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fMRT-Studie zur sozialen Interaktion

8. August 2014 – 13:00 wal (516x aufgerufen) |

93456_web_R_K_B_by_S. Hofschlaeger_pixelio.deMenschen interagieren gerne mit anderen, ob es nun der Smalltalk beim Einkaufen oder während einer gemeinsamen Aktivität ist. Die Kommunikation passiert auch dann noch, wenn keiner der Partner einen Nutzen daraus ziehen kann. Doch warum suchen wir regelmäßig die Kommunikation mit anderen und was spielt sich dabei auf neurologischer Ebene ab? Dieser Frage ging ein Forscherteam des Forschungszentrums Jülich nach. In der Studie wurden Probanden mit einem virtuellen Gesicht konfrontiert. Mit diesem Gesicht sollte mit Hilfe der Augenbewegungen der Probanden kommuniziert werden. Das virtuelle Gesicht änderte dabei die Blickrichtung je nach Augenbewegung der Versuchsperson. Im Anschluss sollten die Probanden entscheiden, inwieweit das Gesicht durch einen anderen Studienteilnehmer oder aber durch den Computer selbst gesteuert wurde. Das virtuelle Gesicht wurde hierbei immer vom Computer gesteuert, was den Teilnehmern jedoch nicht bekannt war. Die Probanden waren während der Aufgabe in einem fMRT.

Ergebnis: Gingen die Probanden davon aus, dass das Gegenüber von einem Menschen gesteuert wurde, bewerteten sie die Blickbewegungen des virtuellen Gesichts als angenehmer. Außerdem wurden in diesem Fall im ventralen Striatum sowie in Bereichen des medialen orbitofrontalen Kortex erhöhte Hirnaktivitäten festgestellt.

Wurde das Gegenüber als vom Computer gesteuert betrachtet, wurden die entsprechenden Hirnareale nicht stärker aktiviert.

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Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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