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Kategorie ‘Gesundheitspsychologie’ ‘Gesundheitspsychologie’ als RSS 2.0-Feed

Nur allein oder doch einsam?

6. Dezember 2013 – 15:27 wal (1759x aufgerufen)

Ein Mann sitzt einsam an einem Bahnsteig.

Einsamkeit und Alleinsein sind nicht dasselbe. W√§hrend¬† das Alleinsein einen Zustand beschreibt, den man freiwillig anstrebt und der meist als befreiend empfunden wird, ist das Gef√ľhl der Einsamkeit ein k√∂rpereigenes Warnsignal. Der Betroffene soll dazu bewogen werden, sich aktiv neue Kontakte zu suchen. Somit handelt es sich meist um einen vor√ľbergehenden Zustand. Jedoch nicht f√ľr jeden Menschen. Bei einigen Betroffenen bleibt das Gef√ľhl √ľber l√§ngere Zeit bestehen. Mit zum Teil gravierenden Konsequenzen: Laut einer Metastudie sterben einsame Menschen, die nicht in der Lage sind, stabile Beziehungen aufzubauen, im Durchschnitt fr√ľher.

Au√üerdem scheint chronische Einsamkeit zu Problemen mit dem Immunsystem zu f√ľhren. Diese k√∂nnen von Kopfschmerzen, √ľber h√§ufige Entz√ľndungen bis hin zu Herz- Kreislauf-Problemen reichen.

 

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Mehr zum Thema „Einsamkeit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © M.E. / pixelio.de

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Wenn zu viel Schlaf trunken macht

12. November 2013 – 00:01 wal (429x aufgerufen)

Ein alter Wecker auf einem Tisch.

Wieviel Schlaf ist gesund? Und sollte man m√∂glichst lange schlafen? Empfohlen werden aktuell sieben – neun Stunden Schlaf pro Tag. Doch was ist, wenn man regelm√§√üig l√§nger schl√§ft und sich dennoch m√ľde und unausgeruht f√ľhlt? Dann k√∂nnte es sein, dass man an einer sogenannten Hypersomnie leidet. Die Betroffenen f√ľhlen sich auch nach stark verl√§ngertem Schlaf unausgeruht und oft auch desorientiert. Hinzu kommen Rastlosigkeit, Angst und das Bed√ľrfnis, regelm√§√üig √ľber den Tag verteilt „kleine Nickerchen“ zu machen. Auch ist oft der Appetit und die Ged√§chtnisleistung eingerschr√§nkt. Ursachen f√ľr das erh√∂hte Schlafbed√ľrfnis k√∂nnen dabei verschiedenster Natur sein: Von¬† Verletzungen oder St√∂rungen des zentralen oder autonomen Nervensystems bis zu Substanzmissbrauch reicht die Palette.

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Mehr zum Thema Schlafstörungen finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Guenter Hamich / pixelio.de

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Wenn Nahrungsportionen zu klein eingesch√§tzt werden…

25. Oktober 2013 – 13:03 wal (700x aufgerufen)

 

Schokoladentafeln

Wie genau k√∂nnen Menschen die Menge der zu sich genommenen Nahrungsmittel einsch√§tzen? Dieser Frage widmet sich eine Studie, die von einem Forscherteam der Business school¬† INSEAD in Kooperation mit vielen anderen europ√§ischen Forschungszentren ver√∂ffentlich wurde. In dem Versuch wurden Grundschulkindern Bilder von Tellern gezeigt, die entweder mit Schokoladen- oder Karottenst√ľcken belegt waren. Danach wurde ihnen die genaue Menge der Nahrungsmittel auf dem Teller mitgeteilt. Im weiteren Versuchsablauf sollten die Probanden die Gr√∂√üe der Nahrungsmittelrationen nun selbst√§ndig einsch√§tzen. Dabei zeigte sich, dass die Menge der Nahrungsmittel systematisch untersch√§tzt wurde, je mehr Schokolade oder Karotten auf dem Teller lagen. √Ąhnliche Ergebnisse wurden auch in Versuchen mit Erwachsenen gefunden. Einziger Unterschied: Wussten die Erwachsenen, wie ungesund ein Lebensmittel in Wirklichkeit ist, konnten sie die Rationen viel genauer einsch√§tzen.

