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Archiv April, 2014

Spruch der Woche

28. April 2014 – 00:01 wal (529x aufgerufen)

Eine Leiter vor einem blauen Hintergrund.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Henry Ford (1863-1947), amerikanischer Unternehmer.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

 

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Armer Teddy, reicher Teddy

25. April 2014 – 16:16 wal (968x aufgerufen)

Ein Teddybär sitzt mit einem Herz in der Hand auf einer Wiese. Er lehnt sich an einen Baum an.

Ab wann verstehen Kinder das Prinzip der sozialen Gerechtigkeit und ab wann handeln sie danach? Dieser Frage hat sich eine Forschergruppe um Professor Markus Paulus der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen in einer Studie angenommen. Realisiert wurde das Experiment in einem zweiteiligen Versuchsaufbau mit drei- und f√ľnfj√§hrigen Kindern.

Im ersten Abschnitt wurden den Kindern zwei Sticker gegeben, die sie entweder komplett behalten oder mit einem Teddyb√§ren teilen konnten. Die Entscheidung wurde dabei den Probanden √ľberlassen. Der Teddyb√§r besa√ü entweder ein Stickeralbum, das bereits viele weitere Aufkleber beinhaltete, oder eines, das relativ leer war. Je nach Stickeranzahl wurden diese Teddyb√§ren dabei als „reich“ oder „arm“ betitelt. Es zeigte sich, dass die √§lteren Kinder eher gewillt waren, ihre Sticker zu teilen, als die j√ľngeren. Dies war bei den F√ľnfj√§hrigen vor allen Dingen dann der Fall, wenn ihnen der arme Teddyb√§r gegen√ľber sa√ü.

Der zweite Versuchsabschnitt hatte einen √§hnlichen Aufbau wie der erste. Anders war jedoch, dass die Kinder vier Sticker erhielten, die sie auf den armen und den reichen Teddyb√§ren verteilen mussten. Auch hier bevorzugten die F√ľnfj√§hrigen den armen Teddyb√§ren und teilten ihre Sticker meist in einem 3:1-Verh√§ltnis auf.

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Bildquelle: © angieconscious / pixelio.de

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Buchtipp: Social Beings: Core Motives in Social Psychology

24. April 2014 – 10:35 wal (594x aufgerufen)

Menschenmenge. Gezeigt werden die F√ľ√üe.

Auch in seiner √ľberarbeiteten dritten Auflage behandelt „Social Beings: Core Motives in Social Psychology“ wieder wichtige Themen der Sozialpsychologie. Angefangen mit der Frage, um was es sich bei Sozialpsychologie eigentlich handelt, √ľber methodische Basics bis hin zu Themen wie pro- und antisozialem Verhalten, Diskriminierung und vielen weiteren, wird der Leser in die Materie eingef√ľhrt.

Die Autorin Susan T. Fiske ist Professorin an der Princeton University. Aus ihrer Feder sind bis jetzt zahlreiche B√ľcher zum Thema Sozialpsychologie entstanden.

Das Buch ist aus dem Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek entleihbar.

Buchtipp

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Spruch der Woche

21. April 2014 – 00:01 wal (653x aufgerufen)

Ein rot-gelb gestreiftes Band mit einem Knoten.

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gel√∂st werden will.“

Galileo Galilei (1564-1642 ), italienischer Physiker, Astronom, Philosoph und Mathematiker.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Neues aus der Schlafforschung

17. April 2014 – 15:10 wal (835x aufgerufen)

Ein Wecker auf einem Tisch. Im Hintergrund sieht man Bettwäsche.

Wenn wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn Informationen, die tags√ľber aufgenommen wurden. Neu Gelerntes wird zum Teil vom Kurzzeit- in das Langzeitged√§chtnis √ľbertragen.

Neueren Studien zufolge scheint es sogar möglich zu sein, den Lernerfolg weiter zu erhöhen, indem das am Tag Gelernte während dem Schlafen noch einmal wiedergegeben wird. Wurde z.B. eine am Tag eingeprägte Melodie während dem Schlaf gespielt, konnten sich die Versuchspersonen am darauffolgenden Tag besser an diese Klangfolge erinnern.

Auf der Grundlage dieser Forschungsergebnisse f√ľhrten nun Forscher der City University of New York eine Studie mit Ratten durch. Innerhalb des Versuchsaufbaus wurde den Tieren das Erkennen bestimmter Ger√ľche beigebracht. Schliefen die Ratten sp√§ter, wurden ihnen entweder die zuvor gelernten Ger√ľche neu pr√§sentiert oder aber v√∂llig fremde Duftmotive. Die Frage war nun, wie sich die fremden D√ľfte w√§hrend dem Schlafen auf die Konsolidierung der zuvor gelernten Ger√ľche auswirken w√ľrde.

