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Zwischen hoffen und bangen

11. April 2014 – 15:36 wal (641x aufgerufen) |

Eine weiße Nelke liegt auf einem Baumstamm.

Stirbt ein uns nahestehender Mensch, trauern wir. Der Zustand scheint unerträglich, das Leben normal weiterführen unmöglich. Erst mit der Zeit, wenn der Trauerzustand langsam abklingt, finden viele Menschen wieder in ihr altes Leben zurück. Wenn der zu Betrauernde jedoch als vermisst gilt, geraten die Angehörigen in einen Schwebezustand zwischen Hoffnung und Angst. Es ist schwierig, den Trauerprozess abzuschließen, sodass dieser sich stark verlängert. Die Betroffenen versuchen die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, indem sie jeden noch so kleinen Hinweis über den Verbleib ihres Vermissten nachverfolgen.

Neben der stark verlängerten Trauerreaktion an sich steigt auch das Risiko, eine psychische Störung wie Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Probleme auszubilden.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Trauer und Trauerbewältigung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de

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