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Konrad Lorenz und die „Pr√§gung“

6. März 2014 Р10:01 wal (458x aufgerufen)

G√§nsek√ľken, das auf H√§nden getragen wird.

Dieser Tage j√§hrt sich zum 25. Mal der Todestag Konrad Lorenzs. Der Medizinnobelpreistr√§ger ist vor allen Dingen f√ľr die Entdeckung der „Pr√§gung“ bekannt. Konkret bedeutet das, dass G√§nse das erste bewegte Objekt, das sie erblicken, f√ľr ihre Mutter halten. Es handelt sich also scheinbar um ein angeborenes Verhaltensprogramm, das durch Schl√ľsselreize ausgel√∂st wird. Auch beim Menschen sind solche angeborenen Verhaltensprogramme bekannt und werden in der Entwicklungspsychologie n√§her betrachtet.

Kritisch an Konrad Lorenzs Lebenswerk ist jedoch die Nähe zum Nationalsozialismus zu betrachten.

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Bildquelle: © Ilona Steinchen / pixelio.de

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Wenn eine späte Vaterschaft zum Gesundheitsrisiko wird

6. März 2014 Р08:54 wal (565x aufgerufen)

Eine rote Spielfigur steht abseits einer Gruppe anderer Spielfiguren.

Gerade Hochschulabsolventen bekommen ihre Kinder eher sp√§t. Der Gedanke ist einfach: Erst Karriere machen, um eine solide Basis zu schaffen und dann eine Familie gr√ľnden. Dass diese Art der Familienplanung jedoch zu Gesundheitsrisiken auf Seiten des neugeborenen Kindes f√ľhren kann, zeigt eine neue Studie der Indiana University in Bloomington. Im Rahmen eben dieser Studie wurden Daten einer Kohortenstudie ausgewertet, die alle Kinder, die in Schweden zwischen den Jahren 1973 und 2001 auf die Welt kamen, beinhaltet. Betrachtet wurde konkret beruflicher Werdegang sowie aufgetretene psychische St√∂rungen und Krankheiten. Es zeigte sich, dass in der Gruppe der √§lteren V√§ter h√§ufiger Probleme des Nachwuchses im Berufsleben sowie psychische St√∂rungen auftraten. Dieser Effekt zeigte sich unabh√§ngig vom sozio√∂konomischen Status, der Bildung oder der Lebensweise der Eltern.

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Bildquelle: © segovax / pixelio.de

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Nur sch√ľchtern?

6. Februar 2014 – 00:01 wal (674x aufgerufen)

Eine schwarze Skulptur, die den Kopf nach vorne h√§ngen l√§sst.Wenn Kleinkinder nicht mit dem Sprechen beginnen, liegt der Verdacht einer Sprachst√∂rung nahe. Sie k√∂nnten aber auch einfach sch√ľchtern sein. So zumindest das Ergebnis einer Studie der University of Colorado. Hierzu wurden 408 Zwillingsp√§rchen jeweils im Alter von 14, 20 und 24 Monaten im Bezug auf ihre Sprachf√§higkeit untersucht. Die Kinder wurden dazu angeregt, Laute und W√∂rter nachzuahmen oder Fragen der Versuchsleiter zu beantworten. Au√üerdem sollten sie Aufforderungen Folge leisten. So konnten die Forscher zum einen die F√§higkeit des Sprechens an sich und zum anderen das Sprachverst√§ndnis der Kinder beurteilen. Zus√§tzlich wurden bei jedem Erhebungszeitpunkt sch√ľchternes und √§ngstliches Verhalten der Kinder von Seiten der Forscher und der Eltern eingesch√§tzt.

Im Schnitt zeigten M√§dchen innerhalb der Versuchsreihe zwar zur√ľckhaltenderes Verhalten, aber bessere Sprachf√§higkeiten. Auch zeigte sich f√ľr sch√ľchternere Kleinkinder zwar ein ad√§quates Sprachverst√§ndnis, jedoch auch ein geringer ausgepr√§gtes Antwortverhalten auf Fragen.

 

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Mehr zum Thema „Sch√ľchternheit in der Kindheit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © JMG / pixelio.de

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Warum Kinder mit dem Essen spielen sollten…

10. Dezember 2013 – 00:01 wal (625x aufgerufen)

Zwei Holzlöffel, auf die Gesichter gemalt wurden.

