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Kategorie ‘Evolutionspsych.’ ‘Evolutionspsych.’ als RSS 2.0-Feed

Was empfinden wir als schön?

27. Mai 2013 – 16:43 kri (76x aufgerufen)

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Schönheit ist subjektiv. Doch was wir als attraktiv empfinden, ist auch evolutionsbiologisch stark geprĂ€gt. Frauen mögen MĂ€nner mit mĂ€nnlichen Gesichtern und  einem guten Immunsystem bevorzugt. Je stĂ€rker die Körperabwehr eines Mannes auf Impfungen reagiert, umso attraktiver wirdt sein Gesicht fĂŒr Frauen. Entdeckt hat das erst im vergangenen Jahr ein Forscherteam um den Finnen Markus Rantala. Nun lag im Fokus der Forschergruppe die weibliche Schönheit. TatsĂ€chlich gibt es bei den weiblichen Gesichtern keinen vergleichbaren Zusammenhang zwischen StĂ€rke des Immunsystems und der AttraktivitĂ€t. Vielmehr prĂ€gen Merkmale wie der allgemeine Fettanteil und der Stresshormonspiegel das Schönheitsurteil.

 

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Bildquelle: © ajking / pixelio.de

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In den Schlaf getragen

22. April 2013 – 13:01 kri (174x aufgerufen)

Baby auf dem Arm

Ein schreiendes Baby ist meistens am besten zu beruhigen, indem man es auf dem Arm nimmt und mit ihm umher lÀuft. Sobald man ruht oder das Kind wieder ins Bettchen legt, geht oft das Geschrei sofort los. Japanische Wissenschaftler konnten nun die evolutionÀre Bedeutung hinter der Trageruhe zeigen, die auch bei anderen SÀugetieren beobachtbar ist. Wenn die Mutter die Jungen trÀgt, beruhigt sich der Herzschlag, das Weinen wird eingestellt und die BewegungsaktivitÀt nimmt ab. Das erleichtert der Mutter den Transport und ermöglicht eine unauffÀllige Beförderung des Babys aus Gefahrensituationen, erklÀren die Wissenschaftler.

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Bildquelle: © Helene Souza/ pixelio.de

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Was den ersten Eindruck ausmacht

29. MĂ€rz 2013 – 17:57 kri (166x aufgerufen)

Frau lÀchelt

Wenn wir wir eine fremde Person kennenlernen, bilden wir uns meist innerhalb einer Zehntelsekunde ein Bild ĂŒber sie. Erstaunlich ist, dass trotz dieser kurzen Zeit der erste Eindruck nur selten und wenig verĂ€ndert wird.  Besonders zwei Informationen sind von besonderer Wichtigkeit: Ist die Person sympathisch und vertrauenswĂŒrdig oder aggressiv und hinterhĂ€ltig. Aus der evolutionsbiologischen Sicht ist dies verstĂ€ndlich. Zu wissen, ob der Fremde Feind oder Freund ist, sicherte das Überleben.

 

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Bildquelle: © Benjamin Thorn/ pixelio.de

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Das GefĂŒhl des GrĂ¶ĂŸenwahns ist im Gehirn verankert

1. MĂ€rz 2013 – 08:27 kri (145x aufgerufen)

Person mit ausgebreiteten Armen

Oft ist es nur ein schmaler Grat, ab wann eine selbstbewusste und siegessichere Person als ĂŒberheblich und grĂ¶ĂŸenwahnsinnig beschrieben wird. Eine positive SelbsteinschĂ€tzung und Grundeinstellung fĂŒr die Zukunft ist wichtig fĂŒr die mentale Gesundheit. Sie erlaubt uns neue Wege zu gehen und Probleme zu bewĂ€ltigen. Oft schwingt  das GefĂŒhl leicht mit, dass wir besser als unsere Mitmenschen sind. Forscher konnten jetzt zeigen, dass dieser Hang zum GrĂ¶ĂŸenwahn neuronal verankert ist und sogar unsere Vorfahren die Tendenz zum Hochmut hatten.

 

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Bildquelle: © sabine meyer/ pixelio.de

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Der Gerechtigkeitssinn der Affen

29. Januar 2013 – 17:11 kri (161x aufgerufen)

zwei Schimpansen

Bisher hat man den Gerechtigskeitssinn allein dem Menschen zugeschrieben. Jetzt weist aber ein neuer Befund darauf hin, dass auch Schimpansen ein GespĂŒr fĂŒr Fairness haben. In ihrer unkonventioniellen Studie fĂŒhrten US-Wissenschaftler das Ultimatum Spiel, was auch in vielen Experimenten mit Versuchspersonen eingesetzt wird, mit den Tieren durch. Bei dem Spiel bilden zwei Versuchspersonen ein Team, das einen kleinen Geldbetrag untereinander aufteilen muss. Die eine Person darf einen Vorschlag zur Aufteilung machen, der aber auch von der zweiten Person abgenickt werden muss. Wenn diese ihre Zustimmung verweigert, wird der Geldbetrag nicht ausgezahlt und beide gehen leer aus. Mit den Affen wurde dieser Versuch mit Futter durchgefĂŒhrt. Interressant ist, dass die Schimpansen sich Ă€hnlich verhielten wie die Versuchspersonen. In den meisten FĂ€llen entschied der Affe sich fĂŒr eine gerechte Futterverteilung. Wenn aber der zweite Schimpanse nicht die Möglichkeit hatte sein Veto zu geben, zeigten sie sich egoistischer.

