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Kategorie ‘Medienpsych.’ ‘Medienpsych.’ als RSS 2.0-Feed

Folgen von Multitasking beim Essen

12. Juni 2013 – 17:40 kri (650x aufgerufen)

Ein Hauptgericht auf dem Teller

In vielen FĂ€llen fĂŒhrt das Erledigen mehrerer Aufgaben gleichzeitig, dass die QualitĂ€t der Ergebnisse darunter leidet. Diese Befunde sind nicht neu und Sie finden auch Ă€ltere BeitrĂ€ge dazu auf unserer Seite.

Eine neue Studie konnte zeigen, dass auch unser Geschmackssinn davon beeinflusst wird, ob wir in Ruhe essen oder nicht. In einer niederlĂ€ndischen Studie erhielten die Probanden beim Essen bzw. Trinken entweder eine schwierige oder leichte Merkaufgabe und wurden nach dem Test nach der IntensitĂ€t des Geschmacks gefragt. Die Gruppe mit dem höheren Schwierigkeitslevel gab niedrigere Werte fĂŒr die GeschmacksintensitĂ€t an, unabhĂ€ngig welche Geschmacksrichtung. Das abgeschwĂ€chte Geschmacksempfinden wirkt sich widerum auf das Essverhalten aus. Probanden, die das Essen als pfad bzw. die GetrĂ€nke als weniger sĂŒĂŸ empfanden, nahmen sich grĂ¶ĂŸere Portionen bzw. sĂŒĂŸten diese stĂ€rker nach.

 

Zum Artikel

 

Bildquelle: © neurolle – Rolf / pixelio.de

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Im Interview: Die Psychologie hinter dem Steuerbetrug

29. April 2013 – 17:12 kri (1914x aufgerufen)

Steuern aus Scrabble Buchstaben gelegt

Im Interview mit zeit.de spricht der Steuerpsychologie Erich Kirchler, Vizedekan der FakultĂ€t Psychologie an der UniversitĂ€t Wien, ĂŒber mögliche Motive der Steuerhinterziehung. Auch wenn es kein typisches Profil des SteuersĂŒnders gibt, sind einige Berufsgruppen besonders gefĂ€hrdet.

 

Zum Interview

 

Wenn Sie mehr ĂŒber das Thema „Steuerpsychologie“ erfahren möchten, können wir Ihnen zwei Studien empfehlen. Die Dokumente sind bei PsyDok, dem Open-Access-Server fĂŒr das Fach Psychologie, zu finden.
Beide Studien befassen sich mit dem Gerechtigkeitsempfinden von Steuern.

„Gerechte Einkommensteuerhöhe:Das VerhĂ€ltnis von Erwartung, Wunsch und Wirklichkeit“ von Witte, Mölders und Peytsch (2009)

Ziel ist es zu ermitteln, welche Einkommensteuerhöhe von der Bevölkerung in AbhÀngigkeit fester Faktoren als gerecht empfunden wird.

 

In „Selbst fĂŒr Experten zu kompliziert?Wie Steuerberater die Gerechtigkeitsverwirklichung im Einkommensteuergesetz beurteilen.“ von Witte, Vetter und Mölders (2009) wird genauer das Empfinden von Experten (Steuern- und Finanzberatern) genauer analysiert.

 

Bildquelle: © Michael Staudinger  / pixelio.de

 

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TV-Tipp: Neue Serie „About: Kate“

22. April 2013 – 12:16 kri (666x aufgerufen)

Silhouette eines Frauengesichts

Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Kate Harff, die Ende 20 auf der Suche nach sich Selbst in einer psychiatrischen Klinik landet. Nach zwei abgebrochenen StudiengĂ€ngen ist Kate in Berlin gestrandet und verbringt ihre Zeit auf Partys und Facebook. Der Strudel von Informationen zieht sie in eine IdentitĂ€tskrise und Kate weist sich selbst in eine Nervenheilanstalt ein. Doch trotz dieser Überforderung kann sie sich dem Sog der Netzwerke nicht entziehen. Selbst in der Klinik versucht sie sich in alten Posts und Nachrichten wiederzufinden.

 

Besonders innovativ ist die Art, wie die Serie mehrere KanĂ€le nutzt, um die Geschichte der Kate zu erzĂ€hlen (auch „crossmediales Storytelling genannt“). Der Zuschauer selbst kann das virtuelle Leben von Kate auf der Homepage der Sendung verfolgen. Er hat sogar die Möglichkeit selbst zu interagieren, indem er Foto- und Video-Material einschickt. Dieses wird ab der dritten Folge in die Serie eingebaut.

