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Neue Studie zu Amokläufen an Schulen

5. September 2014 – 12:40 wal (783x aufgerufen)

87560_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deHört man das Wort Amoklauf, entsteht ziemlich schnell ein sehr spezifisches Täterbild in den Köpfen. Doch wieviel von diesem Bild entspricht der Realität? Eine neue Studie der Freien Universität Berlin ging diesem Phänomen nun genauer auf den Grund: Insgesamt wurden 126 Amokläufe an Schulen in 13 verschiedenen Ländern untersucht. Es zeigte sich, dass zwar 54 % der Täter von einer Person außerhalb der Schule zurückgewiesen wurden, in der Schule jedoch lediglich ein Drittel Konflikte mit Mitschülern hatte. Auch als Einzelgänger beschrieben sich die wenigsten: Einer von vier Tätern beschrieb sich auf diese Weise.

In anderen Studien zeigten sich Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern. Während in Deutschland vor allen Dingen Schulpersonal zu den Opfern zählte, wurden in den USA überwiegend Mitschüler geschädigt.

 

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Mehr zum Thema „Amoklauf und Prävention“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

 

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Forschungsprojekt: Der Grund für das Töten

13. April 2013 – 09:55 kri (814x aufgerufen)

Polizeisperrzone

Was veranlasst einen jungen Menschen zum Amoklauf? Diese Frage will das neue Forschungsprojekt Target (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt) untersuchen. Beteiligt sind Psychologen, Kriminologen, Forensiker, Soziologen, Polizisten und Medienverbände. Genauer analysiert werden sollen alle Fälle zielgerichteter Gewalt, die von Einzeltätern unter 25 Jahren in Deutschland seit 1999 verübt wurden. Die Experten hoffen wichtige Impulse für die weitere Verbesserung der Prävention zu erhalten.

 

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Mit dem erschreckenden Thema des Amoklaufs befasst sich auch Ines Geipel in ihrem Buch „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“. Die Autorin fĂĽhrte vielschichtige Recherchen ĂĽber fĂĽnf Amokläufe durch, darunter auch drei deutsche Tatorte (Erfurt, Emsdetten und Winnenden). Diese werden im Kontext zu der weltweiten Entwicklung des Amoklaufs gesetzt- von dem Massaker im norwegischen Utøya bin hin zum weit entfernten Port Arthur in Australien.

 

„Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“ von Ines Geipel finden sich auch hier bei uns im Bestand.

 

 

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Amokläufe sind im Vorfeld erkennbar

12. Oktober 2009 – 08:42 Timo (2305x aufgerufen)

Amokläufe oder schwere Gewalt am Arbeitsplatz haben fast immer im Vorfeld erkennbare Warnsignale. Das ist das Ergebnis zweier Studien von Kriminalpsychologe Dr. Jens Hoffmann. Systematisches Bedrohungsmanagement kann seiner Ansicht nach Amokläufen oder Fällen schwerer Gewalt vorbeugen. Mehr zu den beiden Studien finden Sie hier:

http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_11200.de.jsp

http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_8448.de.jsp

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