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Riskantes Hirndoping

23. Mai 2014 – 16:10 wal (553x aufgerufen)

Aufeinandergestapelte BĂŒcher.

Der Konsum von sogenannten Smart Drugs boomt. Mit dem Begriff werden Medikamente, die zur vermeintlichen Leistungssteigerung missbraucht werden, beschrieben. Gerade an Schulen und UniversitÀten sind sie sehr beliebt und kommen scheinbar immer hÀufiger zum Einsatz, um den steigenden Leistungsanforderungen des Bildungssystems gerecht zu werden.

Oft werden jedoch neben den positiven Aspekten, die ihnen zugeschrieben werden wie zum Beispiel einer besseren MerkfĂ€higkeit, potentielle Risiken ĂŒbersehen. So zum Beispiel bei der Einnahme des Wirkstoffes Methylphenidat, auch bekannt als Ritalin. Er verĂ€ndert unter anderem die Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Norepinephrin. Diese wiederum haben einen Einfluss auf den prĂ€frontalen Kortex, der wichtig ist fĂŒr das Finden von Entscheidungen und der Kontrolle von Emotionen und des Verhaltens. Problematisch hierbei: Der prĂ€frontale Kortex ist bis in ein Lebensalter Anfang der 30iger nicht vollstĂ€ndig ausgereift. Somit können diese Medikamente ihn empfindlich in seiner Entwicklung stören. So könnte beispielsweise die PlastizitĂ€t des prĂ€frontalen Kortex beeintrĂ€chtigt werden, was zu lĂ€ngerfristigen Problemen beim Lernen und UnflexibilitĂ€t fĂŒhren kann.

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Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

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Wenn eine spÀte Vaterschaft zum Gesundheitsrisiko wird

6. MĂ€rz 2014 – 08:54 wal (564x aufgerufen)

Eine rote Spielfigur steht abseits einer Gruppe anderer Spielfiguren.

Gerade Hochschulabsolventen bekommen ihre Kinder eher spĂ€t. Der Gedanke ist einfach: Erst Karriere machen, um eine solide Basis zu schaffen und dann eine Familie grĂŒnden. Dass diese Art der Familienplanung jedoch zu Gesundheitsrisiken auf Seiten des neugeborenen Kindes fĂŒhren kann, zeigt eine neue Studie der Indiana University in Bloomington. Im Rahmen eben dieser Studie wurden Daten einer Kohortenstudie ausgewertet, die alle Kinder, die in Schweden zwischen den Jahren 1973 und 2001 auf die Welt kamen, beinhaltet. Betrachtet wurde konkret beruflicher Werdegang sowie aufgetretene psychische Störungen und Krankheiten. Es zeigte sich, dass in der Gruppe der Ă€lteren VĂ€ter hĂ€ufiger Probleme des Nachwuchses im Berufsleben sowie psychische Störungen auftraten. Dieser Effekt zeigte sich unabhĂ€ngig vom sozioökonomischen Status, der Bildung oder der Lebensweise der Eltern.

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Bildquelle: © segovax / pixelio.de

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Erwachsene mit ADHS hÀufiger in VerkehrsunfÀlle verwickelt

12. Februar 2014 – 00:01 wal (691x aufgerufen)

Blick auf eine wenig befahrene Autobahn.

Ein Forscherteam um die Wissenschaftlerin Esther Sobanski untersuchte in einer schwedischen Population den möglichen Zusammenhang zwischen ADHS und den Unfallverwicklungen im Straßenverkehr. Es zeigte sich analog zu frĂŒheren Studien, dass erwachsene Patienten mit der Diagnose ADHS signifikant hĂ€ufiger in schwere UnfĂ€lle im Straßenverkehr verwickelt wurden als Patienten ohne ADHS. Wurde den Patienten Medikamente gegen das Syndrom verschrieben, sank bei den mĂ€nnlichen Klienten das Unfallrisiko, wĂ€hrend es bei den weiblichen Patienten auf dem selben Niveau bestehen blieb.

Die Studie weist jedoch auch methodische MĂ€ngel auf: So ist z.B. weder bekannt, wer in den verschiedenen FĂ€llen Unfallverursacher war oder ob die Medikamente von den Betroffenen ĂŒberhaupt eingenommen wurden.

 

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Mehr zum Thema „ADHS im Erwachsenenalter“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

 

Bildquelle: © Maik Schwertle / pixelio.de

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Risiko FrĂŒhgeburt

6. Dezember 2013 – 16:28 wal (987x aufgerufen)

Ein FrĂŒhgeborenes hat seine Hand auf einem Finger eines Erwachsenen liegen.

Eine neue Studie der University of Southern California in Los Angeles um  Stefan BlĂŒml könnte weiteren Aufschluss darĂŒber geben, wieso FrĂŒhgeburten ein erhöhtes Risiko fĂŒr die Entwicklung von Verhaltensproblematiken und Entwicklungsstörungen haben. Hierzu wurden MRT und Magnet Resonanz Spektroskopie Aufnahmen von den Gehirnen reif- und frĂŒhgeborener Babys erstellt. WĂ€hrend die MRT- Bilder keine großen Abweichungen aufdeckten, zeigten die Magnet Resonanz Spektroskopie AbzĂŒge signifikante Unterschiede in der biochemischen Reifung der weißen Substanz des Gehirns.

