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Neues aus der Schlafforschung

17. April 2014 – 15:10 wal (811x aufgerufen) |

Ein Wecker auf einem Tisch. Im Hintergrund sieht man Bettwäsche.

Wenn wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn Informationen, die tagsüber aufgenommen wurden. Neu Gelerntes wird zum Teil vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen.

Neueren Studien zufolge scheint es sogar möglich zu sein, den Lernerfolg weiter zu erhöhen, indem das am Tag Gelernte während dem Schlafen noch einmal wiedergegeben wird. Wurde z.B. eine am Tag eingeprägte Melodie während dem Schlaf gespielt, konnten sich die Versuchspersonen am darauffolgenden Tag besser an diese Klangfolge erinnern.

Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse führten nun Forscher der City University of New York eine Studie mit Ratten durch. Innerhalb des Versuchsaufbaus wurde den Tieren das Erkennen bestimmter Gerüche beigebracht. Schliefen die Ratten später, wurden ihnen entweder die zuvor gelernten Gerüche neu präsentiert oder aber völlig fremde Duftmotive. Die Frage war nun, wie sich die fremden Düfte während dem Schlafen auf die Konsolidierung der zuvor gelernten Gerüche auswirken würde.

Es zeigte sich, dass die Tiere, die übereinstimmende Informationen erhalten hatten, sich besser an die gelernten Düfte erinnern konnten. Die Ratten jedoch, die Störinformationen erhielten, hatten auch später deutliche Probleme dabei, neue und bereits gelernte Duftnoten voneinander zu unterscheiden.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Schlaf und Kognition“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Alexandra H. / pixelio.de

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