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TV-Tipp: „Kaputt vom Job“

11. Juli 2013 – 12:33 kri (898x aufgerufen)

Ein ausgebranntes Streichholz in einer Reihe von vielen

Was treibt Menschen in die Frührente? Der Autor Michael Heuer begleitet drei Personen, die sich für diesen Schritt entschieden haben. Kennenlernt haben sich der Koch, die Kassiererin und der Techniker während ihres Aufenthaltes in einem Rehazentrum der deutschen Rentenversicherung. Doch wie entscheiden die Krankenkassen und die Rentenversicherung auf den Antrag auf Erwerbsminderungsrente? Und wie werden Angehörige, Nachbarn und Kollegen auf ein mögliches vorzeitiges Ende des Arbeitslebens reagieren? Obwohl die Anzahl derer, die das Arbeitsleben nicht mehr packen, unaufhaltsam steigt, ist für viele ein verfrühter Rückzug aus dem Arbeitsleben undenkbar, gar ein Tabu.

 

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Die Reportage läuft am Montag, 15.07.2013, um 22:30 Uhr auf WDR.

Bildquelle: © Martin Müller / pixelio.de

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Ekel auch durch Placebos „heilbar“

8. Juli 2013 – 15:58 kri (873x aufgerufen)

Geröstete Maden

Maden, Spinnen, Larven und andere Insekten lösen bei der Mehrheit Gefühle des Ekels aus. Dieses Angewidertsein ist in den meisten Fällen normal und nicht weiter besorgniserregend. Wenn aber die Abscheu mit einer übersteigerten Angst bzw. Panik auftritt, kann dies einen störenden Einfluss auf das alltägliche Leben einnehmen. An der Universität in Graz wurde in einer Studie Ekel erstmals mit Placebo-Medikamenten „behandelt“. Während die Wirkungsweise von Placebos, sog. Scheinmedikamente, besonders in der Schmerzforschungung gut bekannt ist, wurden die Auswirkungen auf die Emotionen bisher wenig beachtet. Dieses Forschungsergebnis liefert wichtige Impulse für die Therapie von Angststörungen.

 

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Bildquelle: © Niki Vogt / pixelio.de

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Film-Tipp: „In deinem Bann gefangen“

4. Juli 2013 – 09:00 kri (4319x aufgerufen)

Ausblick aus einer Kellerverließ

Der Film handelt von der Ärztin Anna Cooper, die eine Woche lang spurlos verschwunden war. Ihren Kollegen im Krankenhaus erklärt sie nach ihrer Rückkehr, dass sie im Urlaub gewesen ist. Über ihre erlebte Entführung spricht sie nicht. Erst nach heftigen Alpträumen und Angstattacken geht die Gynäkologin zur Polizei und erstattet Anzeige wegen Entführung. Zur großen Überraschung des zuständigen Kriminalinspektors kennt sie ihren Kidnapper und weiß sogar seine Adresse. Doch über das, was zwischen ihm und ihr vorging, schweigt sie weiter.

Die Regisseurin Lola Doillon beleuchtet in ihrem klaustrophobischen Kammerspiel ein Tabuthema: Das Stockholm-Syndrom. Der Akzent liegt auf die kaum nachvollziehbare Ambivalenz aus Nähe und Bedrohung, die Entführungsopfer ihrem Peiniger gegenüber empfinden. Die Hauptrolle der einsamen Krankenhausärztin wird dargestellt von Kristin Scott Thomas. Sie verkörpert eine gebrochene Frau, die sich selbst wegen ihrer widersprüchlichen Empfindungen nur hassen kann. Der Name ihres Kidnappers Yann Ochberg, beeindruckend gespielt von Newcomer Pio Marmaï, ist eine Anspielung auf den amerikanischen Psychiater und Traumaforscher Frank Ochberg, der in den 70er Jahren das sogenannte Stockholm-Syndrom definierte.