Kleinkinder, die mit dem Essen spielen, verschmieren nicht nur ihre Umgebung, sondern lernen gleichzeitig einiges dabei, so zumindest die Ergebnisse einer Studie der University of Wisconsin-Madison. Hierzu wurden Kleinkinder im Alter von 16 Monaten verschiedene breiige Substanzen z.B. Haferschleim vorgesetzt. Das Forscherteam ermunterte die jungen Versuchspersonen gleichzeitig dazu, das Essen zu zermatschen, w√§hrend ihnen Fantasienamen f√ľr die verschiedenen Speisen beigebracht wurden. Die eine Gruppe der Probanden sa√ü dabei an einem normalen Tisch, die andere Gruppe wie Zuhause in einem Hochstuhl. Ergebnis der Studie: Kinder, die ausgiebig mit dem Essen spielten und zeitgleich in einem Hochstuhl sa√üen, lernten die Fantasienamen sehr viel schneller. Anscheinend erinnert der Hochstuhl die Kinder an die Essenssituation bei sich Zuhause, w√§hrend das Matschen ihnen einiges √ľber die Konsistenz des neuen Lebensmittels verr√§t. Laut der Forschergruppe scheint genau diese Kombination aus Umgebungsvariablen und Umgang wichtig f√ľr diesen Lernvorgang zu sein.

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Bildquelle: © Simone Hainz / pixelio.de

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Risiko Fr√ľhgeburt

6. Dezember 2013 – 16:28 wal (990x aufgerufen)

Ein Fr√ľhgeborenes hat seine Hand auf einem Finger eines Erwachsenen liegen.

Eine neue Studie der University of Southern California in Los Angeles um¬† Stefan Bl√ľml k√∂nnte weiteren Aufschluss dar√ľber geben, wieso Fr√ľhgeburten ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Entwicklung von Verhaltensproblematiken und Entwicklungsst√∂rungen haben. Hierzu wurden MRT und Magnet Resonanz Spektroskopie Aufnahmen von den Gehirnen reif- und fr√ľhgeborener Babys erstellt. W√§hrend die MRT- Bilder keine gro√üen Abweichungen aufdeckten, zeigten die Magnet Resonanz Spektroskopie Abz√ľge signifikante Unterschiede in der biochemischen Reifung der wei√üen Substanz des Gehirns.

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Bildquelle: © N. Schmitz / pixelio.de

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Was der Geruch von Babys mit der Mutter-Kind-Bindung zu tun hat

16. Oktober 2013 – 10:42 wal (934x aufgerufen)

Eine erwachsene Hand hält die Hand eines Babys.

M√ľtter haben in der Regel eine sehr enge Bindung zu ihrem Kind. Dies k√∂nnte laut einer kanadischen Studie an dem Geruch des Neugeborenen liegen: Rochen Frauen, die vor kurzem entbunden hatten, den Duft eines Babys, konnte unmittelbar danach Aktivit√§t in ihrem Nucleus Caudatus nachgewiesen werden. Diese Hirnregion wird unter anderem dann aktiv, wenn wir erlernen, „was belohnend ist“. In der Folge wird der Babyduft von der Mutter als angenehm und belohnend wahrgenommen. Dies st√§rkt laut Forscher-Interpretation die Mutter-Kind-Bindung und damit die Tendenz, sich f√ľrsorglich zu verhalten.

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Buchtipp der Saarländischen Universitäts-und Landesbibliothek

Bildquelle: © JMG  / pixelio.de

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Hungern f√ľr zwei – Magersucht in der Schwangerschaft

9. September 2013 – 19:50 kri (972x aufgerufen)

Schwangere mit Maßband in der Hand

Magersucht, auch Anorexia nervosa genannt, ist eine schwere psychische St√∂rung, die unter Umst√§nden zum Tod f√ľhren kann. Nicht selten k√§mpfen Betroffene ein Leben lang damit eine normale Einstellung zum Essen und dem eigenen K√∂rper wiederaufzubauen. So kann auch eine Schwangerschaft f√ľr Frauen mit Essproblemen in der Vergangenheit ein h√∂heres Risiko f√ľr einen R√ľckfall bedeuten. Da dies sehr gef√§hrliche Folgen f√ľr das Kind bedeuten kann, ist besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht bei der Betreuung wichtig.

