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Kategorie ‘Sozialpsych.’ ‘Sozialpsych.’ als RSS 2.0-Feed

Mit klopfendem Herzen zum Erfolg

29. November 2013 – 10:29 wal (615x aufgerufen)

Zwei M√§nner im Anzug sch√ľtteln sich die H√§nde.

Stellen Sie sich vor, sie w√§ren Teilnehmer in einer schwierigen Verhandlung. Die H√§nde schwitzen, Ihre Aufregung k√∂nnen Sie nur mit M√ľhe unterdr√ľcken und das Herz schl√§gt Ihnen bis zum Hals. Was f√ľr viele Menschen eine sehr unangenehme Situation darstellt, kann in Wahrheit sogar zu H√∂chstleistungen anspornen. So zumindest eine Studie des Massachusetts Institute of Technology. In der Versuchsreihe sollte festgestellt werden, inwieweit sich physiologische Erregung auf den Verhandlungserfolg auswirkt. Hierzu wurden die Probanden zuerst zu ihren Einstellungen gegen√ľber Verhandlungen befragt, d.h. ob diese Situation eher als angenehm oder unangenehm empfunden wird. Um nun im weiteren Verlauf des Experimentes eine physiologische Erregung bei den Versuchsteilnehmern aufzubauen, mussten sie auf einem Laufband trainieren, w√§hrend sie eine Verhandlung um den Kaufpreis eines Autos f√ľhrten.¬† Ergebnis: Probanden, die die Zusammenkunft schon von vorneherein als unangenehm eingestuft hatten, schnitten auf dem Laufband eher schlechter ab, wohingegen verhandlungsliebende Versuchspersonen bessere Ergebnisse erzielten. Deutung der Forscher: Auf die Einstellung kommt es an!

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Mehr zum Thema Verhandlungsf√ľhrung finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Jorma Bork / pixelio.de

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Wie der Kontext das subjektive Alter von Senioren beeinflussen kann

8. November 2013 – 00:01 wal (763x aufgerufen)

Welkes Laub auf dem Boden.Sich innerhalb von f√ľnf Minuten vier Jahre √§lter f√ľhlen? Laut einer Studie der Texas A&M University ist genau das m√∂glich. In einem Versuch wurde einer Gruppe von Senioren eine Liste mit 30 W√∂rtern gezeigt, die sp√§ter in einem Erinnerungstest abgefragt wurden. Nach dieser Testung gaben die Probanden ein h√∂heres subjektives Alter an als noch wenige Minuten zuvor. Auch drei weitere Versuche mit j√ľngeren und √§lteren Probanden st√ľtzen das Ergebnis. Allerdings konnte der Effekt bei den j√ľngeren Versuchsteilnehmern nicht nachgewiesen werden. Die Forscher vermuten hinter dem Ph√§nomen das Wirken eines sozialen Stereotyps: Dem weitverbreiteten Fehlschluss, dass Altern zwangsl√§ufig mit einem Erinnerungsverlust einherginge.

 

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Bildquelle: © Martin Schemm / pixelio.de

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Wenn der Ruf des S√ľndenbocks an einem klebt

27. September 2013 – 08:26 kri (730x aufgerufen)

Schwarzes Schaf

Es ist wie verhext. Hat man sich einmal was zu Schulden kommen lassen und Mist gebaut, ist es schwer den tadellosen Ruf wiederherzustellen. Dies ist ja nicht so schlimm und allt√§glich. Gef√§hrlich wird es nur, wenn einer einzelnen Person immer die Schuld in die Schuhe geschoben wird, unabh√§ngig davon wie stark verantwortlich sie eigentlich ist. Das Ph√§nomen des S√ľndenbocks ist nicht nur auf Arbeit, sondern auch im Privaten in der Familie oder zwischen Freunden zu finden. Den „Schwarzen Kater“ loszuwerden ist nicht immer leicht.

