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Weniger neurotisch in der Partnerschaft

15. Mai 2014 – 09:53 wal (1820x aufgerufen) |

Zwei Herzen im Sand.

Wie wirkt sich eine gute Partnerschaft in jungen Jahren aus? Positiv auf bestimmte Persönlichkeitsfaktoren! So zumindest die Antwort, die eine neu veröffentlichte Studie der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf diese Frage gibt. Im Rahmen der Untersuchung wurden mehr als 200 Paare über einen Zeitraum von neun Monaten begleitet. In regelmäßigen Abständen fanden Befragungen statt: So wurde z.B. der Neurotizismuswert und die Zufriedenheit mit der Partnerschaft erhoben. Jeder Teilnehmer musste außerdem Alltagsszenarien beurteilen und sie in ihrer Bedeutung für die eigene Partnerschaft bewerten. Mit diesem letzten Test erhofften sich die Forscher, typische Denkstrukturen neurotischer Menschen aufzudecken, z.B. die Tendenz mehrdeutige Reize prinzipiell eher negativ aufzufassen.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich diese negativen Gedankengänge im Laufe einer guten Beziehung verändern. Partnerschaften scheinen also eine positive Wirkung auf die kognitive Ebene und die Wahrnehmung der Teilnehmer zu haben.

 

Neurotizismus ist ein Faktor des Fünf-Faktoren-Modells der Persönlichkeit. Haben Menschen hier eine hohe Ausprägung, werden sie meist als ängstlich, vorsichtig und wenig selbstsicher  beschrieben.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Neurotizismus“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Rosel Eckstein / pixelio.de

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