Mehr zum Artikel

 

Die erste Folge der Serie ist am 27.04.2013 um 23:45Uhr auf arte zu sehen.

Mehr Informationen zu den folgenden Sendeterminen und Informationen ĂŒber das Leben der Kate Harff finden Sie auf der Sendungshompage arte.tv/kate.

 

 

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TV-Tipp: „Der Wert der Arbeit“

15. April 2013 – 12:14 kri (1050x aufgerufen)

Frau schreibt Emails am Smartphone beim Kaffeetrinken

Der Wandel von Arbeitsbedingungen und Erwerbsmöglichkeiten ist nicht mehr zu leugnen. Neue elektonische Kommunikationsmittel wie Smartphones oder Tablet-PCs gehören zu der Grundausstattung von Personen in höheren Positionen. FlexibilitÀt  und stÀndige Erreichbarkeit der Mitarbeiter werden ebenso vorausgesetzt. Doch wie wirken sich diese VerÀnderungen auf unsere Arbeitseinstellungen und -erwartungen aus? Unterliegen auch diese einem Wandel?

 

Dies hinterfragt die Sendung „scobel“. Welchen Wert hat Arbeit heute? Wie haben sich Arbeitszufriedenheit und Berufsperspektiven verĂ€ndert? Ist die ErwerbstĂ€tigkeit nach wie vor der Mittelpunkt des Lebens? Zu Gast sind bei dem Moderator Gert Scobel der Sozialpsychologe Dieter Frey, die Wirtschaftswissenschaftlerin Christina Gathmann und der Soziologe Christoph Köhler.

Sendeplatz: 18. April 2013, 21 Uhr auf 3sat

Mehr Informationen zu der Sendung finden Sie hier.

 

Bildquelle: © Kigoo Images/ pixelio.de

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Forschungsprojekt: Der Grund fĂŒr das Töten

13. April 2013 – 09:55 kri (814x aufgerufen)

Polizeisperrzone

Was veranlasst einen jungen Menschen zum Amoklauf? Diese Frage will das neue Forschungsprojekt Target (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt) untersuchen. Beteiligt sind Psychologen, Kriminologen, Forensiker, Soziologen, Polizisten und MedienverbĂ€nde. Genauer analysiert werden sollen alle FĂ€lle zielgerichteter Gewalt, die von EinzeltĂ€tern unter 25 Jahren in Deutschland seit 1999 verĂŒbt wurden. Die Experten hoffen wichtige Impulse fĂŒr die weitere Verbesserung der PrĂ€vention zu erhalten.

 

Mehr zum Artikel

 

Mit dem erschreckenden Thema des Amoklaufs befasst sich auch Ines Geipel in ihrem Buch „Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“. Die Autorin fĂŒhrte vielschichtige Recherchen ĂŒber fĂŒnf AmoklĂ€ufe durch, darunter auch drei deutsche Tatorte (Erfurt, Emsdetten und Winnenden). Diese werden im Kontext zu der weltweiten Entwicklung des Amoklaufs gesetzt- von dem Massaker im norwegischen UtĂžya bin hin zum weit entfernten Port Arthur in Australien.

 

„Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens“ von Ines Geipel finden sich auch hier bei uns im Bestand.

 

 

Bildquelle: © Paul-Georg Meister / pixelio.de

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Wieso wir OhrwĂŒmer bekommen

12. April 2013 – 16:04 kri (624x aufgerufen)

Zeichnung von Noten im Kopf

Manchmal ist es wie verflixt: ein Lied kurz gehört und dann bleibt es den ganzen Tag im Kopf. OhrwĂŒrmer nennen wir solche Songs oder Titelmelodien. Störquellen gibt es viele, ob im CafĂ© in der Schlange, im Bus oder nur das klingelnde Handy von Passanten. Wieso manche Lieder so hartnĂ€ckig im Kopf verweilen, wurde nun von Psychologen genauer hinterfragt. Eine einfache ErklĂ€rung bietet der Zeigarnik-Effekt, nach dem das Gehirn Gedanken an unterbrochene Aufgaben besser erinnert als an vollendete. Wenn eine Sache erledigt ist, wird im Gehirn der Gedanke an diese wie auf einer todo-Liste abgehakt. Bei noch laufenden Aufgaben kann dies nicht gemacht werden, wodurch die Spannung bleibt. Wenn wir ein Lied im Kopf hören, Ă€hnelt es einen aktiven Gedanken. Da wir meistens uns nicht an das ganze Lied erinnern, können wir dieses nicht einfach abhaken.

