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Neue Forschung zum Cocktail-Party-Effekt

11. Februar 2014 – 00:01 wal (743x aufgerufen)

Buchstaben einer Schreibmaschine.

Wer kennt das nicht? Man steht auf einer Party und ist tief in das GesprĂ€ch seines GegenĂŒbers versunken. Konzentriert versucht man -trotz der LautstĂ€rke der Musik-, den AusfĂŒhrungen des GesprĂ€chspartners zu lauschen, um dann plötzlich den eigenen Namen aus einer ganz anderen Ecke des Raumes zu hören. Doch wie funktioniert dieses PhĂ€nomen, das in der Psychologie mit dem Namen „Cocktail-Party-Effekt“ betitelt wird? Dieser Frage ging eine Gruppe von Wissenschaftlern um Edward Chang der University of California in San Francisco nach. Sie fanden im auditorischen Kortex Nervenzellen, die verschiedene Arten von Konsonanten und Vokale unterscheiden. So fanden sie z.B. Neurone, die die unterschiedlichen S-Laute differenzieren oder welche, die speziell die Buchstaben „m“ und „n“ gegeneinander abgrenzten.

Unter „Cocktail-Party-Effekt“ wird in der Psychologie das PhĂ€nomen bezeichnet, dass Menschen, die sich in einer lauten Umgebung bewegen oder in ein GesprĂ€ch verwickelt sind, trotzdem noch verbale relevante Informationen wie z.B. den eigenen Namen aus einer Vielzahl an HintergrundgerĂ€uschen herausfiltern können.

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Bildquelle: © Marvin Siefke / pixelio.de

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Namen sind doch nicht Schall und Rauch

8. Januar 2014 – 08:52 wal (665x aufgerufen)

Ein Mann im Anzug zeigt mit dem Finger auf den Betrachter.

Die Namensgebung kann beeinflussen, welche Eigenschaften wir von anderen Menschen zugeschrieben bekommen. So das Ergebnis mehrerer kĂŒrzlich veröffentlichter Studien. So ergab z.B. eine Untersuchung der UniversitĂ€t Cambridge, dass Menschen, die die Namen „König“ oder „Kaiser“ trugen, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Karriere machen. Diese Nachnamen sind in Chefetagen ĂŒberreprĂ€sentiert, wĂ€hrend „Koch“ oder „BĂ€cker“ eher in niedrigeren Hierarchieebenen zu finden sind.

Auch Vornamen können in anderen Menschen bestimmte Erwartungen wecken. So werden die TrĂ€ger modernerer Namen eher als jĂŒnger eingeschĂ€tzt. Außerdem scheinen bestimmte Leistungsattributionen mit bestimmten Vornamen in Verbindung gebracht zu werden. So werden z.B. „Sophie“ oder „Hannah“ als leistungsstĂ€rker eingeschĂ€tzt als „Marvin“ oder „Justin“.

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Bildquelle: © Jorma Bork / pixelio.de

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Videospiele als Gehirntraining

5. November 2013 – 00:01 wal (689x aufgerufen)

Zwei HĂ€nde, die einen Videospielcontroller halten.

Videospielen wird vor allem in den Medien oft negativ bewertet. SĂŒchte, RealitĂ€tsentfremdung und Gewaltverherrlichung stehen hierbei meistens im Vordergrund. Dass durch regelmĂ€ĂŸiges Spielen jedoch auch bestimmte Gehirnbereiche trainiert werden könnten, zeigt eine Studie der Psychiatrischen UniversitĂ€tsklinik der CharitĂ© und des Max-Planck-Instituts fĂŒr Bildungsforschung. Hierzu mussten die Probanden ĂŒber zwei Monate tĂ€glich je 30 Minuten ein Computerspiel spielen. Mit Hilfe eines MRT konnten Gehirnstrukturen in ihrer GrĂ¶ĂŸe untersucht werden und mit MRT-Aufnahmen von Kontrollprobanden, denen keine Computerspiele zur VerfĂŒgung standen, verglichen werden. Es zeigten sich in der Experimentalgruppe VergrĂ¶ĂŸerungen des rechten Hippocampus, des prĂ€frontalen Cortex und bestimmten Arealen des Kleinhirns. Diese beschriebenen Gehirnstrukturen sind mit bestimmten Motorik-, GedĂ€chtnis- und strategischen Denkfunktionen assoziiert.

 

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Bildquelle: © Sarah Grazioli /pixelio.de

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Spruch der Woche

28. Oktober 2013 – 00:01 wal (712x aufgerufen)

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„Bildung ist das, was ĂŒbrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben.“

Edward Frederick Lindley Wood (1881-1959), britischer Politiker
Bildquelle: © Lupo / pixelio.de
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Bachelor in Psychologie und dann…?!

22. Oktober 2013 – 00:01 wal (745x aufgerufen)

Stifte auf einem Schulheft.

