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Spruch der Woche

29. Dezember 2014 – 00:01 wal (995x aufgerufen)

„Es gibt keine Grenzen. Weder fĂŒr Gedanken, noch fĂŒr GefĂŒhle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“

Ernst Ingmar Bergman (1918 – 2007), schwedischer Drehbuchautor sowie Regisseur.

 

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Erythrophobie: Von der Angst, zu erröten

21. August 2014 – 14:29 wal (851x aufgerufen)

699445_web_R_K_B_by_Tim Reckmann_pixelio.de Ist uns etwas peinlich, so erröten wir sehr leicht. Hierbei weiten sich die Blutkappilare unter der Gesichtshaut und transportieren mehr Blut. Warum wir aber ĂŒberhaupt erröten, wenn wir uns schĂ€men, ist bislang noch unklar. Ein ErklĂ€rungsansatz, der diskutiert wird, ist die Theorie, dass das Erröten eine Art Schutzmechanismus vor sozialer Ausgrenzung darstellt. Mit Hilfe des roten Kopfes wĂŒrde so gezeigt werden, dass dem Betroffenen die Situation unangenehm und ihm bewusst ist, einen gesellschaftlichen Fauxpas begangen zu haben. Wie oft und stark nun jemand errötet, hĂ€ngt von der individuellen Beschaffenheit ab. Unter Menschen, die besonders stark erröten, ist die Angst vor diesem Erröten verbreitet. Nimmt die Angst ĂŒberhand, spricht man von Erythrophobie. Diese kann so stark ausgeprĂ€gt sein, dass Betroffene Situationen, in denen sie erröten könnten, vermeiden. In diesem Fall kann oft der Schritt zur professionellen Hilfe Linderung schaffen.

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Bildquelle: © Tim Reckmann / pixelio.de

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Wer ist eigentlich Little Albert?

25. Juli 2014 – 09:28 wal (636x aufgerufen)

328417_web_R_K_by_Isabella MĂŒller_pixelio.deEs handelt sich wohl um eine der berĂŒhmtesten Versuchspersonen der Psychologie: Little Albert. Einem 11-monatigen Kind werden verschiedene GegenstĂ€nde gezeigt: so z.B. eine Ratte, ein Kaninchen sowie einen Pelzmantel. ZunĂ€chst hat es keine Angst vor den GegenstĂ€nden und Tieren.

Bei der PrÀsentation wird jedes Mal ein sehr lautes GerÀusch erzeugt, bei dem das Kind erschrickt. Nach einer Weile erschrickt es auch dann, wenn kein lautes GerÀusch mehr bei der Darbietung gezeigt wird. Das Kind entwickelt Furcht vor den gezeigten GegenstÀnden und Tieren. Die entstandenen Angstreaktionen werden nicht behandelt.

Stellt sich die Frage, was aus dem Kind von damals wurde. Seit der Jahrtausendwende ist ein gewichtiges Interesse daran entstanden, den Jungen von damals aufzufinden. In Wikipediaaufzeichnungen wird Albert als Douglas M. identifiziert, einem schwer kranken Jungen, der schon in frĂŒhen Jahren verstarb. Doch ob es sich hierbei wirklich um die Versuchsperson aus dem Jahre 1919 handelt, wird stark angezweifelt: Ebenfalls diskutiert wird ein Junge namens William Albert Barger.

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Bildquelle: © Isabella MĂŒller /pixelio.de

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Die Angst vorm Versagen

11. Juli 2014 – 09:06 wal (515x aufgerufen)

73276_web_R_K_B_by_Webwebwebber_pixelio.deDie PrĂŒfung rĂŒckt immer nĂ€her und obwohl der PrĂŒfling sich gut vorbereitet hat, zweifelt er immernoch daran, die Leistung erbringen zu können. Und das obwohl er in seiner Studentenkarriere so gut wie nie eine schlechte Leistung erbracht hat. Das Impostor-Syndrom, zu deutsch Hochstapler-Syndrom, scheint in deutschen Hochschulen des Öfteren vorzukommen. Die Betroffenen glauben, ihre Leistungen nicht verdient zu haben und schieben diese externalen Ursachen wie beispielsweise GlĂŒck zu. Gleichzeitig leiden sie jedoch unter der Angst, dass ihre Leistungen „enttarnt“ werden könnten. Bei starker AusprĂ€gung kann das Syndrom bis hin zur völligen Erschöpfung oder Depression fĂŒhren. In einem solchen Fall hilft oft nur noch therapeutische Beratung.

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Bildquelle: © Webwebwebber / pixelio.de

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Die Angst vor Stress ist auch gefÀhrlich

12. Juli 2013 – 18:21 kri (627x aufgerufen)

Schild namens "Sorge"

Leistungsdruck und Stress sind scheinbar untrennbare Begleiter der modernen LebensumstÀnde. Gleichzeitig steigen die Zahl der Berichte, Studien etc., die vor den gesundheitlichen SchÀden des stÀndigen Druck im Alltag warnen und zu mehr Pausen und Ruhe ermahnen.

Laut eines neuen Studienergebnis, kann auch die Angst vor der negativen Auswirkung von Stress auf die Gesundheit sich schĂ€dlich auswirken. Ein verstĂ€rkte Wahrnehmung von Stress erhöht das Risiko einen Infarkt zu erleiden um fast das Doppelte. Teilnahmen an der Befragung mehr als 7.000 Zivilbeamte ĂŒber eine Zeitperiode von 18 Jahren.

