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Der schwere Aufstieg

3. Juni 2013 – 08:35 kri (813x aufgerufen)

Spielzeugleiter an einem Bauklotz angelehnt

Wer trotz schwieriger Verhältnisse erfolgreich Schule, später die Berufsausbildung sowie das eigene Privatleben meistert, gilt als widerstandsfähig und robust. Soziale Aufsteiger werden gerne als Beispiele dafür genommen, dass auch schlechte Kindheitserfahrungen überwunden werden können.

Doch zeigen neue Egebnisse einer Studie aus den USA, dass diese Stressresistenz nicht weit unter die Oberfläche reicht. In einer Langzeitstudie wurden über 500 Jugendlichen aus afroamerikanischen Familien untersucht, von denen der Großteil aus ärmeren Verhältnissen stammt. In einem Zeitraum von etwa acht Jahren wurden die Kinder psychologischen und physischen Leistungstests unterzogen sowie in ihren sozialen Kompetenzen und schulischen Erfolgen bewertet. Tatsächlich zeigten die Kinder und Jugendliche mit gutne Schulleistungen trotz schwieriger Lebensverhältnisse eine starke Stressreaktion des Körpers bei Belastung.

 

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Systemische Therapie

13. Mai 2013 – 08:25 kri (658x aufgerufen)

Schemen von Kind und Eltern

Im Fokus einer Therapie steht oft nur der Betroffene selbst. Doch die Probleme des Einzelnen wirken sich auch auf sein soziales Umfeld- die Familie, den Partner oder andere, nahstehende Personen- aus und gleichzeitig beeinflusst dieses den Verlauf und den Erfolg der Therapie mit. Hier knüpft die systemische Therapie an, die im sozialen Gefüge des Betroffenen nach den Ursachen für die Probleme suchen.

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Bildquelle: © Wilhelmine Wulff / pixelio.de

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Bei Mäusen zählt die Zahl der Eltern

6. Mai 2013 – 11:12 kri (591x aufgerufen)

Statuen Eltern mit Kind

Die frühere Familienvorstellung sah oft so aus: Vater, Mutter und Kind(er). Heute gibt es aber auch viele Alleinerziehende- dann heißt es nur noch: Mutter mit Kind(er) oder auch Vater mit Kind(er). Ob es einen Unterschied macht, ob Kinder mit zwei Bezugspersonen oder nur einer primären Bezugsperson aufwachsen, haben nun kanadische Forscher an Mäuser untersucht. Die Mäusermütter wurden kurz vor der Geburt ihrer Jungen entweder allein in einen Käfig  gesetzt oder teilten sich diesen mit dem Vater bzw. einer weiblichen, nicht schwangeren Maus (Co-Mutter). Bei späteren Tests zeigten sich Unterschiede im Verhalten und in der Gehirnstruktur zwischen den Mäusejungen mit einer Bezugsperson und zwei Bezugspersonen (egal ob Vater oder Co-Mutter). Dabei profitierten die männlichen und weiblichen Mäuse unterschiedlich in ihrer Entwicklung von der zweiten Bezugsperson.

 

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Bildquelle: © Rolf Handke/ pixelio.de

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Hirn-Volumen beeinflusst das rechnerische Lernen

3. Mai 2013 – 16:05 kri (761x aufgerufen)

Rechnung an der Tafel

Mathe- nicht gerade das Lieblingsfach vieler Schüler. Während einige Schüler sich als Zahlenkünstler entpuppen und komplexe Rechenaufgaben sofort durchschauen, haben andere große Probleme die Rechnungen zu lösen. Nicht selten bekommen die Kinder Nachhilfe, um ihrer Matheleistungen zu steigern.

Ob diese tatsächlich zum Erfolg führt, haben US-Wissenschaftler nun genauer untersucht. Zunächst erhoben sie die Rechenfähigkeiten bei 40 Grundschulkinder, von denen anschließend die Hälfte Nachhilfestunden über mehrere Wochen erhielten. Nach Ende des Programms wurden alle Kinder einem weiteren Mathetest unterzogen. Im Vergleich mit den Ergebnissen des Vortests zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Nachhilfe-Kinder. Besonders interessant sind die deutlichen Unterschiede zwischen den Kindern, wie stark sie von der Nachhilfe profierten. Erstaunlicherweise konnten die Wissenschaftler in fMRT-Studien zeigen, dass das Ausmaß des Gehirnvolumens der beste Indikator für das Abschätzen war.

