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Anorexie bei Männern

15. Oktober 2014 – 13:20 wal (832x aufgerufen)

272700_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deWird in den Medien von Anorexie berichtet, so wird sie meistens mit Frauen in Verbindung gebracht. Dass aber auch M√§nner unter Anorexie leiden k√∂nnen, wird oft vernachl√§ssigt. Dabei machen sie 10% der Betroffenen aus. Problematisch hierbei: Auch das Wissen um das St√∂rungsbild wurde √ľberwiegend aus Studien mit Anorexiepatientinnen gewonnen. Forscher der University of Montreal haben nun in einem Review 24 Studien zu diesem Thema n√§her betrachtet und so versucht, das Wissen √ľber Anorexie bei M√§nnern zu vergr√∂√üern. Zusammengenommen konnte auf diese Weise eine Stichprobe von 279 Probanden gezogen werden, die zwischen 11 und 36 Jahre alt waren. Neben Gemeinsamkeiten bei Frauen und M√§nnern wie beispielsweise der Angst davor zuzunehmen, konnten die Forscher mehrere Variablen finden, die bei der m√§nnlichen Anorexie scheinbar relevant sind. So bezog sich beispielsweise die Unzufriedenheit mit dem K√∂rper bei M√§nnern eher auf die Muskelmasse. Au√üerdem fanden sich oft Komorbidit√§ten: So litten die Patienten oft nicht nur an der Anorexie, sondern auch an Depressionen oder S√ľchten. Auch fanden sich √ľberdurchschnittlich h√§ufig aufbrausende, psychotische oder antisoziale Pers√∂nlichkeitseigenschaften. Auffallend war ebenfalls eine h√∂here Homosexualit√§tsrate unter den m√§nnlichen Anorexiepatienten als in der Bev√∂lkerung.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Anorexia Nervosa“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © RainerSturm / pixelio.de

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Informationsdienst „Recherche Spezial“ von GESIS – Leibniz-Institut f√ľr Sozialwissenschaften

3. Mai 2010 – 10:01 Timo (1326x aufgerufen)

„Der Informationsdienst „Recherche Spezial“ b√ľndelt neueste Literatur- und Forschungsnachweise zu aktuellen gesellschaftspolitischen und sozialwissenschaftlichen Themen. Die Nachweise entstammen den GESIS-Datenbanken SOLIS und SOFIS sowie den sechs englischsprachigen sozialwissenschaftlichen Datenbanken des Herstellers Cambridge Scientific Abstracts (CSA). Dieser exemplarische, themenspezifische Ausschnitt aus unseren Datenbanken vermittelt einen raschen und gleichzeitig fundierten √úberblick zu gegenw√§rtigen Forschungsfeldern der Sozialwissenschaften.“ (gesis.org, 03.05.10). Die gegenw√§rtige Ausgabe listet beispielsweise aktuelle Literatur und Forschungsprojekte zum Thema Essst√∂rungen auf.

http://www.gesis.org/forschung-lehre/gesis-publikationen/servicepublikationen/recherche-spezial/

Hier der Link zum Thema Essstörungen:

http://www.gesis.org/fileadmin/upload/dienstleistung/fachinformationen/recherche_spezial/RS_02_10_Essstoerungen.pdf

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Essstörungen

8. November 2009 – 12:00 Timo (1744x aufgerufen)

PsychoLog gibt es jetzt schon seit M√§rz 2009. Beim Betrachten der Blog-Statistik ist mir aufgefallen, dass die hier ver√∂ffentlichten Beitr√§ge zu Essst√∂rungen 3mal so h√§ufig aufgerufen wurden wie alle anderen (knapp 3000 Aufrufe vs. 1000 f√ľr Artikel zu anderen Themen). Ich finde das sehr interessant. Schlie√ülich handelt es sich selbst bei den am h√§ufigsten vorkommenden Essst√∂rungen, Anorexie und Bulimie, um St√∂rungen, die relativ selten sind im Vergleich zu beispielweise Depressionen oder Angstst√∂rungen. Anorexie hat eine ungef√§hre Pr√§valenz von 1%, Bulimie kommt etwas h√§ufiger vor. Depressionen haben eine Pr√§valenz von fast 10%. Angstst√∂rungen sind √§hnlich h√§ufig vertreten.

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Jugendliche mit Essst√∂rungen profitieren von der Unterst√ľtzung durch die Eltern

10. August 2009 – 14:17 Timo (1793x aufgerufen)

Wenn ein Jugendlicher eine Essstörung hat, ist das nicht nur ein individuelles Problem, sondern eines der gesamten Familie. Aus diesem Grund sollten auch die Eltern in die Behandlung mit einbezogen werden. Dies verbessert die Erfolgschancen einer Therapie.

http://www.healthday.com/Article.asp?AID=625763

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Verzerrte Körperwahrnehmung bei Essstörungen und deren neuropsychologische Grundlage

28. Juli 2009 – 18:05 Timo (7516x aufgerufen)

„Eine verzerrte K√∂rperwahrnehmung ist Risiko- und aufrechterhaltender Faktor von Essst√∂rungen wie Magersucht (Anorexie) und Ess-Brech-Sucht (Bulimie). Diese Verzerrung spiegelt sich in den Hirnfunktionen wider und kann durch K√∂rperbildtherapie nachweislich ver√§ndert werden. Dar√ľber berichtet RUBIN, das Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universit√§t Bochum, in seiner aktuellen Ausgabe.“ (idw online, 28.07.09)

http://idw-online.de/pages/de/news325139

Den vollständigen Beitrag finden Sie unter:

http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/rubin-sommer-09/pdf/facette3.pdf

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