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Weißt du eigentlich, was du sagst?

2. Mai 2014 – 12:18 wal (712x aufgerufen) |

Kopfhörer, der neben einem Laptop liegt.

Wenn wir sprechen, wissen wir auch, was wir sagen. So zumindest die allgemeine Annahme.

Eine neue Studie der schwedischen Lund University stellt diese Auffassung jedoch in Frage: Im Rahmen eines Versuches sollten Probanden eine klassische Stroopaufgabe lösen. Um beim Lösen der Aufgabe auditorisches Feedback zu bekommen, trugen die Teilnehmer Kopfhörer. Was sie jedoch nicht wussten: Mittels eines Programms war es den Forschern möglich, die eigentlich gesagten Wörter in phonologisch sehr ähnlich klingende Begriffe umzuwandeln, sodass sich ganz neue Wortbedeutungen ergaben.

Die Probanden entdeckten hierbei lediglich ein Drittel der Veränderungen im auditorischen Feedback. Auf Nachfrage, was sie denn eigentlich gesagt hätten, gaben die Probanden das Wort an, das sie gehört hatten. Folge: Die Teilnehmer schätzten sich schlechter in der Aufgabe ein, als sie tatsächlich waren.

Die Studie lässt vermuten, dass wir auf unsere eigene Sprache hören müssen, um den Inhalt des Gesagten genauer bestimmen zu können.

 

Bei der Stroopaufgabe werden den Probanden Farbwörter in unterschiedlichen Farben gezeigt. Die Aufgabe der Versuchsteilnehmer besteht nun darin, die Farbe des Wortes zu nennen, ohne es dabei zu lesen. Die Wörter können dabei in der selben Farbe geschrieben sein wie das Gedankengut, das sie ausdrücken oder aber Wortinhalt und Farbe unterscheiden sich voneinander.

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Bildquelle: © Pascua Theus / pixelio.de

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