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Erythrophobie: Von der Angst, zu erröten

21. August 2014 – 14:29 wal (775x aufgerufen) |

699445_web_R_K_B_by_Tim Reckmann_pixelio.de Ist uns etwas peinlich, so erröten wir sehr leicht. Hierbei weiten sich die Blutkappilare unter der Gesichtshaut und transportieren mehr Blut. Warum wir aber überhaupt erröten, wenn wir uns schämen, ist bislang noch unklar. Ein Erklärungsansatz, der diskutiert wird, ist die Theorie, dass das Erröten eine Art Schutzmechanismus vor sozialer Ausgrenzung darstellt. Mit Hilfe des roten Kopfes würde so gezeigt werden, dass dem Betroffenen die Situation unangenehm und ihm bewusst ist, einen gesellschaftlichen Fauxpas begangen zu haben. Wie oft und stark nun jemand errötet, hängt von der individuellen Beschaffenheit ab. Unter Menschen, die besonders stark erröten, ist die Angst vor diesem Erröten verbreitet. Nimmt die Angst überhand, spricht man von Erythrophobie. Diese kann so stark ausgeprägt sein, dass Betroffene Situationen, in denen sie erröten könnten, vermeiden. In diesem Fall kann oft der Schritt zur professionellen Hilfe Linderung schaffen.

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Bildquelle: © Tim Reckmann / pixelio.de

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