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Wach durch transkranielle Hirnstimulation

26. Februar 2014 – 13:40 wal (704x aufgerufen)

Radarbild

Wer stundenlang einen Radar im Auge behalten muss oder Videosequenzen auswertet, muss hellwach sein und dabei am besten noch konzentriert und aufmerksam dazu. Sonst wird wom√∂glich etwas Wichtiges √ľbersehen. Problem hierbei: Arbeiten wir mit voller Konzentration, so kann diese jedoch lediglich 20 Minuten im Schnitt aufrecht gehalten werden. Dies kann gerade f√ľr den Beruf des Soldaten sehr kritisch werden. Aus diesem Grund wird in neuen Studien des Pentagons mit Hilfe von transkranieller Magnetstimulation versucht, sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Konzentration zu steigern. Hierzu wurden Freiwillige in drei Probandengruppen eingeteilt. Eine Gruppe fungierte als Kontrollgruppe, eine zweite erhielt Koffein, die dritte wurde mit der transkraniellen Magnetstimulation behandelt. Die Aufgabe war jedoch f√ľr alle Probanden gleich: 30 Stunden wach bleiben und konzentriert einen Radar beobachten. Ergebnis: Versuchspersonen, die der transkraniellen Magnetstimulationsbedingung zugeordnet waren, zeigten im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen sehr viel bessere Leistungen und waren auch aktiver.

Transkranielle Magnetstimulation: Mit Hilfe kleiner Elektrost√∂√üe werden bestimmte Regionen des Gehirns stimuliert oder gehemmt. So k√∂nnen bestimmte Gehirnregionen k√ľnstlich „ausgeschaltet“ oder „aktiviert“ werden. Das Verfahren ist nicht invasiv und in der Regel ohne Folgesch√§den. Aus diesen Gr√ľnden wird es h√§ufig in der neurowissenschaftlichen Forschung eingesetzt.

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Bilderquelle: © Kai Tholen / pixelio.de

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Eine Tasse Kaffee bitte!

24. Januar 2014 – 00:01 wal (857x aufgerufen)

Eine Tasse Kaffee. Um die Kaffeetasse und auf dem Unterteller sind Kaffeebohnen verteilt.

Aufstehen, fertigmachen, ins B√ľro gehen und dort erstmal eine Tasse Kaffee genie√üen. Dies stellt den typischen Tagesablauf vieler Berufst√§tiger dar. Dabei erhoffen sich viele vor allem vom Kaffeegenuss eine gesteigerte Aufmerksamkeit und Wachheit.

Dass das Hei√ügetr√§nk jedoch auch m√∂glicherweise das Langzeitged√§chtnis f√∂rdern k√∂nnte, zeigt eine neue Studie der Johns Hopkins University in Baltimore: In dem zweiteiligen Versuch wurden Probanden Bilder gezeigt. Aufgabe: Entscheiden, ob die gezeigten Gegenst√§nde ins Haus oder ins Freie geh√∂rten. Im Anschluss an die Aufgabe verabreichten die Forscher einem Teil der Vesuchsteilnehmer ein Placebo, die Gruppe fungierte als Kontrollgruppe. Dem verbleibenden Rest, der Experimentalgruppe, wurde eine 200 mg Koffeintablette gegeben. Nach einem Tag fanden sich die Probanden zum zweiten Teil des Experimentes ein. Zuerst sollten die Bilder in alte und neue Abbildungen eingeteilt werden. Hierbei fand sich kein Unterschied zwischen den Gruppen. Sollten die Teilnehmer jedoch Darstellungen identifizieren, die den gezeigten Bildern √§hnelten, schnitt die Koffeingruppe sehr viel besser ab. Zum L√∂sen dieser Aufgabe mussten sich Einzelheiten der fr√ľheren Abbildungen gemerkt werden. Schluss der Forscher: Die Probanden der Koffeinabteilung hatten sehr wahrscheinlich eine detailliertere Erinnerung angelegt.