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Bildquelle: © jenny.scheffer/ pixelio.de

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Zivilcourage- ihre GrĂŒnde und HĂŒrden

18. Januar 2013 – 10:43 kri (168x aufgerufen)

Rettungsring

Evolutionsbiologisch ist Zivilcourage nicht immer leicht zu erklÀren. Wieso gefÀhrden manche Menschen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben, um fremden Personen zu helfen? In einem Interview mit welt.de erklÀrt der Psychologe und Erziehungswissenschaftler Peter Walschburger, was Menschen bewegt andere zu retten und welche UmstÀnde eher hinderlich sind.

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Falls Sie mehr ĂŒber das PhĂ€nomen lesen möchten, empfehlen wir Ihnen folgendes Werk:

“Zivilcourage fördern – aber wie?: Definition und Bedeutung des Begriffs sowie Darstellung der Voraussetzungen und BeweggrĂŒnde der Zivilcourage” von Britta Wertenbruch

Bildquelle: © Martina Friedl/ pixelio.de

 

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Was MĂ€nner attraktiv macht

30. November 2012 – 14:23 kri (352x aufgerufen)

MĂ€nnergesicht

Was macht einen Mann attraktiv? Forscher sind sicher, dass die Evolution auch die noch Partnerwahl beeinflusst. Unbewusst bevorzugen Frauen MĂ€nner mit gesunden Genen. Aber was ist ein Hinweis dafĂŒr? Lange Zeit ging man davon aus, dass Frauen besonders mĂ€nnliche ZĂŒge wie eine scharfe Kinnlinie, markante Augenbrauen als attraktiv empfinden. Diese deuten darauf hin, dass der Mann ein hohen Testosteronspiegel hat und- viel wichtiger- ein starkes Immunsystem. Doch diese Befunde konnte nicht bestĂ€tigt werden. Jetzt abaen Wissenschaftler einen neuen AttraktivitĂ€tsfaktor gefunden. Es kommt auf den “richtigen” Fettanteil an.

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Bildquelle: © ideas-ahead.de/ pixelio.de

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Ist die Mid-life-crisis evolutionÀr bedingt?

20. November 2012 – 18:02 kri (203x aufgerufen)

Trauriger Orang-Utan

Wissenschaftler von der UniversitĂ€t aus Warwick und Edinburgh haben kĂŒrzlich eine sehr orginelle Studie durchgefĂŒhrt. Ihr Ziel war es zu klĂ€ren, ob nur beim Menschen das Wohlbefinden in einer U-Kurve verlĂ€uft.  DafĂŒr untersuchten sie ĂŒber 500 Affen aus Zoos in Kanada, Singapur, Japan, Australien oder den USA. Tierpfleger oder andere Personen, die die Affen gut kannten, zeichneten die Stimmungen der Tiere auf und verglichen sie mit Faktoren, die auch beim Menschen das Wohlbefinden beeinflussen. Das Ergebnis ist erstaunlich. Ähnlich wie der Mensch befinden sich auch Schimpansen und Orang-Utans in ihrer Lebensmitte in einem Stimmungstief. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Lebenskrise nicht nur von Charakteristka des modernen Lebens (Burnout, Scheidung, Schulden, Mobieltelefone und Laptops, etc.) ausgelöst wird. Denn all dies besitzen die Affen nicht.

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Was denken Sie? Können solchen Vergleiche ĂŒberhaupt gezogen werden? Selbst die Wissenschaftler geben die OriginalitĂ€t ihrer Studie zu.

Bildquelle: © Moni Sertel/ pixelio.de

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Mimik: Kulturelle Unterschiede

18. April 2012 – 12:08 tom (611x aufgerufen)

Bisher galt die Mimik als eine Art von Sprache, die allen Menschen gemeinsam ist: Freude, Überraschung, Angst, Ekel, Wut und Traurigkeit spiegeln sich in den Gesichtern der Welt stets in gleicher Weise wider, hieß es. Doch ein internationales Forscherteam stellt diese These nun infrage.

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Bildquelle: © Benjamin Thorn / pixelio.de

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Auch Schimpansen haben Polizisten

21. MĂ€rz 2012 – 07:37 tom (389x aufgerufen)

Schimpansen sind am Zusammenhalt untereinander interessiert und sie kennen unterschiedliche Strategien, um die StabilitÀt in ihrer Gruppe zu sichern.

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Bildquelle: © Kunstzirkus / pixelio.de

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