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Kategorie ‘Kognitive Psych.’ ‘Kognitive Psych.’ als RSS 2.0-Feed

Schlau im Schlaf?

4. MĂ€rz 2013 – 08:42 kri (166x aufgerufen)

Schlafendes Kind

In vielen Familien wird abends immer wieder der gleiche Kampf mit den Kindern gefĂŒhrt, wenn es darum geht frĂŒh ins Bett zu gehen. Die Kleinen fĂŒhlen sich noch gar nicht mĂŒde und können nicht nachvollziehen, wieso sie schlafen sollen. Wie wichtig aber der Schlaf fĂŒr  Kinder ist, zeigen wieder neue Ergebnisse einer Studie, die sich mit dem Lernen und Lernprozessen bei Kinder beschĂ€ftigt hat. In den Ergebnissen ist zu sehen, dass besonders ein wichtiger Lernschritt im Schlaf vollzogen wird: Der Übergang von unbewusst aufgenommen Informationen zu explizit verstandenen Wissen, was dann auch abrufbar ist.

 

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Bildquelle: © Sergej23/ pixelio.de

 

 

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Wieso gefallen uns Lieder nach hÀufigeren Hören mehr?

28. Februar 2013 – 14:45 kri (151x aufgerufen)

Jugendliche hört Musik

Es schein banal, dass wenn wir etwas öfter hören, riechen, schmecken oder sehen, wir es positiver bewerten. So gefallen uns auch Lieder, die wir öfter gehört haben, besser. Dieses Prinzip der Gewohnheit, auch mere-exposure-effect genannt, ist ein gern eingesetztes Mittel in der Werbung.

 

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Bildquelle: © Alexandra H./ pixelio.de

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Der Hang zum gedruckten Buch

20. Februar 2013 – 07:17 kri (145x aufgerufen)

Altes Buch mit alter Brille

Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker und somit nimmt auch das Buch ein hohen Stellenwert in der Kultur ein. Das zeigt sich auch in den Verkauszahlen der neuen Alternativen wie dem E-Book oder Tablet-PC. WĂ€hrend in den USA oder in Großbritannien von einem Buch mehr elektronische als gedruckte Varianten verkauft werden, bleiben die Deutscher dem klassischen Buch treu. Ein wichtiges Argument ist dabei, dass das Lesen auf den E-Books den Lesern schwerer fĂ€llt. Ob das wirklich so stimmt haben Forscher untersucht und kamen zu einem ĂŒberraschenden Ergebnis.

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Bildquelle: Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Sich selbst wahrnehmen muss wieder erlernt werden

15. Februar 2013 – 15:32 kri (159x aufgerufen)

Frau betrachtet sich im Spiegel

Es gilt als eine besondere FĂ€higkeit des Menschen sich in andere einzuversetzten, ihre Perspektive zu ĂŒbernehmen. Doch Studien zeigen, dass besonders Frauen dazu neigen sich selbst nur noch von außen zu betrachten. Dies macht auf Dauer unzufrieden und erhöht das Risiko psychischen Störungen wie Esskrankheiten oder Depressionen zu entwickeln. Bei Magersucht haben Betroffene ein falsches Körperbild von sich und hungern trotz der Signale, die ihnen ihr Körper schickt. Forscher haben nun den Zusammenhang zwischen der gedĂ€mpften Wahrnehmung der eigenen KörpervorgĂ€nge und dem verzerrten Körperbild untersucht. Neigen personen, die sich selbst nur wenig oder schlecht sehen, sich verstĂ€rkt als Objekt zu empfinden?

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Bildquelle: © Stephan Momberg/ pixelio.de

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Das Gehirn gibt das entscheidende Pausensignal

13. Februar 2013 – 13:58 kri (166x aufgerufen)

BĂ€r in Ruhepause

Bei lĂ€ngerer, schwerer Arbeit empfinden wir oft ein sehr markantes Pausensignal. Wie instinktiv schreit unser Körper nach Ruhe und Entspannung. Aber woher stammt dieses Signal und wieso kommt es, dass wir manchmal doch diese dringende BedĂŒrfnis ĂŒberwinden können? Mit diesen Fragen hat sich eine Gruppe von Wissenschaftler um Florent Meyniel befasst.

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Bildquelle: © heyni/ pixelio.de

 

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Der persönliche Duft

6. Februar 2013 – 18:17 kri (174x aufgerufen)

Parfumflaschen

Wenn wir jemand mögen und uns die Person von Anhieb sympatisch ist, sagen wir oft, dass wir diese dann gut “riechen” können. Aber kann der Mensch- wie andere Tierarten auch- sich bei der Auswahl des Partners auf seinen Geruchssinn verlassen? Evolutionsbiolgisch ist dies ganz sinnvoll, da der Geruch durch die Beschaffenheit des Immunsystems beeinflusst wird. Wenn sich zwei Individuen stark in der AusprĂ€gung ihres Immunssystem unterscheiden, kann man dies auch “erschnĂŒffeln”. FĂŒr die Zeugung gesunder Nachkommen ist ein Partner mit einem verschieden ausgeprĂ€gten Immunsystem die beste Entscheidung. Bisher gibt es widersprĂŒchliche Befunde, ob der Mensch Personen mit unterschiedlichen Duft, also Immunsystem bevorzugt. Aber ob das sogenannte vomeronasale Organ, ĂŒber das das “Erriechen” lĂ€uft, auch beim Menschen existiert, sind sich die Forscher uneinig. Eine neue Studie zeigt aber, dass Menschen Parfums bevorzugen, die den eigenen Geruch unterstreichen. Demnach scheinen wir ein GespĂŒr fĂŒr den eigen Duft zu haben.

