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Veränderte Wahrnehmung bei Phobien

7. Januar 2014 – 00:01 wal (756x aufgerufen)

Eine schwarze Spinne.Nehmen Menschen mit Phobien ihre Umwelt und vor allen Dingen den angstausl√∂senden Reiz anders wahr als Personen, die von diesem Leiden nicht betroffen sind? Dieser Frage ging eine Forschergruppe des Otto-Selz-Institutes der Universit√§t Mannheim in einer j√ľngst ver√∂ffentlichten Studie nach. Die Versuchsteilnehmer konnten zwei Gruppen zugeordnet werden: Eine Gruppe litt an Arachnophobie, die andere Gruppe erf√ľllte keine Kriterien einer Phobie und fungierte somit als Kontrollgruppe. Innerhalb des Versuches wurden beiden Probandengruppen mittels eines Stereoskops auf jedes Auge ein unterschiedliches Bild projiziert. Diese Technik wird auch als binokulare Rivalit√§t bezeichnet. Eines der Bilder zeigte immer eine Spinne oder eine Blume, das andere war eine geometrische Form. Ergebnis: Bei Arachnophobikern wurde die Aufnahme der Spinne sowohl fr√ľher als auch l√§nger wahrgenommen. Sehen die Augen jeweils ein unterschiedliches Bild, so wird eines unterdr√ľckt und das dominantere erfasst. M√∂glicherweise scheint die Aufnahme der Spinne bei Spinnenphobikern sehr viel emotionaler aufgenommen zu werden und dominiert auf diese Weise.

 

Unter Arachnophobie wird die Angst vor Spinnen verstanden.

 

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Bildquelle: © Marvin Siefke / pixelio.de

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Angst vor Spinnen ist Trainingssache

28. September 2009 – 10:35 Timo (5817x aufgerufen)

„Schon weibliche Babys entwickeln schneller eine Angst vor Spinnen als m√§nnliche, wenn ihnen entsprechende Bilder gezeigt werden. Das haben Forscher in Experimenten mit 11 Monate alten Babys nachgewiesen, die sie mit Bildern entweder eines harmlosen Objekts wie einer Blume oder eines der von vielen Frauen gef√ľrchteten Tiere wie Spinnen konfrontierten. Die Fotos kombinierten die Wissenschaftler jeweils mit einem lachenden oder √§ngstlichen Gesicht. Weibliche Babys lie√üen sich mit der Kombination aus einer Spinne und einem √§ngstlichen Gesicht schneller auf eine entsprechende Reaktion trainieren als Jungen.“ (wissenschaft.de, 12.09.09)

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/306709.html

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