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Halb voll oder eher fast leer?

11. April 2014 – 16:14 wal (897x aufgerufen) |

Ein Wasserglas, das zur Hälfte gefüllt ist.

Für Optimisten ist das Glas eher halb voll, für Pessimisten halb leer. So zumindest die alltagspsychologische Unterscheidung der beiden Typen. Doch gibt es auch einen Unterschied beider Gruppen in ihrer Hirnaktivität? Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Michigan State University in East Lansing nach.

Um überhaupt Optimisten von Pessimisten unterscheiden zu können, wurden die 71 Versuchsteilnehmerinnen anhand psychologischer Befragungen in die beiden Gruppen eingeteilt. In der anschließenden EEG-Testung wurden dann den Probandinnen Bilder gezeigt, die eher unangenehme Situationen abbildeten. Aufgabe: Sich ein positives Ende der geschilderten Situation auszumalen.

Die Daten ließen den Schluss zu, dass die pessimistischeren Versuchsteilnehmerinnen eine höhere Hirnaktivität beim Betrachten der Situationen im Vergleich zu der Gruppe der optimistischeren Probandinnen aufwiesen. Wurde diese Personengruppe nun dazu aufgefordert, ihre negativere Sichtweise zu unterdrücken, zeichnete das EEG Daten auf, die scheinbar eine Art Abwehrreaktion der Teilnehmerinnen widerspiegeln könnte.

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Mehr zum Thema „Optimismus, Pessimismus und Psychologie“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Gisela Peter / pixelio.de

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