 

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Zu sehen am Samstag, 13.07.2013, um 22:00 auf EinsFestival

 

Bildquelle: © Sabine Ullmann / pixelio.de

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Psychische Belastungen durch Diabetes besser behandeln

3. Juli 2013 – 10:27 kri (824x aufgerufen)

Insulinpen

Menschen mit Diabetes leiden doppelt so oft unter einer Depression wie die Normalbevölkerung. Dabei ist edie gefährliche Wechselwirkung der Diabetes und der Depression zu beachten. Einerseits erhöht eine Depression das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, andererseits können die Belastungen der körperlichen Erkrankung und der intensiven Behandlung die Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit verstärken. Daher hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine neue Leitlinie zum Thema „Psychosoziales und Diabetes“ in Zusammenarbeit mit einer Reihe anderer Fachgesellschaften erstellt. Diese soll die Erkennung psychosozialer Probleme und psychischer Erkrankungen, deren Behandlung und die Schulung der Betroffenen verbessern.

 

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Bildquelle: © Michael Horn  / pixelio.de

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TV-Tipp: „Verdammte Spielsucht“

28. Juni 2013 – 14:37 kri (688x aufgerufen)

Leuchtreklame eines Spielcasinos

Spielsucht- In Deutschland sind etwa eine halbe Million Menschen von dieser Krankheit betroffen. Nicht selten bringen Betroffene nicht nur sich selbst, sondern auch Angehörige in Existenzsnöte. Besonders an Spielautomaten, die fast überall zu finden sind, verbrassen sie ihr Geld. Die Gefahr dieser Maschinen ist immens und doch nimmt ihre Anzahl jährlich zu.

In der Dokumentation „Verdammte Spielsucht“ hat ein NDR Team zwei Spielsüchtige und ihre Familiene ein halbes Jahr lang begleitet. Die Frage blieb: Wer trägt die Verantwortung? Auf der Suche nach einer Antwort wurde ein Hersteller von Glücksspielgeräten, ein gewerblicher Automatenbetreiber und Verantwortliche in staatlichen Spielkasinos interviewt.

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Zu sehen am Mittwoch, 03.07.2013, um 15:15 auf Phoenix

 

Bildquelle: © Rainer Sturm  / pixelio.de

 

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Forschung: Durchbruch in der Depressionsbehandlung

26. Juni 2013 – 13:24 kri (712x aufgerufen)

Frau niedergestürzt am Schreibtisch

An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg konnte ein zellulärer Prozess identifiziert werden, der wesentlich den Ausbrauch einer Depression mitbeeinflusst. Die Forscher zeigten in Versuchen mit Mäusen, dass das Absterben von Neuronen bei dem Entstehen der Krankheit wesentlich beiträgt. Bisher wurde eine gestörte Signalübertragung von Botenstoffen als einer der Hauptauslöser einer Depression gesehen. Die mildernde Wirkung von Antidepressiva wurde damit erklärt, dass diese eine Wiederaufnahme der Botenstoffe blockieren. In den neuen Versuchen mit Mäusen wurde experimentiell gezeigt, dass die erhöhte Aktivität eines bestimmten Enzyms die Neubildung von Neuronen beeinträchtigt, wodurch das Risiko einer sich Depression erhöht. Die Antidepressiva hemmen dieses Enzym und steigen die zelluläre Vitalität im Gerhin schließlich.