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Bildquelle: © birgitH/ pixelio.de

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Wenn die angegebenen Nebenwirkungen die Nachfrage steigern…

18. Oktober 2013 – 00:01 wal (602x aufgerufen)

Zigarettenreste

Angegebene Nebenwirkungen auf Verpackungen sollten die Nachfrage f√ľr ein Produkt senken, m√∂chte man meinen. Das jedoch auch das genaue Gegenteil der Fall sein k√∂nnte, zeigt eine Studie der Universit√§t von Tel Aviv. In dem Versuch wurde den Probanden entweder eine Zigarettenwerbung mit aufgelisteten Nebenwirkungen gezeigt oder eine Werbung, in der die entsprechende Zigarettenmarke positiv beworben wurde. Die Probanden bekamen dann direkt im Anschluss sowie ein paar Tage sp√§ter die M√∂glichkeit, die gezeigten Zigarettenmarken zu erwerben. Kurzfristig zeigte sich hierbei ein R√ľckgang der Nachfrage bei der Zigarettenmarke¬† mit Nebenwirkung. Langfristig wurde diese Zigarettenmarke jedoch eher gekauft als die nur positiv gepriesene Marke. Die Forscher vermuten, dass die Wahrnehmung der Probanden sich mit der Zeit ver√§nderte: So k√∂nnte die Angabe der Nebenwirkungen als besonders ehrlich oder vertrauensw√ľrdig empfunden werden.

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Bildquelle: © Thorben Wengert/ pixelio.de

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Das Auge isst mit

25. Juli 2013 – 16:42 kri (719x aufgerufen)

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„Das Auge isst mit“- sagt der Volksmund. Der Spruch betrifft aber nicht nur, wie appettitlich das Essen angerichtet ist. Der Geschmackssinn wird auch von der Wahl des Bestecks und des Geschirrs beeinflusst. Selbst subtile Ver√§nderungen wie Gr√∂√üe, Farbe oder Gewicht k√∂nnen bestimmen, wie angenehm, s√§ttigend oder w√ľrzig eine Mahlzeit uns schmeckt.

 

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Bildquelle: © Rolf Handke / pixelio.de

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Wie Promi-Diagnosen Unruhe auslösen

24. Juli 2013 – 14:30 kri (735x aufgerufen)

Setoskop

Wenn prominente Personen schwer erkranken, sind die Medien in vielen F√§llen hautnah dabei. In unz√§hligen Berichten, Interviews und Bildern k√∂nnen alle die Krankheitsgeschichte verfolgen. √Ąrzte sehen diesen Trubel √ľber die Leiden der Stars zwiesp√§ltig. Die Darstellung von prominenten Krankheitsf√§llen tr√§gt zur Aufkl√§rung bei und sch√§rft das allgemeine Gesundheitsbewusstsein, was bei vielen noch taburisierten psychischen Erkrankungen von gro√üer Bedeutung ist. Aber gleichzeitig birgen diese √ľberspitzen Inszenierungen oft auch die Gefahr ungenaue und falschen Informationen zu verbreiten, die andere Kranke in Unruhe versetzen und verwirren.

 

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Bildquelle: © Halina Zaremba / pixelio.de

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Transidentit√§t: Das Fremdf√ľhlen im eigenen K√∂rper

18. Juli 2013 – 10:11 kri (728x aufgerufen)

Person mit einem verschwommenen Spiegelbild

Viele Transsexuelle merken fr√ľh, dass der eigene K√∂rper nicht zum ihrem Empfinden passt. Viele f√ľhlen sich schon in der Kindheit fremd, sp√§testens in der Pubert√§t sind sie sicher: Ich stecke im falschen K√∂rper. Heute wird der Begriff Transidentit√§t st√§rker gebraucht, da die Sexualit√§t nur ein Aspekt von vielen ist, vielmehr geht es um die ganze Identit√§t.

