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Kategorie ‘Biologische Psy.’ ‘Biologische Psy.’ als RSS 2.0-Feed

Der Hang zum gedruckten Buch

20. Februar 2013 – 07:17 kri (636x aufgerufen)

Altes Buch mit alter Brille

Deutschland gilt als Land der Dichter und Denker und somit nimmt auch das Buch ein hohen Stellenwert in der Kultur ein. Das zeigt sich auch in den Verkauszahlen der neuen Alternativen wie dem E-Book oder Tablet-PC. WĂ€hrend in den USA oder in Großbritannien von einem Buch mehr elektronische als gedruckte Varianten verkauft werden, bleiben die Deutscher dem klassischen Buch treu. Ein wichtiges Argument ist dabei, dass das Lesen auf den E-Books den Lesern schwerer fĂ€llt. Ob das wirklich so stimmt haben Forscher untersucht und kamen zu einem ĂŒberraschenden Ergebnis.

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Bildquelle: Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Der persönliche Duft

6. Februar 2013 – 18:17 kri (623x aufgerufen)

Parfumflaschen

Wenn wir jemand mögen und uns die Person von Anhieb sympatisch ist, sagen wir oft, dass wir diese dann gut „riechen“ können. Aber kann der Mensch- wie andere Tierarten auch- sich bei der Auswahl des Partners auf seinen Geruchssinn verlassen? Evolutionsbiolgisch ist dies ganz sinnvoll, da der Geruch durch die Beschaffenheit des Immunsystems beeinflusst wird. Wenn sich zwei Individuen stark in der AusprĂ€gung ihres Immunssystem unterscheiden, kann man dies auch „erschnĂŒffeln“. FĂŒr die Zeugung gesunder Nachkommen ist ein Partner mit einem verschieden ausgeprĂ€gten Immunsystem die beste Entscheidung. Bisher gibt es widersprĂŒchliche Befunde, ob der Mensch Personen mit unterschiedlichen Duft, also Immunsystem bevorzugt. Aber ob das sogenannte vomeronasale Organ, ĂŒber das das „Erriechen“ lĂ€uft, auch beim Menschen existiert, sind sich die Forscher uneinig. Eine neue Studie zeigt aber, dass Menschen Parfums bevorzugen, die den eigenen Geruch unterstreichen. Demnach scheinen wir ein GespĂŒr fĂŒr den eigen Duft zu haben.

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Kindliches Trauma hinterlÀsst bei manchen Opfern Spuren im Erbgut

18. Dezember 2012 – 17:29 kri (1471x aufgerufen)

Gerade wenn Kinder Opfer von Gewalt oder Missbrauch werden, kann dies tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen. Doch erstmals wurde im Max-Planck-Institut fĂŒr Psychiatrie in MĂŒnchen festgestellt, dass Traumata im Kindes- und Jugendalter auch zu VerĂ€nderungen im Erbgut fĂŒhren können. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften Fehlfunktion des Stressreaktionssystem, was auf lange Sicht zur Ausbildung von psychischen Störungen fĂŒhren kann. Aufgrund dieser Erkenntnis nimmt die Bedeutung von Therapie traumatisierter oder traumatagefĂ€hrdeter Kinder und Jugendliche weiterhin zu.

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Bildquelle: © Thorben Wengert/ pixelio.de

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Gemeinsames Musizieren vernetzt Gehirne

12. Dezember 2012 – 18:58 kri (819x aufgerufen)

BlechbÀser

Musik verbindet. Dies scheint auch fĂŒr die Gehirne der Musiker zu bedeuten. Scheinbar bilden sich beim gemeinsamen Musizieren hirnĂŒbergreifende Netzwerke aus. Forscher des Max-Planck-Instituts in Berlin konnten feststellen, dass die Hirnwellen von Musiker synchron waren. Dies war nicht nur der Fall, wenn die Musiker das gleiche StĂŒck, sondern auch wenn sie im Duett spielten.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger/ pixelio.de

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Wie ein Hormon Flirtende auf Distanz hÀlt

22. November 2012 – 10:26 kri (731x aufgerufen)

Ein sich kĂŒssendes Paar

Das Hormon Oxytocin wird oft auch als Bindungshormon beschrieben. Man geht davon aus, dass es Einfluss hat, wie wir auf eine starke soziale Bindung eingehen. Im Gehirn wird es besonders nach Sex und bei der Entbindung eines Kindes bei den Eltern ausgeschĂŒttet. Neu ist aber, dass das Hormon auch als  „Treuefaktor“ fungiert.

Wissenschaftler aus Bonn untersuchten den Einfluss des Hormons auf das Flirtverhalten von MĂ€nnern. Es wurde angenommen, dass MĂ€nner, bei denen mehr Oxytocin ausgeschĂŒttet wurde, bein Flirten eine geringe soziale Distanz einhielten. Unter der sozialen Distanz verstehen wir einen gewissen Abstand, den wir zu einem GesprĂ€chspartner unbewusst einhalten. Dieser stellt beim Flirten oft einen sensiblen Punkt dar. Aber anders als vermutet gingen MĂ€nner, die zu Testzeitpunkt liiert waren, mit einem hohen Oxytocinspiegel mehr auf Distanz mit ihrem GesprĂ€chspartner.

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Bildquelle: Alexandra H./pixelio.de

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Ist die Mid-life-crisis evolutionÀr bedingt?

