essstörungen profitieren von der Unterstützung durch die Eltern

10. August 2009 – 14:17 Timo (1793x aufgerufen)

Wenn ein Jugendlicher eine Essstörung hat, ist das nicht nur ein individuelles Problem, sondern eines der gesamten Familie. Aus diesem Grund sollten auch die Eltern in die Behandlung mit einbezogen werden. Dies verbessert die Erfolgschancen einer Therapie.

http://www.healthday.com/Article.asp?AID=625763

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Erythrophobie

24. April 2009 – 07:58 Timo (1654x aufgerufen)

Erythrophobie, oder die Angst vorm Erröten, ist sehr belastend für die Betroffenen. Die soziale Interaktion wird durch sie schwer beeinträchtigt. Es kommt häufig zur Vermeidung von Situationen in denen Erröten drohen könnte. Manche Menschen gehen nicht einmal mehr vor die Haustüre.

http://www.zeit.de/online/2009/06/tsp-rotwerden-gesundheit?page=1

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