Seinen Bachelor machen und dann ab in den Master. Das denken sich viele im Fach Psychologie – vor allem auch deswegen, weil es keinen richtigen Arbeitsmarkt fĂŒr Bachelorabsolventen in diesem Fachbereich gibt. Doch einen der begehrten MasterplĂ€tze in Deutschland zu ergattern, ist nicht einfach. Im Gegenteil: Die Zahl der BachelorstudienplĂ€tze ĂŒbersteigt die Zahl der MasterplĂ€tze bei Weitem und viele Studenten kommen nicht zum Zug. Auch ein sogenannter Einserschnitt bedeutet noch keine automatische Zulassung zu dem weiterfĂŒhrenden Studiengang: Die Numeri Clausi vieler UniversitĂ€ten befinden sich in diesem Jahr im oberen eins Komma Bereich. FĂŒr viele Studenten mit einem Zweierschnitt eine ernĂŒchternde Feststellung…

 

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Bildquelle: © Henry Klingberg/ pixelio.de

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Spruch der Woche

21. Oktober 2013 – 00:01 wal (930x aufgerufen)

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„Wer ĂŒberlegt, sucht auch BeweggrĂŒnde, nicht zu dĂŒrfen.“

 

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), deutscher Dichter

 

Bildquelle: © Joachim Berga/ pixelio.de

 

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Wenn Popcorn im Kino fĂŒr Firmen zum Problem wird

16. Oktober 2013 – 09:09 wal (1280x aufgerufen)

Popcorn an einer Kinotheke.

Wer kennt das nicht? An einem Freitag Abend ins Kino gehen, eine TĂŒte Popcorn kaufen und sich entspannt von der Kinowerbung und den zahlreichen Vorfilmen berieseln lassen. Doch genau das könnte laut einer Studie einer Forschergruppe der UniversitĂ€t Köln um Prof. Sascha Topolinski fĂŒr Firmen, die ihre Produkte im Kino bewerben, zu einem Problem werden: Laut Studienergebnissen zeigte die Werbung bei Popcorn oder Chips kauenden Besuchern keine Wirkung. Grund hierfĂŒr: Normalerweise werden neue Namen unbewusst wortlos ausgesprochen, hierzu „formen“ Zungen- und Lippenmuskeln das entsprechende Wort. Ist der Mund jedoch gefĂŒllt, bleibt dieser Mechanismus aus.

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Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Neues Suchportal „PubPsych“

9. August 2013 – 17:42 kri (535x aufgerufen)

Eine Lupe wird vor der Internetseite Google gehalten

Pubpsych ist eine neues Suchportal, speziell fĂŒr psychologische Fachthemen. Es beinhaltet ĂŒber 800.000 Referenzen zu psychologischer Literatur, Testverfahren, Interventionsprogrammen sowie Forschungsdaten. Das Gemeinschaftsprojekt des LeibnizZentrum fĂŒr Psychologische Information und Dokumentation, Institut de l’Information Scientifique et Technique, Centro de Ciencias Humanas y Sociales und National Library of Norway bietet einen hohen QualitĂ€tsstandard. Die Kostenfreiheit und weltweiten VerfĂŒgbarkeit macht es zur einer essenziellen ErgĂ€nzung der Fachinformationsangebote in der Psychologie.

 

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Bildquelle: © Alexander Klaus / pixelio.de

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Video: „Burnout oder Herzinfarkt- Die Leiden einer Leistungsgesellschaft“

31. Juli 2013 – 14:54 kri (1027x aufgerufen)
Tomate im Nussknacker
Herzinfarkt und Burnout  sind beides Erkrankungen, die in den Zeiten vom stÀndigen Erfolg- und Zeitdruck stark zugenommen haben. Doch obwohl die Krankeiten vergleichbare Ursachen haben und Àhnlich behandelt werden, ist ihre Wahrnehmung in der Gesellschaft sehr verschieden. Die Sendung «Reporter» begleitet Patienten aus einer Rehabilitationsklinik in Gais, die die Ruhe und Entspannung wieder lernen sollen.

 

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Bildquelle: © Fabian Forban / pixelio.de

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Zentrale Steuerung des Alterns verlÀuft im Gehirn

8. Mai 2013 – 13:01 kri (969x aufgerufen)

Figur eines GroßmĂŒtterchen

Es ist nicht immer leicht das Alter von Fremden einzuschĂ€tzen. Auch wenn die Ă€ußerlichen Zeichen des Alterns- wie graues und ausfallendes Haar, faltige Haut und einfallende GesichtszĂŒge- auffĂ€llig sind, zeigen sie sich bei dem einen eher frĂŒher und stĂ€rker als bei dem anderen. Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass ein Schalter im Gehirn beeinflusst, wann der Prozess des Alterns einsetzt. Wurde dieser blockiert, konnte das Altern bei MĂ€usen um 20% verlangsamt werden. Erstaunlich!

 

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Bildquelle: © Thomas Max MĂŒller / pixelio.de

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