 

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Bildquelle: © Dieter Schütz / pixelio.de

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Indikatoren für das Wohlergehen von Kindern

2. Mai 2013 – 13:31 kri (647x aufgerufen)

Kind spielt mit Erwachsene in der Natur

Eine zentrale Frage der Familien- und Bildungspolitik lautet: Wie wirken sich die Lebensverhältnisse einer Familie auf das Wohl der Kinder aus? Eine Studie der Rhein-Universität Bochum (Interdisziplinäres Zentrum für Familienforschung) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums konnte nun zeigen, dass die finanzielle Lebenssituation der Kinder zwar wichtig, aber nicht ausschlaggebend ist. Zwar zeigen sich bei Familien mit niedrigeren Einkommen leicht verminderte Werte im Wohlergehen der Kinder, doch verschwinden diese Unterschiede, wenn die Eltern viel Zeit mit kindbezogenen Aktivitäten wie Singen oder Vorlesen verbringen oder ein Angebot der Kinderbetreuung nutzen.

 

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Bildquelle: © Helene Souza  / pixelio.de

 

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TV-Tipp: „Rebellion im Kinderzimmer“

29. April 2013 – 19:10 kri (833x aufgerufen)

Zwei tobende Kinder

Kinder zu fördern bedeutet auch sie zu fordern. Es scheint positiv, wenn die Eltern bereit sind, für den Erfolg ihrer Kinder auch eigene Opfer zu bringen. Doch was ist es, wenn der Ehrgeiz der Eltern Überhand nimmt? Wie gehen die Kinder mit den hohen Ansprüchen um? Die Doku-Reihe „37-Grad“ berichtet von Müttern und Vätern, die von ihren Kindern sowohl in der Schule als auch bei ihren Hobbys viel erwarten.

Zu sehen ist die Doku am Donnerstag, den 02.05.2013, auf Phoenix um 18:00Uhr.

 

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Bildquelle: © Heike Berse / pixelio.de

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Was beeinflusst die Schulleistung von Kindern in den ersten Jahren?

25. April 2013 – 11:49 kri (778x aufgerufen)

Torte zur Einschulung

In einer Längsschnittstudie haben Psychologen der Universität Hildesheim aufgeklärt, wodurch die Schulleistungen  von Grundschülern vornehmlich vorhersagbar sind. Entscheidend ist besonders die Leistung des Arbeitsgedächtnisses – und weniger die Intelligenz. Interessant ist, dass  die Güte der Vorhersage bei Vorschulkindern mit vier Jahren mit der von Kindern im Alter von sechs Jahren vergleichbar ist. So können schon früh Risikokinder identifiziert und richtig gefördert werden.

 

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Bildquelle: © Karl-Heinz Laube / pixelio.de

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Den Schrei von dem eigenen Kind erkennen

24. April 2013 – 10:26 kri (13606x aufgerufen)

Baby schreit

Den Schrei des eigenen Babys zu erkennen ist eine Eigenschaft, die besonders Müttern zu geschrieben wird. Frühere Studien unterstützten diese Annahme und schufen die Idee des mütterlichen Urinstinktes. Eine französische Studie konnte aber nun zeigen, dass die verbrachte Zeit mit dem Kind einen starken Einfluss auf die Trefferwahrscheinlichkeit hat. Wenn die Väter genauso viele Stunden wie die Mütter mit dem Kind zusammen waren, waren die Mütter nur unwesentlich besser im Erkennen des Schreis des eigenen Kindes.

 

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Uns würde Ihre Meinung interessieren! Was sagen Sie? Haben Sie das Gefühl, dass Sie die Stimme ihres Kindes unter mehreren erkennen würden? Sagen Sie es uns!

 

Bildquelle: © Erich Kasten / pixelio.de

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Die Vielfalt der Musiktherapie

19. April 2013 – 11:35 kri (921x aufgerufen)

Kleiner Junge mit Instrument

Die Einsatzgebiete der Musiktherapie können sich sehr vielfältig gestalten. Bei Kindern mit einer Sprachstörung können Musiktherapeuten helfen Worte zu entdecken und zu gebrauchen. Mit einem Projekt von dem Freien Musikzentrum München wurde auch der Einfluss auf das Gemeinschaftsgefühl gezeigt. Dieser Befund wird auch von einer bisher noch unveröffentlichten Studie der Universität Frankfurt am Main unterstützt, nach der die Konzentrationlesitung und der Klassenzusammenhalt von Schülern in Grundschulen mit einem stark ausgebauten Musikunterricht deutlich stärker ausgeprägt ist.

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Bildquelle: © moonlena / pixelio.de

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Auch das richtige Loben muss gelernt sein

16. April 2013 – 11:43 kri (699x aufgerufen)

Lehrerstempel zur Motivation

Allgemein ist bekannt, dass Lob einen wichtige Einfluss auf die Motivation eines Kindes ausübt. Von einem internationalen Forscherteam wurde nun postuliert, dass nicht jede Belobigung die Entwicklung des Kindes gleich gut fördert. Während das Lob für die Bemühigungen und den Einsatz das Selbstwertgefühl eines Kindes stärkt, kann dagegen ein Lob, das die Eigenschaften eines Kindes betont, schädliche Folgen haben. Dieser Effekt ist besonders bei Kinden mit einem geringen Selbstwertgefühl gut zu beobachten.

 

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Bildquelle: © Helene Souza/ pixelio.de

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