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Intelligenzentwicklung über die Lebensspanne

28. Oktober 2014 – 00:01 wal (789x aufgerufen) |

Betrachtet man sich den Begriff Intelligenz im alltäglichen Gebrauch, so ranken sich viele verschiedene Vorstellungen und Mythen um das Thema. Nahezu jeder scheint seine eigene Interpretation des Konstruktes zu haben. So hält sich beispielsweise hartnäckig die Vorstellung, dass die geistige Kapazität bei älteren Menschen kontinuierlich abnimmt. Doch was ist dran an der Behauptung? Wagt man einen Blick in die Intelligenzforschung, fällt einem direkt die Vielzahl an unterschiedlichen Modellen ins Auge, die versuchen, das Phänomen aufzuschlüsseln und zu erklären.

Eines dieser Modelle ist das Intelligenzmodell von Cattell: Die Theorie beschreibt zwei große Faktoren, die fluide Intelligenz und die kristalline Intelligenz. Die fluide Intelligenz ist dafür zuständig, dass wir uns in verschiedenen Situationen zurechtfinden, Probleme lösen, beinhaltet aber auch Aspekte wie Lernen. Die kristalline Intelligenz hingegen wird im Laufe des Lebens erworben. Sie umfasst Bereiche wie den Wortschatz, Problemlösestrategien oder aber Fachwissen. Während die fluide Intelligenz etwa ab dem 25. Lebensjahr abnimmt, verhält es sich mit der kristallinen Intelligenz umgekehrt. Laut Cattell nimmt sie über die Lebensspanne zu.

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Mehr zum Thema „Intelligenz und Intelligenzmodelle“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

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