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Bildquelle: © N. Schmitz / pixelio.de

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Die Wirkung der Stimme auf die Seele

13. September 2013 – 09:57 kri (667x aufgerufen)

Mann schreit mit einem Megafon gen Himmel

„Der Ton macht die Musik.“ lautet ein deutsches, gelĂ€ufiges Sprichwort. Die Stimme eines Menschen ist verrĂ€terisch. Sie lĂ€sst Launen und CharakterzĂŒge erkennen und gibt sogar Hinweise auf Krankheiten. Neue Therapiekonzepte fĂŒr Depressionen oder ADHS nutzen eine Stimmanalyse als Hilfe fĂŒr eine Diagnose und die Behandlung.
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Bildquelle: © M.E.  / pixelio.de

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ADHS im Erwachsenenalter

3. Dezember 2012 – 15:55 kri (694x aufgerufen)

Silhouette in einer Spirale

Unter einem ADHS-Patienten stellen sich viele ein Kind vor, was schlecht hört und dem es schwer fĂ€llt sich auf eine Sache zu konzentrieren. Es ist oft laut, kann selten still sitzen und hat Probleme in der Schule. Doch sind nicht nur Kinder von der Krankheit betroffen. Bei einem Teil der Patienten klingen die Symptome wie KonzentrationsschĂ€wche, Ruhelosigkeit mit dem Älterwerden ab, aber bei einem Teil bleiben sie bestehen. Viele der erwachsenen Patienten werden aber gar nicht erfasst und die Therapie gestaltet sich oft als schwierig.

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Außerdem gilt es als bekannt, dass Menschen mit ADHS mehr Verbrechen begehen als Menschen ohne. Eine Studie konnte jetzt zeigen, welchen Einfluss eine Therapie auf Risiko der KriminalitĂ€t hat.

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Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

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Risikofaktoren von ADHS

21. September 2012 – 16:46 kri (750x aufgerufen)

Eine Schwangere

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ HyperaktivitÀtsstörung, kurz ADHS, ist eine psychische Störung, deren Symptome wie Unaufmerksamkeit, Unruhe und ImpulsivitÀt bereits im Kindesalter auftreten. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen hÀufig Verhaltensstörungen und schulische Leistungsprobleme auf. Was die Krankheit verursacht, ist nach jetztigem Stand nicht exakt geklÀrt. Man geht von einem Zusammenwirken mehrerer biologischer, psychischer und sozialer Faktoren aus. In einr neuen Studie konnte man weitere Risikofaktoren in der prÀnatalen Phase ausmachen. Den Artikel finden Sie  hier

Wenn Sie mehr ĂŒber diese Entwicklungsstörung erfahren möchten, können wir Ihnen dieses Buch empfehlen.

„Aufmerksamkeitsdefizit- und HyperaktivitĂ€tsstörung (ADHS)“ von Manfred Döpfner, Gerd Lehmkuhl und Hans-Christoph Steinhausen

Lange Zeit ging man davon aus, dass die AusprĂ€gung der Krankheit mit zunehmenden Alter abnimmt. Diese Meinung gilt zunehmend als ĂŒberholt. Zu dieser Thematik empfehlen wir folgendes Buch:

 „ADHS im Erwachsenenalter“ von Rolf-Dieter Stieglitz, Elisabeth Nyberg und Maria Hofecker-Fallahpour

Bildquelle: ©  Templermeister  / pixelio.de

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FrĂŒh eingeschulte Kinder tappen in die ADHS-Falle

20. MĂ€rz 2012 – 13:18 tom (1325x aufgerufen)

Eine groß angelegte Studie bestĂ€tigt, was Experten bereits befĂŒrchtet haben: ADHS wird oft falsch diagnostiziert – unreifes Verhalten wird als krankhaft gedeutet.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Ist ADHS real?

15. Februar 2012 – 13:25 tom (1229x aufgerufen)

An der Aufmerksamkeits-Defizit-HyperaktivitĂ€ts-Störung (ADHS) scheiden sich die Geister: Einige Experten verweisen auf immer mehr betroffene Kinder und schlagen Alarm. Andere halten ADHS fĂŒr eine erfundene Krankheit. Eine ideologische und emotionale Diskussion ist entbrannt.

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Bildquelle: © Benjamin Thorn / pixelio.de

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Neues Diagnostik-Verfahren: ADHS

15. Februar 2011 – 13:16 tom (1451x aufgerufen)

Mit diesem Test wollen die Wissenschaftler wesentliche VorlĂ€uferbedingungen erfassen, die fĂŒr die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen, das ArbeitsgedĂ€chtnis, oder fĂŒr die spĂ€tere schulische LeistungsfĂ€higkeit von Bedeutung sind. Das Hauptanliegen des Testverfahrens besteht darin, möglichst frĂŒhzeitig Hinweise dafĂŒr zu gewinnen, welche Kinder im Alter zwischen 4,0 und 6,06 Jahre eine Förderung benötigen.

Zum Artikel… (Deutsch)

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