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Wenn Sprache die Emotionalität anregt

20. Juni 2014 – 12:23 wal (583x aufgerufen) |

692033_web_R_K_B_by_Ruben Ell_pixelio.deLaut einer neuen Studie der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Princeton University scheint es einen Unterschied zu machen, ob man Metaphern benutzt, die mit Geschmack assoziiert werden oder aber nichtfigurative Sprache verwendet. Hierzu wurden Probanden 37 Sätze vorgelegt, die entweder eine „Geschmacksmetapher“ enthielten oder aber in nichtfigurativer Sprache ausgedrückt wurden. Die zueinander komplementären Sätze unterschieden sich in lediglich diesem einen Wort. Ein Beispiel hierfür wäre: „Die Trennung war bitter für ihn“ vs. „Die Trennung war schlecht für ihn“. Beim Lesen der Sätze wurde mit Hilfe bildgebender Verfahren die Gehirnaktivität der Versuchspersonen gemessen.

Ergebnis: Beim Lesen der Sätze, die „Geschmacksmetaphern“ enthielten, wurden sowohl mit Schmecken assoziierte Gehirnregionen aktiviert, als auch Gebiete, die Emotionen verarbeiten. Die Forscher vermuteten daher, dass diese Sätze im Vergleich zu nichtfigurativer Sprache emotional stärker anregen.

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Bildquelle: © Ruben Ell / pixelio.de

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