Andere Eigenschaften von OhrwĂŒrmer und Informationen, wie wir uns doch von ihnen befreien können, finden sie hier.

Bildquelle: © Joujou / pixelio.de

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Warum uns Gewalt in Filmen fesselt

11. April 2013 – 07:59 kri (674x aufgerufen)

 

Person mit ausgestreckter Waffe

Das steigende Ausmaß von Gewalt in Filmen und Fernsehen wird hĂ€ufig lautstark diskutiert. Sogar in Filmtrailern wird die Gewalt im Vergleich zu dem eigentlichen Anteil im Film oft ĂŒberhöht dargestellt. Paradox scheint aber die Erkenntnis anderer Studien, dass Zuschauern Gewalt in Filmen als unangenehm empfinden. Dies gilt nicht nur fĂŒr körperliche Gewalt, sondern auch fĂŒr Beleidigungen und Bedrohungen. Es bleibt die Frage, wieso gewaltreiche Filme dennoch so erfolgreich sind. Eine neue ErklĂ€rung legt nahe, dass der eingeschĂ€tzte Sinngehalt des Filmes die Höhe der Gewalttoleranz wesentlich beeinflusst.

 

Zum Artikel

 

Bildquelle: © Arno Bachert/ pixelio.de

 

 

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Wieso es uns stört Telefonate mitzuhören

3. April 2013 – 18:55 kri (791x aufgerufen)

Person mit Handy

Im „Zeitalter des Handys“ ist ein unbeabsichtigt mitgehörtes TelefongesprĂ€ch keine Seltenheit mehr- Egal ob im Zug oder im Bus, im Supermarkt oder auf der Straße. Doch nur selten können wir das Mithören stoppen. Ein neuer Befund zeigt, dass es uns schwerer fĂ€llt ein Telefonat als ein GesprĂ€ch von zwei Personen auszublenden. Versuchspersonen wurden gebeten eine Aufgabe zu erfĂŒllen, wĂ€hrenddessen sich entweder zwei Personen miteinander unterhielten oder eine Person ein Telefonat fĂŒhrte. Trotz gleichen Inhalts und vergleichbarer LautstĂ€rke wurde das HandygesprĂ€ch als stĂ€rker ablenkend und anstrengend empfunden.

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Bildquelle: © Robert MĂŒller/ pixelio.de

 

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Gute Nachrichten verbreiten sich am schnellsten

2. April 2013 – 16:20 kri (812x aufgerufen)

Finger auf der Laptoptastatur

Eine Medienregel besagt, dass schlechte Nachrichten sich besser verkaufen lassen als gute. Im Internet scheint dies nicht der Fall zu sein- laut einer Studie. Analysiert wurde, welche Nachrichtenartikel auf der Hompage der New York Times die Leser an Bekannte per Mail weiterverschickten. Überraschend waren auf der Hitliste der meist verschickten Texte Artikel ĂŒber wissenschaftliche Befunde. Es zeigte sich außerdem die Tendenz, dass gute Nachrichten öfter als schlechter Nachrichten verschickt wurden. Vielleicht befĂŒrchten die Leser, dass der Überbringer schlechter Nachrichten geköpft wird.

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Bildquelle: © Rainer Sturm/ pixelio.de

 

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Die Emotionen der BĂŒcher

26. MĂ€rz 2013 – 15:58 kri (716x aufgerufen)

Aufgeschlagenes Buch

In einer großangelegten Studie suchten Forscher in englischsprachigen BĂŒchern nach Wörtern, die GefĂŒhle ausdrĂŒcken. Gezeigt wurde, dass der Gebrauch von Wörtern mit emotionalen Gehalt im Laufe der Geschichte abnahm. In einer weiteren Analyse ordneten sie den Wörtern die Grundemotionen zu: Angst, Ekel, Freude, Überraschung, Trauer oder Wut. Interessant war, dass die Emotionen sich unterschiedlich stark in den Wörtern wiederspiegelten. Diese Unterschiede standen in einem starken Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen.

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Bildquelle: © Marianne J./ pixelio.de

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