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Soziale Ausgrenzung tut weh

4. Juli 2014 – 10:11 wal (795x aufgerufen) |

193660_web_R_K_B_by_Ute Bibow_pixelio.deWas passiert, wenn Menschen sozial ausgegrenzt werden? Es tut weh und das wohl wirklich wörtlich. So zumindest die Ergebnisse einer Studie der University of California in Los Angeles. Untersucht wurde das Phänomen soziale Ausgrenzung mit einem Computerspiel. Der Teilnehmer konnte als virtuelle Spielfigur an einem Ballspiel teilnehmen, bei dem sich drei Personen, der Proband und zwei virtuelle Figuren, Bälle zuwarfen. Irgendwann wurde der Teilnehmer jedoch von dem Spiel ausgeschlossen: Die beiden Computercharaktere warfen nur noch einander die Bälle zu und ließen den Versuchsteilnehmer außen vor. Die Probanden reagierten darufhin auf Schmerzreize empfindlicher. Das war vor allen Dingen dann der Fall, wenn die Teilnehmer ängstlich-neurotisch waren.

Andere Studien fanden sogar einen Anstieg der Entzündungswerte des Körpers bei Personen, die sozial ausgegrenzt wurden. Diese könnten mit dem erhöhten Schmerzempfinden in Zusammenhang stehen.

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Mehr zum Thema „soziale Ausgrenzung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Ute Bibow / pixelio.de

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