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Behandlungserfolg bei Spinnenphobie

25. Juli 2014 – 12:21 wal (533x aufgerufen) |

690018_web_R_K_B_by_Aka_pixelio.deSollte eine Spinnenphobie eher morgens oder abends behandelt werden? Den Ergebnissen einer neu veröffentlichten Studie der Universität des Saarlandes zufolge lautet die Antwort: morgens. Das Forscherteam um Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann untersuchten, inwieweit sich der Tageszeitpunkt einer Therapie auf den Therapieerfolg auswirkt. Hierzu behandelten sie insgesamt 60 Spinnenphobiker im Rahmen einer dreistündigen Therapiesitzung, die entweder morgens oder abends durchgeführt wurde. Im Rahmen der Sitzung wurde auch der Cortisolwert der Patienten erhoben. Um zu überprüfen, inwieweit die Sitzung gewirkt hat, wurden die Probanden sowohl eine Woche nach der Therapiestunde, als auch drei Monate später mittels eines Fragebogens erneut getestet. Außerdem sollten sie einen Raum betreten, in dem ein Terrarium mit einer Spinne zu finden war. Untersucht wurde, wie weit sich die Patienten der Spinne nähern konnten.

Es zeigte sich, dass die morgendliche Therapie eine höhere Wirksamkeit erzielte als die abendliche Behandlung. Die Forscher führten den Effekt auf den morgendlich höheren Cortisolwert zurück.

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Bildquelle: © Aka / pixelio.de

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