 

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Bildquelle: © Bredehorn Jens  / pixelio.de

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Sch√ľchtern erfolgreiche Frauen M√§nner ein?

12. September 2013 – 18:49 kri (756x aufgerufen)

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Beruf und Privatleben ist nicht immer problemlos zu vereinen. Besonders Karierrefrauen klagen dar√ľber, wie schwer es ist den richtigen Partner zu finden, der sich von dem Erfolg seiner Freundin nicht eingesch√ľchtert und bedroht f√ľhlt. Diese Ansicht wird scheinbar durch eine amerikanische Studie best√§tigt. M√§nner leiden mehr unter den Erfolg von ihrer Partnerin als umgekehrt. Auch wenn sie keinen direkten Vergleich zur eigenen Leistung haben, werten sie den besonderen Erfolg der Freundin als eigenen Misserfolg.

 

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Bildquelle: © Konstantin Gastmann  / pixelio.de

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√Ąltere Paare verschweigen eher Konflikte

12. August 2013 – 17:43 kri (890x aufgerufen)

√Ągyptische Malerei

Junge und √§ltere paare unterschieden sich in der Art zu streiten.¬† Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von US-Wissenschaftlern, die √ľber 100 Paare mittleren und h√∂heren Alters in ihrer Kommunikation beobachteten. W√§hrend die allgemeine Kommunikation √§hnlich war, neigten √Ąltere Paare dazu Konflikte nicht auszutragen und das Thema zu verwechseln. In Folgestudien soll gekl√§rt werden, ob √§ltere Leute allgemein nur weniger diskutieren. Geplant ist ein Vergleich mit √§lteren Paaren, die seit kurzem verm√§hlt sind.

 

 

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Bildquelle: ¬© Dieter Sch√ľtz / pixelio.de

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Video: „Mangelware Freundschaft- K√∂nnen wir ohne Freunde leben?“

26. Juli 2013 – 16:04 kri (1645x aufgerufen)

Zwei Kinder, die umarmt auf einem Stein sitzen

Kinder sind wahre Meister im Freundschaften schließen- egal ob auf dem Spielplatz, im Wartezimmer vom Kinderarzt oder beim Reisen im Zug.

Doch als Erwachsene ist das Pflegen von Freundschaften schwieriger und aufwendiger. Zwar stellen Freunde wichtige Anker in der sozialen Gesellschaft dar, doch haben wir √ľber genug Zeit um „echte“ Freunde zu haben. Welchen Einfluss haben Soziale Netzwerke auf den Wert der Freundschaft?

 

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Bildquelle: © S.v.Gehren / pixelio.de

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Wie die eigene Körperhaltung unser Verhalten beeinflusst

10. Juli 2013 – 14:25 kri (718x aufgerufen)

Schreibtische im B√ľro

Auf die K√∂rpersprache des Gegen√ľbers zu achten liegt stark im Trend. Eine Vielzahl von Ratgebern versucht beim Interpretieren von Gestik und Mimik zu helfen. Allgemein bekannt werden Personen mit einer aufrechten und offenen K√∂rperhaltung als selbstbewusst und einflussreich eingesch√§tzt. Interessanterweise beeinflusst unsere K√∂rperhaltung nicht nur, wie wir wahrgenommen werden, sondern auch unser eigenes Verhalten. Aus fr√ľheren Studien ist bekannt, dass machtvolle Positionen einerseits die Risikobereitschaft und Stressresistenz erh√∂hen, gleichzeitig aber auch den Hang zu Unehrlichkeit und Egoismus verst√§rken. In den Versuchen zeigten Personen, die an einem gro√üen Schreibtisch gezwungen waren eine gestreckten K√∂rperhaltung einzunehmen, unehrlicheres und selbsts√ľchtigeres Verhalten als die Kontrollgruppe.