20. November 2012 – 18:02 kri (963x aufgerufen)

Trauriger Orang-Utan

Wissenschaftler von der UniversitĂ€t aus Warwick und Edinburgh haben kĂŒrzlich eine sehr orginelle Studie durchgefĂŒhrt. Ihr Ziel war es zu klĂ€ren, ob nur beim Menschen das Wohlbefinden in einer U-Kurve verlĂ€uft.  DafĂŒr untersuchten sie ĂŒber 500 Affen aus Zoos in Kanada, Singapur, Japan, Australien oder den USA. Tierpfleger oder andere Personen, die die Affen gut kannten, zeichneten die Stimmungen der Tiere auf und verglichen sie mit Faktoren, die auch beim Menschen das Wohlbefinden beeinflussen. Das Ergebnis ist erstaunlich. Ähnlich wie der Mensch befinden sich auch Schimpansen und Orang-Utans in ihrer Lebensmitte in einem Stimmungstief. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Lebenskrise nicht nur von Charakteristka des modernen Lebens (Burnout, Scheidung, Schulden, Mobieltelefone und Laptops, etc.) ausgelöst wird. Denn all dies besitzen die Affen nicht.

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Was denken Sie? Können solchen Vergleiche ĂŒberhaupt gezogen werden? Selbst die Wissenschaftler geben die OriginalitĂ€t ihrer Studie zu.

Bildquelle: © Moni Sertel/ pixelio.de

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Mutiertes Gen begĂŒnstigt Alzheimer im Alter

19. November 2012 – 07:19 kri (700x aufgerufen)

Seniorin

Alzheimer ist lĂ€ngst zu einer Epidemie der heutigen Gesellschaft geworden. Bisher sind die Ursachen fĂŒr die Krankheit nur grob bekannt. KĂŒrzlich konnte ein Gen identifiziert werden, was bei einigen Alzheimer-Erkrankten mutiert war.

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Wenn Sie mehr ĂŒber Alzheimer lesen möchten, empfehlen wir folgendes Werk:

Alzheimer: Eine Krankheit verstehen und annehmen von Gudrun Andres, Heinz Bille und Friedrich Straub

Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

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Koffein schĂ€rft die Auffassungsgabe fĂŒr positive Wörter

9. November 2012 – 10:22 kri (1217x aufgerufen)

Kaffee

Eine, zwei oder mehrere TĂ€sschen Kaffee sind fĂŒr viele untrennbar vom Alltagstrott. FĂŒr Kaffeeliebhaber ist das schwarze Gold mehr als ein reines Aufputschmittel. Viel mehr verspricht es  Erholung und Entspannung. Angeblich wĂŒrden Frauen eher auf einen Frisörbesuch verzichten als an der tĂ€glichen Kaffeepause zu sparen.

Forscher von der UniversitĂ€t Bochum- Ruhr konnten kĂŒrzlich zeigen, welchen Einfluss das Koffein auf unsere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung hat. Interessanterweise schĂ€rft es kurzzeitig das Erkennungsvermögen von positiven Wörtern.

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Bildquelle: © Lichtbild Austria/ pixelio.de

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Armut verstÀrkt kurzsichtige Enstcheidungen

8. November 2012 – 16:23 kri (658x aufgerufen)

viele Rechnungen

Menschen, die in Armut leben, neigen zu kurzsichtigen Entscheidungen. Zu diesems Ergebnis kamen US-Forscher, die in ihrer Spielstudie mehr als 150 Studenten untersuchten. Die Aufgaben, die zum Teil Fernsehsendungen oder Computerspielen Ă€hnelten, waren u.a. WortrĂ€tsel mit der Option zum Buchstabenkaufen oder Quizfragen. Manche hatten dabei Geld zu VerfĂŒgung, andere nicht. Die nĂ€chsten konnten sich Geld borgen. Es zeigte sich, dass arme und reiche Spieler unterschiedlich die Aufgaben lösten. Die Forscher begrĂŒndeten dies damit, dass Geldmangel zu einer fokussierten Aufmerksamkeit fĂŒhrt . Langfristige Konsequenzen werden infolgedessen ĂŒbersehen.

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Vielleicht ist mit diesem Ergebnis erklĂ€rbar, wieso sich manche in immer grĂ¶ĂŸere Schulden verstricken. So suchen oft Betroffene viel zu spĂ€t Hilfe. Oder sie nehmen mehr Kredite mit höheren Zinsen auf, die nur kuz helfen. Oder sie kaufen sich Lottolose. Was denken Sie?

Bildquelle: ©  Alexander Klaus/ pixelio.de

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Wenn die Angst vor Mathe Schmerzen verursacht

7. November 2012 – 15:47 kri (1325x aufgerufen)

Tafel mit Formeln

Mathematik- fĂŒr viele SchĂŒler ein Hass- und Angstfach. Formeln und Gleichungen stellen unlösbare Aufgaben dar. So manchen wird schon nur an dem Gedanken an Mathe schlecht. Oft wird dies nur als Ausrede gesehen sich vor dem unbeliebten Unterricht zu drĂŒcken. So ĂŒberraschender das Ergebnis einer Studie aus den USA, dass die Furcht vor den Zahlen tatsĂ€chlich Schmerzen auslösen kann. Die Forscher untersuchten Menschen mit starker Angst vor Mathematik in einem Gehirnscanning.

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Bildquelle: © Bernhard Pixler/ pixelio.de

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