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Lügen haben keine kurzen Beine

4. November 2014 – 00:01 wal (484x aufgerufen) |

„Lügen haben kurze Beine.“ – So ein Sprichwort. Doch entspricht es der Wirklichkeit? Können wir einen Lügner enttarnen, wenn wir ihm gegenüber stehen? Riskiert man einen Blick in die wissenschaftliche Forschung, lautet die Antwort „Nein“. Bis jetzt konnte kein Zusammenhang zwischen bestimmten nonverbalen Signalen oder der Mimik und Lügen gefunden werden. Studien hierzu gibt es zahlreiche.

Soweit, so gut. Nur wie arbeiten nun Rechtspsychologen, wenn sie Zeugenaussagen überprüfen müssen? Hierzu hat sich Professor Günter Köhnken in einem Interview geäußert.

Soll eine Zeugenaussage überprüft werden, ist es ratsam, sich zunächst mit den Polizeiakten auseinanderzusetzen, bevor man ein Gespräch mit dem Zeugen sucht. Bei der Zeugenaussage an sich sollte nun das Augenmerk auf dem Inhalt liegen weniger auf Mimik und Gestik des Zeugen. Professor Köhnken erklärt in dem Interview, dass echte Zeugenaussagen meist mehr Details besitzen als ausgedachte Geschichten. Auch wird es für die meisten Schwindler schwierig, ihre Lüge aufrechtzuhalten, wenn sie die Geschichte nicht in der richtigen Reihenfolge erzählen dürfen.

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Mehr zum Thema „Rechtspsychologie“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

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