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Archiv Juli, 2014

Spruch der Woche

28. Juli 2014 – 00:01 wal (516x aufgerufen)

Ein Junge mit einer Sonnenbrille schlÀgt zu.

„Mit einer geballten Faust kann man keinen HĂ€ndedruck wechseln.“

Indira Gandhi (1917-1984), ehemalige Premierministerin Indiens.

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Behandlungserfolg bei Spinnenphobie

25. Juli 2014 – 12:21 wal (549x aufgerufen)

690018_web_R_K_B_by_Aka_pixelio.deSollte eine Spinnenphobie eher morgens oder abends behandelt werden? Den Ergebnissen einer neu veröffentlichten Studie der UniversitĂ€t des Saarlandes zufolge lautet die Antwort: morgens. Das Forscherteam um Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann untersuchten, inwieweit sich der Tageszeitpunkt einer Therapie auf den Therapieerfolg auswirkt. Hierzu behandelten sie insgesamt 60 Spinnenphobiker im Rahmen einer dreistĂŒndigen Therapiesitzung, die entweder morgens oder abends durchgefĂŒhrt wurde. Im Rahmen der Sitzung wurde auch der Cortisolwert der Patienten erhoben. Um zu ĂŒberprĂŒfen, inwieweit die Sitzung gewirkt hat, wurden die Probanden sowohl eine Woche nach der Therapiestunde, als auch drei Monate spĂ€ter mittels eines Fragebogens erneut getestet. Außerdem sollten sie einen Raum betreten, in dem ein Terrarium mit einer Spinne zu finden war. Untersucht wurde, wie weit sich die Patienten der Spinne nĂ€hern konnten.

Es zeigte sich, dass die morgendliche Therapie eine höhere Wirksamkeit erzielte als die abendliche Behandlung. Die Forscher fĂŒhrten den Effekt auf den morgendlich höheren Cortisolwert zurĂŒck.

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Bildquelle: © Aka / pixelio.de

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Wer ist eigentlich Little Albert?

25. Juli 2014 – 09:28 wal (611x aufgerufen)

328417_web_R_K_by_Isabella MĂŒller_pixelio.deEs handelt sich wohl um eine der berĂŒhmtesten Versuchspersonen der Psychologie: Little Albert. Einem 11-monatigen Kind werden verschiedene GegenstĂ€nde gezeigt: so z.B. eine Ratte, ein Kaninchen sowie einen Pelzmantel. ZunĂ€chst hat es keine Angst vor den GegenstĂ€nden und Tieren.

Bei der PrÀsentation wird jedes Mal ein sehr lautes GerÀusch erzeugt, bei dem das Kind erschrickt. Nach einer Weile erschrickt es auch dann, wenn kein lautes GerÀusch mehr bei der Darbietung gezeigt wird. Das Kind entwickelt Furcht vor den gezeigten GegenstÀnden und Tieren. Die entstandenen Angstreaktionen werden nicht behandelt.

Stellt sich die Frage, was aus dem Kind von damals wurde. Seit der Jahrtausendwende ist ein gewichtiges Interesse daran entstanden, den Jungen von damals aufzufinden. In Wikipediaaufzeichnungen wird Albert als Douglas M. identifiziert, einem schwer kranken Jungen, der schon in frĂŒhen Jahren verstarb. Doch ob es sich hierbei wirklich um die Versuchsperson aus dem Jahre 1919 handelt, wird stark angezweifelt: Ebenfalls diskutiert wird ein Junge namens William Albert Barger.

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Bildquelle: © Isabella MĂŒller /pixelio.de

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Ausgebrannt

25. Juli 2014 – 08:59 wal (568x aufgerufen)

326089_web_R_K_B_by_Maria Lanznaster_pixelio.deVergleicht man das Burnoutrisiko von Lehrern mit dem Burnoutrisiko anderer Berufsgruppen, so fĂ€llt auf, dass Lehrer hĂ€ufiger aufgrund von Burnout in den Vorruhestand gehen. Eine Forschergruppe der UniversitĂ€t des Saarlandes um Prof. Dr. Julia Karbach in Kooperation mit dem UniversitĂ€tsklinikum Heidelberg untersuchte nun, ob es möglicherweise schon Hinweise zu Beginn des Lehramtsstudiums gibt, wer spĂ€ter ein erhöhtes Risiko hat, im Berufsleben ein Burnout zu erleiden. Analysiert wurden die Motive der Lehramtsstudierenden, die fĂŒr die Wahl des Studiums ausschlaggebend waren, sowie Persönlichkeitsvariablen. Erhoben wurden die Daten mit Hilfe eines Fragebogens, der das subjektive Wohlbefinden bei der Arbeit, die Leistungsmotivation und StressbewĂ€ltigungsstrategien erfragte.

Es zeigte sich, dass vor allem Lehramtsstudenten, die den Beruf aus Überzeugung wĂ€hlten, ein geringeres Burnoutrisiko hatten. Extrinsisch motivierte Studenten hatten dagegen ein erhöhtes Burnoutrisiko.

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Bildquelle: © Maria Lanznaster / pixelio.de

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Spruch der Woche

21. Juli 2014 – 00:01 wal (513x aufgerufen)

Zwei Hörner, die von zwei Menschen gespielt werden.

„Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst.“

Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Mediziner.

Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de

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Mangelhafte Gutachten

18. Juli 2014 – 12:27 wal (618x aufgerufen)

684068_web_R_K_B_by_Lupo_pixelio.deWie fundiert sind rechtspsychologische Gutachten? So gut, dass sich Gerichte auf die Dokumente stĂŒtzen können…sollte man annehmen. Das dies jedoch oft nicht der Fall ist, fanden nun Forscher der FernuniversitĂ€t Hagen heraus. Im Rahmen der Studie wurden 116 Gutachten, die in den Jahren 2010 und 2011 fĂŒr den Obergerichtsbezirk Hagen erstellt wurden, untersucht.

In einem sehr großen Anteil der Gutachten fanden die Forscher erhebliche MĂ€ngel, die vom Einsatz fragwĂŒrdiger Verfahren, ĂŒber fehlende Arbeitshypothesen bis hin zu unsystematischen GesprĂ€chen, reichten.

Eine höhere QualitĂ€t bei Gutachten fanden die Forscher jedoch, wenn der SachverstĂ€ndige die Qualifikation „Fachpsychologe Rechtspsychologie“ innehatte.

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Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

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Buchtipp: Psychopathology at school: theorizing mental disorders in education

18. Juli 2014 – 11:49 wal (873x aufgerufen)

289833_web_R_K_B_by_derateru_pixelio.de„Psychopathology at school“, geschrieben von Valerie Harwood und Julie Allan, beschĂ€ftigt sich mit der steigenden Zahl an diagnostizierten psychischen Störungen bei Kindern und was dies fĂŒr Schulen bedeutet. Hierbei ist der Bezugsrahmen deutlich erweitert: Das PhĂ€nomen wird nicht nur im Hinblick auf die Schule an sich beleuchtet, sondern auch fĂŒr KindergĂ€rten oder UniversitĂ€ten. Es wird darauf eingegangen, was eine solche Diagnose fĂŒr das Kind bedeutet und inwieweit es pĂ€dagogische Alternativen gibt, um eine solche Diagnose zu umgehen.

 

Buchtipp

Das Buch ist aus dem Literaturbestand der SaarlÀndischen UniversitÀts- und Landesbibliothek entleihbar.

Bildquelle: © derateru / pixelio.de

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Mit paradoxem Denken zum Erfolg

18. Juli 2014 – 10:45 wal (480x aufgerufen)

410237_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deWas tun, wenn eine Verhandlung so festgefahren ist, dass sich beide Parteien nicht mehr von ihrem Standpunkt bewegen? Einen völlig neuen Ansatz liefert eine Studie der UniversitĂ€t von Tel Aviv. Die Forscher untersuchten, wie sich eine extrem ĂŒberspitzte Darstellung der Gegenmeinung auf die Position des Verhandlungspartners auswirkt. Die Studie wurde im Hinblick auf den PalĂ€stina-Konflikt auf israelischer Seite durchgefĂŒhrt.

ZunĂ€chst wurden die Probanden nach ihren politischen Meinungen in Bezug auf den Konflikt befragt. Im Anschluss wurden den Versuchsteilnehmern dann Kurzfilme prĂ€sentiert: WĂ€hrend die eine Gruppe einen touristischen Werbefilm ĂŒber Israel sahen, wurde der anderen Gruppe mehrere Filme gezeigt, die den PalĂ€stina-Konflikt zum einen als gut, zum anderen als wichtig fĂŒr die israelische IdentitĂ€t darstellten. Im Anschluss wurden wiederum die politischen Ansichten der Probanden erhoben. Im Vergleich zu der Gruppe, die lediglich den Werbespot gesehen hatte, Ă€nderten die Menschen, denen die Filme ĂŒber den Konflikt gezeigt wurden, ihre Meinung stĂ€rker. Dies war auch bei Probanden mit rechten Standpunkten der Fall. Insgesamt wurde die Gegenseite weniger fĂŒr den Konflikt verantwortlich gemacht. Auch zeichnete sich die MeinungsĂ€nderung in Wahlen nach dem Experiment ab: Die Probanden wĂ€hlten eher Parteien, die sich fĂŒr den Frieden engagierten.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „VerhandlungsfĂŒhrung“ finden Sie im Literaturbestand der SaarlĂ€ndischen UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Spruch der Woche

14. Juli 2014 – 00:01 wal (507x aufgerufen)

Ein Mensch steht auf einem Felsen. Die Sonne scheint direkt hinter ihm.

„Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig: UnermĂŒdliche Ausdauer und die Bereitschaft, etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat, wieder wegzuwerfen.“

Albert Einstein (1879-1955), Physiker.

Bildquelle: © daniel stricker / pixelio.de

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Die Angst vorm Versagen

11. Juli 2014 – 09:06 wal (496x aufgerufen)

73276_web_R_K_B_by_Webwebwebber_pixelio.deDie PrĂŒfung rĂŒckt immer nĂ€her und obwohl der PrĂŒfling sich gut vorbereitet hat, zweifelt er immernoch daran, die Leistung erbringen zu können. Und das obwohl er in seiner Studentenkarriere so gut wie nie eine schlechte Leistung erbracht hat. Das Impostor-Syndrom, zu deutsch Hochstapler-Syndrom, scheint in deutschen Hochschulen des Öfteren vorzukommen. Die Betroffenen glauben, ihre Leistungen nicht verdient zu haben und schieben diese externalen Ursachen wie beispielsweise GlĂŒck zu. Gleichzeitig leiden sie jedoch unter der Angst, dass ihre Leistungen „enttarnt“ werden könnten. Bei starker AusprĂ€gung kann das Syndrom bis hin zur völligen Erschöpfung oder Depression fĂŒhren. In einem solchen Fall hilft oft nur noch therapeutische Beratung.

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Bildquelle: © Webwebwebber / pixelio.de

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