 

 

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Bildquelle: © D. Braun  / pixelio.de

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Neues Ergebnis: Tagesrhythmus bei Depressiven verschoben

21. Mai 2013 – 10:57 kri (1715x aufgerufen)

Mann verdeckt sein Gesicht mit der Hand

Patienten mit schweren Depressionen zeigen oft einen gestörten Tages-Nacht-Rhythmus auf. Während sie morgens nur schwer aufstehen können, liegen sie nachts oft wach im Bett. Die Innere Uhr des Menschens wird durch die Aktivität der Uhrengene gesteuert, die im 24-Rhythmus auf- und abschwingen. Dass diese bei klinisch depressiven Patienten außer Takt schwingen zeigt der Befund einer aktuellen US-Studie. Bei über 50 Toten (Depressive und Gesunde) wurde ausgewertet, welche Gene zuletzt aktiv waren. Während bei der gesunden Kontrollstichprobe die Aktivität der Uhrengene entsprechend der Tages- bzw. Nachtzeit variierte, war dieser Zusammenhang bei der Stichprobe mit den depressiven Patienten nicht zu finden. Die Forscher sehen dies als Hinweis, dass Schlafstörungen bmehr als die reine Folgen der psychischen Symptome sind. Vielmehr können sie auch durch den veränderten Biorhythmus entstehen.

 

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Bildquelle: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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Die Inflation der psychischen Störungen

20. April 2013 – 12:48 kri (774x aufgerufen)

Aufgeschlagenes Buch zum Lesen

Das „Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen“ (DSM) wird auch als die Bibel der Psychologen bezeichnet. In dem Handbuch sind alle Verhaltensweisen nach zu lesen, die nach der Meinung der American Psychiatric Association (Apa) als offizielle psychische Erkrankungen gelten. Grob gesagt wird hier festgelegt, was noch „normal“ und was „krank“ ist. Experten warnen schon seit langem davor, dass die psychische Gesundheit allmählich abgeschafft wird. Nun erhalten sie Unterstützung durch den US-Psychiater Allen Frances, der selbst an der Erarbeitung mehrerer Manuale beteilgt war und jetzt über die Arbeitsweisen der Kommisionen spricht.

 

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Bildquelle: © Maren Beßler / pixelio.de

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Neuer Befund: Das Beisein bei der Reanimation hilft Angehörigen bei der Traumabewältigung

15. April 2013 – 11:15 kri (858x aufgerufen)

Rettungswagen

Alles ist wie immer und plötzlich bleibt das Herz stehen. Der Notarzt wird gerufen und der letzte Versuch der Ärzte ist die Reanimation. In einer französischen Studie wurde nun hinterfragt, ob  Angehörige dabei zusehen sollen. In ihrer Untersuchung mit 15 Rettungsteams, wurden acht davon angewiesen den Angehörigen das Beisein bei der Reanimation explizit anzubieten. Fast 80% der Angehörigen nahmen dieses an. Bei den anderen sieben Teams, die die Einsätze wie üblich durchführten, gab waren etwa bei der Hälfte der Fälle die Angehörigen dabei. Nach dem Erlebnis wurden die psychische Gesundheit von insgesamt fast 600 Angehörigen. In beiden Gruppen zeigten Angehörige, die die Reanimation beobachtet hatten, ein geringeres Risiko später an einer psychischen Störung zu erkranken.

Nachteile dieser Rettungspraxis und die Bedeutung für die Rettungsteams können Sie hier  nachlesen.

 

Bildquelle: Dieter Schütz/ pixelio.de

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Neuer Risikofaktor für Autismus entdeckt

27. März 2013 – 15:58 kri (920x aufgerufen)

Eine rote Spielfigur unter vielen grünen, gelben und blauen Spielfiguren

Frauen, die in ihrer Kindheit körperlich oder psychisch missbraucht worden sind, zeigen ein erhöhtes Risiko autistische Kinder zur Welt zu bringen. Dabei bestand ein Zusammenhang zwischen der Stärke des Missbrauchs und der Höhe des Risikos.  Ausgewertet wurden die Daten von über 50.000 Frauen aus den USA. Bisher vermuten die Forscher, dass die möglicherweise langfristigen Wirkungen von Missbrauch auf das Immunsystem und die Stressresistenz der Frau das Risiko eines autistischen Kindes steigen lassen.

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Bildquelle: ©  segovax/ pixelio.de

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