 

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Die Mehrheit der Transidentiellen Menschen streben sp√§ter eine Geschlechtsumwandlung an. Doch damit die Krankenkasse die Kosten √ľbernimmt, m√ľssen mehrere Gutachten erfolgreich gemeistert werden. Einen tieferen Einblick in die Diagnostik und Begutachtung biete das Buch „Transsexualit√§t- Transidentit√§t: Begutachtung, Begleitung, Therapie“ von Udo Rauchfleisch. Wenn Sie Interesse haben¬† mehr dar√ľber zu erfahren, finden Sie es auch hier, bei uns in der SULB.

Bildquelle: © Lara Dengs / pixelio.de

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Die Angst vor Stress ist auch gefährlich

12. Juli 2013 – 18:21 kri (629x aufgerufen)

Schild namens "Sorge"

Leistungsdruck und Stress sind scheinbar untrennbare Begleiter der modernen Lebensumstände. Gleichzeitig steigen die Zahl der Berichte, Studien etc., die vor den gesundheitlichen Schäden des ständigen Druck im Alltag warnen und zu mehr Pausen und Ruhe ermahnen.

Laut eines neuen Studienergebnis, kann auch die Angst vor der negativen Auswirkung von Stress auf die Gesundheit sich sch√§dlich auswirken. Ein verst√§rkte Wahrnehmung von Stress erh√∂ht das Risiko einen Infarkt zu erleiden um fast das Doppelte. Teilnahmen an der Befragung mehr als 7.000 Zivilbeamte √ľber eine Zeitperiode von 18 Jahren.

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Es entsteht die Frage, ob die Vielzahl der Studien √ľber die sch√§dlichen Folgen von Stress nicht nur das Bewusstsein sch√§rfen, sondern auch gleichzeitig die Angst und Sorgen verst√§rken. Was denken Sie? Kann es nicht genug Medien geben, die √ľber die Risiken berichten? F√ľhlen Sie sich dadurch besser aufgekl√§rt? Oder finden Sie im Gegensatz, dass diese Informationsflut √ľber Krankheiten und Gefahren mehr Unruhe und Besorgnis stiften?

 

Bildquelle: © I. rasche /pixelio.de

 

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Psychische Belastungen durch Diabetes besser behandeln

3. Juli 2013 – 10:27 kri (823x aufgerufen)

Insulinpen

Menschen mit Diabetes leiden doppelt so oft unter einer Depression wie die Normalbev√∂lkerung. Dabei ist edie gef√§hrliche Wechselwirkung der Diabetes und der Depression zu beachten. Einerseits erh√∂ht eine Depression das Risiko, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln, andererseits k√∂nnen die Belastungen der k√∂rperlichen Erkrankung und der intensiven Behandlung die Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit verst√§rken. Daher hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine neue Leitlinie zum Thema ‚ÄěPsychosoziales und Diabetes“ in Zusammenarbeit mit einer Reihe anderer Fachgesellschaften erstellt. Diese soll die Erkennung psychosozialer Probleme und psychischer Erkrankungen, deren Behandlung und die Schulung der Betroffenen verbessern.

 

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Bildquelle: © Michael Horn  / pixelio.de

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Teilnehmer gesucht: Online-Test gibt Tipps zur Verbesserung des persönlichen Lebensstils

27. Juni 2013 – 16:33 kri (827x aufgerufen)

Obstkorb

Wenig Bewegung, eine fettige und einseitige Ern√§hrung sowie starkes Rauchen sch√§digt die Gesundheit. Obwohl den meisten die Gesundheitsrisiken ihrer Lebensweise bewusst sind, f√§llt es nicht allein leicht dieses Wissen im Alltag zu umzusetzen. Wissenschaftler der Jacobs University und der Stiftung Bremer Herzen f√ľhren einen online-Test zur Steigerung des Gesundheitsbewusstseins durch und suchen f√ľr diesen noch Teilnehmer. ¬†Untersucht wird das Gesundheitsverhalten unter den Aspekten Motivation, Erwartung und Planung. Nach den 10-15-min√ľtigen Test erhalten die Teilnehmer Tipps zu Ver√§nderung ihres Lebensstils. Mit den Ergebnissen des Tests m√∂chten die Wissenschaftler neue Strategien entwickeln, um die Menschen bei n√∂tigen Verhaltens√§nderungen besser zu unterst√ľtzen.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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