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Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Hirndurchblutung während der Pubertät

30. Mai 2014 – 11:35 wal (649x aufgerufen) |

507661_web_R_K_B_by_Aka_pixelio.deIm Rahmen einer kürzlich veröffentlichten Studie der University of Pennsylvania in Philadelphia wurde mittels Magnetresonanztomographie die Hirndurchblutung von 922 Jugendlichen zwischen acht und 22 Jahren gemessen. Es zeigte sich, dass mit etwa zwölf Jahren die Hirndurchblutung bei beiden Geschlechtern in gleichem Maße abnahm. In einem späteren Abschnitt der Pubertät jedoch stieg die Durchblutung bei Mädchen wieder an, wohingegen sie bei den männlichen Probanden weiter abfiel. Besonders ausgeprägt war das Phänomen in Bereichen des präfrontalen Kortex.

 

Die Forscher vermuten, dass sich durch die Unterschiede in der Hirndurchblutung zum einen die geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschiede in der Pubertät und zum anderen die Unterschiede in der Anfälligkeit für bestimmte psychische Erkrankungen, erklären.

Mehr zum Artikel

 

Der präfrontale Kortex ist in Aufgaben der Emotionskontrolle und des Sozialverhaltens involviert.

 

Mehr zum Thema „Hirnentwicklung und Pubertät“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © Aka / pixelio.de

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