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Die besseren Multitasker

31. Januar 2013 – 08:00 kri (147x aufgerufen)

Kochen mit Tablet PC

Multitasking gilt als Fluch der heutigen Gesellschaft. Besonders bei langweiligen Pflichten wie Putzen wird gleichzeitg gelesen, Fernsehen geschaut, telefoniert, SMS geschrieben, gesurft, gegessen, etc. Interessanterweise zeigt jetzt aber eine Studie, dass Personen, die sich selbst als Multitasker im Alltag bezeichnen, gar nicht so gut darin sind. In einem Versuch mussten die Probanden eine Rechenaufgabe lösen und dabei sich eine Buchstabenreihe merken. Zuvor mussten die Probanden einen einfachen Persönlichkeitstest ausfĂŒllen und angeben, wie hĂ€ufig sie selbst im Alltag mehrere Aufgaben gleichzeitig durchfĂŒhren. Die Multitasker schnitten im Versuch schlechter ab als Personen, die weniger Aufgaben gleichzeitig angehen. Interessant ist aber auch der Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitseigenschaften und der Neigung zum Multitasking.

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Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio.de

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Warum gerade Senioren hÀufig Opfer von Trickbetrug werden

12. Dezember 2012 – 18:34 kri (181x aufgerufen)

Offene TĂŒr

Senioren werden meist Opfer von TrickbetrĂŒgern. Um möglichst viel Geld zu erbeuten, sind diese oft erfinderisch. Sie ziehen von TĂŒr zu TĂŒr und geben sich als Freundin des Enkels aus, der in Not ist und Geld braucht, oder als Haustechniker, mit dem doch bereits letzte Woche der Termin zur Kontrolle der Heizung ausgemacht wurde. Oft merken die Senioren erst viel zu spĂ€t, dass sie betrogen und beklaut wurden. Aber wieso fallen Renter offenbar so leicht auf diese Geschichten rein? MĂŒssten sie nicht aufgrund ihrer vieler Erfahrungen besonders skeptisch sein und diese mehr hinterfragen? Eine ErklĂ€rung scheint zu sein, dass das BauchgefĂŒhl, was oft wie die Alarmanlage des Körpers funktioniert, mit dem Alter schwĂ€cher wird.

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Bildquelle: © Maren Beßler / pixelio.de

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Koffein schĂ€rft die Auffassungsgabe fĂŒr positive Wörter

9. November 2012 – 10:22 kri (293x aufgerufen)

Kaffee

Eine, zwei oder mehrere TĂ€sschen Kaffee sind fĂŒr viele untrennbar vom Alltagstrott. FĂŒr Kaffeeliebhaber ist das schwarze Gold mehr als ein reines Aufputschmittel. Viel mehr verspricht es  Erholung und Entspannung. Angeblich wĂŒrden Frauen eher auf einen Frisörbesuch verzichten als an der tĂ€glichen Kaffeepause zu sparen.

Forscher von der UniversitĂ€t Bochum- Ruhr konnten kĂŒrzlich zeigen, welchen Einfluss das Koffein auf unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung hat. Interessanterweise schĂ€rft es kurzzeitig das Erkennungsvermögen von positiven Wörtern.

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Bildquelle: © Lichtbild Austria/ pixelio.de

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Armut verstÀrkt kurzsichtige Enstcheidungen

8. November 2012 – 16:23 kri (197x aufgerufen)

viele Rechnungen

Menschen, die in Armut leben, neigen zu kurzsichtigen Entscheidungen. Zu diesems Ergebnis kamen US-Forscher, die in ihrer Spielstudie mehr als 150 Studenten untersuchten. Die Aufgaben, die zum Teil Fernsehsendungen oder Computerspielen Ă€hnelten, waren u.a. WortrĂ€tsel mit der Option zum Buchstabenkaufen oder Quizfragen. Manche hatten dabei Geld zu VerfĂŒgung, andere nicht. Die nĂ€chsten konnten sich Geld borgen. Es zeigte sich, dass arme und reiche Spieler unterschiedlich die Aufgaben lösten. Die Forscher begrĂŒndeten dies damit, dass Geldmangel zu einer fokussierten Aufmerksamkeit fĂŒhrt . Langfristige Konsequenzen werden infolgedessen ĂŒbersehen.

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Vielleicht ist mit diesem Ergebnis erklĂ€rbar, wieso sich manche in immer grĂ¶ĂŸere Schulden verstricken. So suchen oft Betroffene viel zu spĂ€t Hilfe. Oder sie nehmen mehr Kredite mit höheren Zinsen auf, die nur kuz helfen. Oder sie kaufen sich Lottolose. Was denken Sie?

Bildquelle: ©  Alexander Klaus/ pixelio.de

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