 

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Passend zu der Thematik empfehlen wir das Buch „K√∂rpersprache & Kommunikation: Nonverbaler Ausdruck und soziale Interaktion“ von Michael Argyle. In der aktualisierten Auflage bezieht der Autor neben Befunden aus der empirischen Sozialforschung auch Kenntnisse aus der Ethnologie ein. Von Mimik und Gestik √ľber die K√∂rperhaltung bis zum Raumverhalten wird ein umfassendes Bild √ľber die Facetten der nonverbalen Kommunikationen vermittelt. Gleichzeitg finden auch moderne Anwendungsm√∂glichkeiten in P√§dagogik, Therapie und Berufsausbildung Beachtung. Dieses Werk k√∂nnen Sie auch hier, bei uns in der Sulb ausleihen.

 

Mehr Informationen zum Buch

 

Bildquelle: © Norbert Schollum  / pixelio.de

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Interview: Was beinhaltet Soziale Neurowissenschaft?

23. Juni 2013 – 11:38 kri (1157x aufgerufen)

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Soziale Neurowissenschaft ist noch eine sehr junge Disziplin in der Hirnforschung. Im Vordergrund steht nicht, was der Einzelne f√ľhlt und wieso, sondern wie unser Gehirn verarbeitet, was unsere Mitmenschen denken und f√ľhlen. Im Interview mit zeit.de spricht Prof. Dr. Tanja Singer, Leiterin des Max-Planck-Institus f√ľr Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, wie die Erkenntnisse √ľber Empathie die harte, gef√ľhlslose Wirtschaftswelt beeinfl√ľssen k√∂nnen. Sie selbst untersucht in ihrem neuen Projekt, wie Empathie durch gezielte Meditation gest√§rkt werden kann.

 

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Bildquelle: © Monika Torloxten  / pixelio.de

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Sind Namen wirklich Schall und Rauch?

18. Juni 2013 – 09:30 kri (847x aufgerufen)

Stand voller Basecaps mit  Namen bedruckt

Dass „Kevin“ oder „Chantalle“ es nicht immer leicht haben, ist bekannt. Als Grund wird angenommen, dass diese Namen mit einem eher ung√ľnstigen soziook√∂nomischen Umfeld assoziiert werden. Doch britische Forscher habe eine neue Erkl√§rung getestet. Sie vermuten, dass Jungsnamen mit tiefen, langen Vokalen z.B. George beliebter sind, weil sie einen Eindruck von Gr√∂√üe vermitteln. Eine gro√üe Statue gilt bei M√§nnern als attraktiv, w√§hrend kleine, zarte Frauen als besonders weiblich gelten. Deshalb werden bei M√§dchen kurze, feine Namen wie „Emily“ oder „Eve“ bevorzugt. Diese Hypothese ist aber erstmal auf den englischsprachigen Raum begrenzt.

 

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Bildquelle: © Paul-Georg Meister  / pixelio.de

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Sozialpsychologie: Sind Priming-Ergebnisse nur einmalige Effekte?

15. Juni 2013 – 09:28 kri (961x aufgerufen)

Strichliste an der Tafel

In der Sozialpsychologie herrscht zur Zeit eine heftige Debatte √ľber die Generalisierbarkeit von Ergebnissen in der Priming-Forschung. Den Stein ins Rollens brachte eine Publikation √ľber die versuchte Replikation eines Klassikers der Priming-Experimenten: Der Wissenschaftler John Bargh lie√ü seine Probanden S√§tze aus W√∂rtern bilden, die entweder im Zusammenhang mit dem Altern standen oder neutral waren. Probanden mit den W√∂rtern zum Thema „Alter“ liefen sp√§ter einen Gang langsamer hinunter als die Kontrollgruppe. Die Freie Universit√§t Br√ľssel konnte dieses aber so nicht replizieren.

Seitdem ist ein harter Streit zwischen den Sozialpsychologen √ľber die Frage entfacht: Was Ergebnisse bedeuten, wenn sie nicht replizierbar sind?

 

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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