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Bildquelle: © JMG  / pixelio.de

 

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Viele Geschwister senken bei Erwachsenen das Scheidungsrisiko

25. August 2013 – 08:28 kri (528x aufgerufen)

Kinder am balgen

Geschwister- egal ob j√ľngere oder √§ltere, ob Br√ľder oder Schwestern- k√∂nnen schon anstrengend sein. Zwar sind sie meist ab fr√ľhster Kindheit unsere Begleiter und Spielgef√§hrten, doch gleichzeitig auch Rivalen im Kampf um das Spielzeug, die S√ľ√üigkeiten, das gr√∂√üere Zimmer und auch die Aufmerksamkeit der Eltern.

Jetzt zeigt sich: Die Zahl der Geschwister beeinflusst sogar, wie haltbar unsere Beziehungen sind. Das haben US-Forscher in einer Studie mit 57.000 Teilnehmern festgestellt. Demnach verringert jeder Bruder oder jede Schwester das Risiko f√ľr eine Scheidung um immerhin zwei Prozent.

 

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Bildquelle: © erysipel / pixelio.de

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Der schwere Aufstieg

3. Juni 2013 – 08:35 kri (813x aufgerufen)

Spielzeugleiter an einem Bauklotz angelehnt

Wer trotz schwieriger Verh√§ltnisse erfolgreich Schule, sp√§ter die Berufsausbildung sowie das eigene Privatleben meistert, gilt als widerstandsf√§hig und robust. Soziale Aufsteiger werden gerne als Beispiele daf√ľr genommen, dass auch schlechte Kindheitserfahrungen √ľberwunden werden k√∂nnen.

Doch zeigen neue Egebnisse einer Studie aus den USA, dass diese Stressresistenz nicht weit unter die Oberfl√§che reicht. In einer Langzeitstudie wurden √ľber 500 Jugendlichen aus afroamerikanischen Familien untersucht, von denen der Gro√üteil aus √§rmeren Verh√§ltnissen stammt. In einem Zeitraum von etwa acht Jahren wurden die Kinder psychologischen und physischen Leistungstests unterzogen sowie in ihren sozialen Kompetenzen und schulischen Erfolgen bewertet. Tats√§chlich zeigten die Kinder und Jugendliche mit gutne Schulleistungen trotz schwieriger Lebensverh√§ltnisse eine starke Stressreaktion des K√∂rpers bei Belastung.

 

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger  / pixelio.de

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Hirn-Volumen beeinflusst das rechnerische Lernen

3. Mai 2013 – 16:05 kri (761x aufgerufen)

Rechnung an der Tafel

Mathe- nicht gerade das Lieblingsfach vieler Sch√ľler. W√§hrend einige Sch√ľler sich als Zahlenk√ľnstler entpuppen und komplexe Rechenaufgaben sofort durchschauen, haben andere gro√üe Probleme die Rechnungen zu l√∂sen. Nicht selten bekommen die Kinder Nachhilfe, um ihrer Matheleistungen zu steigern.

Ob diese tats√§chlich zum Erfolg f√ľhrt, haben US-Wissenschaftler nun genauer untersucht. Zun√§chst erhoben sie die Rechenf√§higkeiten bei 40 Grundschulkinder, von denen anschlie√üend die H√§lfte Nachhilfestunden √ľber mehrere Wochen erhielten. Nach Ende des Programms wurden alle Kinder einem weiteren Mathetest unterzogen. Im Vergleich mit den Ergebnissen des Vortests zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Nachhilfe-Kinder. Besonders interessant sind die deutlichen Unterschiede zwischen den Kindern, wie stark sie von der Nachhilfe profierten. Erstaunlicherweise konnten die Wissenschaftler in fMRT-Studien zeigen, dass das Ausma√ü des Gehirnvolumens der beste Indikator f√ľr das Absch√§tzen war.

 

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Bildquelle: ¬© Dieter Sch√ľtz / pixelio.de

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