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Bildquelle: © Andreas Liebhart / pixelio.de

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Koffein sch√§rft die Auffassungsgabe f√ľr positive W√∂rter

9. November 2012 – 10:22 kri (1192x aufgerufen)

Kaffee

Eine, zwei oder mehrere T√§sschen Kaffee sind f√ľr viele untrennbar vom Alltagstrott. F√ľr Kaffeeliebhaber ist das schwarze Gold mehr als ein reines Aufputschmittel. Viel mehr verspricht es¬† Erholung und Entspannung. Angeblich w√ľrden Frauen eher auf einen Fris√∂rbesuch verzichten als an der t√§glichen Kaffeepause zu sparen.

Forscher von der Universit√§t Bochum- Ruhr konnten k√ľrzlich zeigen, welchen Einfluss das Koffein auf unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung hat. Interessanterweise sch√§rft es kurzzeitig das Erkennungsverm√∂gen von positiven W√∂rtern.

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Bildquelle: © Lichtbild Austria/ pixelio.de

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Staus vermeiden wie die Ameisen

22. Juni 2012 – 17:19 kri (1126x aufgerufen)

Stau auf der Autobahn

Nachts losfahren, Umleitungen w√§hlen, aufs Navi h√∂ren ‚Äď all das hilft nicht, wenn alle das Gleiche tun. Stauforscher lernen von Insekten, wie es besser geht.

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Bildquelle: © Erich Westendarp  / pixelio.de

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Warum gro√üe Buchstaben gro√üe Gef√ľhle erzeugen

14. Mai 2012 – 11:37 kri (1152x aufgerufen)

Schlagzeile einer Tageszeitung

Was Werbung und Boulevard-Medien instinktiv einsetzen, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Gro√üe Buchstaben wecken gro√üe Gef√ľhle. Dabei handelt es sich nicht um ein reines Aufmerksamkeitsph√§nomen.

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Bildquelle: © D.Gast / pixelio.de

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Ist ADHS real?

15. Februar 2012 – 13:25 tom (1198x aufgerufen)

An der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivit√§ts-St√∂rung (ADHS) scheiden sich die Geister: Einige Experten verweisen auf immer mehr betroffene Kinder und schlagen Alarm. Andere halten ADHS f√ľr eine erfundene Krankheit. Eine ideologische und emotionale Diskussion ist entbrannt.

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Bildquelle: © Benjamin Thorn / pixelio.de

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Selbstgespräche: Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

29. November 2011 – 14:01 tom (1658x aufgerufen)

Menschen, die laut mit sich selbst sprechen, werden von anderen meist bel√§chelt, wenn nicht gar f√ľr verr√ľckt gehalten. Laut Psychologen hilft es jedoch in vielen Situationen, sich verbal anzuspornen oder die eigene Aufmerksamkeit zu lenken. Nur kommt es dabei auf die richtige Wortwahl an.

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Bildquelle: © berwis / PIXELIO

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Gehirn: Aufmerksamkeit und Bewusstsein getrennt

29. November 2011 – 12:44 tom (1164x aufgerufen)

Aufmerksamkeit und Bewusstsein sind zwei grundlegend verschiedene Prozesse im Gehirn. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts f√ľr biologische Kybernetik zusammen mit japanischen Kollegen aus einer Reihe von Verhaltensbeobachtungen geschlossen.

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Bildquelle: © Joujou / PIXELIO

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Neue Erkenntnisse zum Einfluss emotionaler Bilder aufs Gehirn

21. November 2011 – 16:49 tom (1254x aufgerufen)

Eine Arbeitsgruppe von Psychologen der Universit√§t Leipzig fand in ihren mehrj√§hrigen Forschungen heraus, dass emotionale Bilder oder Ereignisse in unserer Umwelt vom Gehirn immer wahrgenommen werden ‚Äď egal, was man zum entsprechenden Zeitpunkt gerade tut. Die Ergebnisse liefern eine Antwort auf eine seit Jahren in den Neurowissenschaften kontrovers diskutierte Frage.

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Bildquelle: © S. Hofschaeger / PIXELIO

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„Sprachzentren“ auch f√ľr Aufmerksamkeit zust√§ndig

14. Juni 2011 – 21:36 tom (4462x aufgerufen)

Die ‚ÄěSprachzentren‚Äú in der linken Gehirnh√§lfte des Menschen sprechen und verstehen nicht nur Sprache, sondern sie sind auch f√ľr die Orientierung unserer Aufmerksamkeit im Raum zust√§ndig.

Bildquelle

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