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Es entsteht die Frage, ob die Vielzahl der Studien ĂŒber die schĂ€dlichen Folgen von Stress nicht nur das Bewusstsein schĂ€rfen, sondern auch gleichzeitig die Angst und Sorgen verstĂ€rken. Was denken Sie? Kann es nicht genug Medien geben, die ĂŒber die Risiken berichten? FĂŒhlen Sie sich dadurch besser aufgeklĂ€rt? Oder finden Sie im Gegensatz, dass diese Informationsflut ĂŒber Krankheiten und Gefahren mehr Unruhe und Besorgnis stiften?

 

Bildquelle: © I. rasche /pixelio.de

 

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Ekel auch durch Placebos „heilbar“

8. Juli 2013 – 15:58 kri (872x aufgerufen)

Geröstete Maden

Maden, Spinnen, Larven und andere Insekten lösen bei der Mehrheit GefĂŒhle des Ekels aus. Dieses Angewidertsein ist in den meisten FĂ€llen normal und nicht weiter besorgniserregend. Wenn aber die Abscheu mit einer ĂŒbersteigerten Angst bzw. Panik auftritt, kann dies einen störenden Einfluss auf das alltĂ€gliche Leben einnehmen. An der UniversitĂ€t in Graz wurde in einer Studie Ekel erstmals mit Placebo-Medikamenten „behandelt“. WĂ€hrend die Wirkungsweise von Placebos, sog. Scheinmedikamente, besonders in der Schmerzforschungung gut bekannt ist, wurden die Auswirkungen auf die Emotionen bisher wenig beachtet. Dieses Forschungsergebnis liefert wichtige Impulse fĂŒr die Therapie von Angststörungen.

 

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Bildquelle: © Niki Vogt / pixelio.de

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Stress verstÀrkt Vertrauen in die Wissenschaft

20. Juni 2013 – 10:14 kri (818x aufgerufen)

Reihe von Proben im Labor

Die Wissenschaft nimmt in unserer modernen Welt einen großen Stellenwert ein. Bei manchen ist das Vertrauen in die Wissenschaft Ă€hnlich stark ausgeprĂ€gt wie bei anderen der Glaube an eine Religion. Forscher haben nun hinterfragt, inwiefern Ă€ußere Faktoren den Glauben in die Wissenschaft beeinflussen können. TatsĂ€chlich verstĂ€rken Angst und Stress das Vertrauen in die Wissenschaft. Dies könnte dadurch zu erklĂ€ren sein, dass ein starke Glaube an die Wissenschaft hilft die unsichere, schwierige Situation zu bewĂ€ltigen.

 

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Bildquelle: © Andreas Dengs, www.photofreaks.ws  / pixelio.de

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Gemeinsam schaffen wir das

15. Mai 2013 – 16:24 kri (701x aufgerufen)

MĂ€nner Arm in Arm

Wenn wir neue Sachen oder Probleme angehen, fĂŒhlen wir uns stĂ€rker, wenn jemand Vertrautes, ein Freund, an unserer Seite ist. „Gemeinsam können wir alles schaffen“ scheint das Motto zu sein. Interessanterweise ist dies nicht nur eine subjektive Stimmung. US-Forscher konnten jetzt zeigen, dass der Umstand, ob man allein oder gemeinsam ist, auch die Wahrnehmung beeinflusst. Ihre Probanden erhielten ein Foto von einem vermeintliche Gegner gezeigt und sollten seinen Körperbau und seine GrĂ¶ĂŸe einschĂ€tzen. Wenn die Personen sich in Gruppen befanden, wurde der Fremde stets kleiner und schwĂ€cher eingeschĂ€tzt.

 

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Bildquelle: © Petra Bork / pixelio.de

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Wenn das Auto Angst macht

26. November 2012 – 14:02 kri (848x aufgerufen)

Lenkrad im Auto

Das Autofahren ist bei vielen Deustchen ein fest Bestandteil des Alltags. Morgens geht es damit oft zur Arbeit, der Einkauf wird mit dem Auto erledigt und am Wochenende macht man einen Trip ins GrĂŒne. Vieles ist leichter und schneller erledigt. Aber was macht man, wenn das Autofahren plötzlich Angst macht? Unvorstellbar. Amaxophobie nennen Wissenschaftler das PhĂ€nomen. Bei einigen trifft die Angst nach einer kritischen Situation oder einem schweren Unfall auf. Bei anderen lĂ€sst sich keine eindeutige Ursache feststellen.  Mehr darĂŒber erfahren sie hier.

Bildquelle: Helene Souza/pixelio.de

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Wenn die Angst vor Mathe Schmerzen verursacht

7. November 2012 – 15:47 kri (1324x aufgerufen)

Tafel mit Formeln

Mathematik- fĂŒr viele SchĂŒler ein Hass- und Angstfach. Formeln und Gleichungen stellen unlösbare Aufgaben dar. So manchen wird schon nur an dem Gedanken an Mathe schlecht. Oft wird dies nur als Ausrede gesehen sich vor dem unbeliebten Unterricht zu drĂŒcken. So ĂŒberraschender das Ergebnis einer Studie aus den USA, dass die Furcht vor den Zahlen tatsĂ€chlich Schmerzen auslösen kann. Die Forscher untersuchten Menschen mit starker Angst vor Mathematik in einem Gehirnscanning.

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Bildquelle: © Bernhard Pixler/ pixelio.de

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