Es zeigte sich, dass die Tiere, die √ľbereinstimmende Informationen erhalten hatten, sich besser an die gelernten D√ľfte erinnern konnten. Die Ratten jedoch, die St√∂rinformationen erhielten, hatten auch sp√§ter deutliche Probleme dabei, neue und bereits gelernte Duftnoten voneinander zu unterscheiden.

 

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Mehr zum Thema „Schlaf und Kognition“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Alexandra H. / pixelio.de

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Mobbingfalle Sozialstatus

17. April 2014 – 14:16 wal (566x aufgerufen)

Bunte Gummifiguren bilden einen Kreis, in dessen Mitte eine Figur isoliert steht.

Denkt man an Mobbing, so ist die Alltagsvorstellung, dass vor allen Dingen Au√üenseiter gemobbt werden. Dass dieses g√§ngige Bild jedoch nicht unbedingt ganz die Realit√§t abbildet, l√§sst eine neue Studie der University of California in Davis vermuten. An der Longitudinalstudie nahmen √ľber 4200 Jugendliche aus insgesamt 19 Schulen teil. Die Sch√ľler wurden im Rahmen der Untersuchung dazu aufgefordert, f√ľnf Freunde zu nennen sowie f√ľnf Menschen, zu denen sie in der letzten Zeit gemein waren und f√ľnf Heranwachsende, die sich ihnen gegen√ľber unfair verhielten. Zus√§tzlich wurde der soziale und psychologische Kontext der Sch√ľler miterhoben. Mit Hilfe der Daten waren die Wissenschaftler dazu in der Lage, die sozialen Netzwerke der Jugendlichen abzubilden und ihre jeweilige Rangordnung innerhalb des Netzwerkes zu ermitteln. In einem letzten Schritt untersuchten sie, in welchen sozialen Positionen die meisten Mobbingangriffe zu verzeichnen waren.

Ergebnis: Scheinbar wurden nicht nur Außenseiter gemobbt, sondern auch Jugendliche, die vermeintlich dabei waren, in der sozialen Rangordnung nach oben zu steigen.

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Mehr zum Thema „Mobbing“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts -und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Spruch der Woche

14. April 2014 – 00:01 wal (627x aufgerufen)

Ausschnitt eines Anzugs mit Krawatte und Anstecknadel.

„Erfahrungen sind Ma√üarbeit. Sie passen nur dem, der sie macht.“

Carlo Levi (1902-1975), italienischer Politiker, Maler und Schriftsteller.

Bildquelle: © Petra Bork / pixelio.de

 

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Halb voll oder eher fast leer?

11. April 2014 – 16:14 wal (948x aufgerufen)

Ein Wasserglas, das zur H√§lfte gef√ľllt ist.

F√ľr Optimisten ist das Glas eher halb voll, f√ľr Pessimisten halb leer. So zumindest die alltagspsychologische Unterscheidung der beiden Typen. Doch gibt es auch einen Unterschied beider Gruppen in ihrer Hirnaktivit√§t? Dieser Frage ging eine Forschergruppe der Michigan State University in East Lansing nach.

Um √ľberhaupt Optimisten von Pessimisten unterscheiden zu k√∂nnen, wurden die 71 Versuchsteilnehmerinnen anhand psychologischer Befragungen in die beiden Gruppen eingeteilt. In der anschlie√üenden EEG-Testung wurden dann den Probandinnen Bilder gezeigt, die eher unangenehme Situationen abbildeten. Aufgabe: Sich ein positives Ende der geschilderten Situation auszumalen.

Die Daten lie√üen den Schluss zu, dass die pessimistischeren Versuchsteilnehmerinnen eine h√∂here Hirnaktivit√§t beim Betrachten der Situationen im Vergleich zu der Gruppe der optimistischeren Probandinnen aufwiesen. Wurde diese Personengruppe nun dazu aufgefordert, ihre negativere Sichtweise zu unterdr√ľcken, zeichnete das EEG Daten auf, die scheinbar eine Art Abwehrreaktion der Teilnehmerinnen widerspiegeln k√∂nnte.

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Mehr zum Thema „Optimismus, Pessimismus und Psychologie“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Gisela Peter / pixelio.de

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Zwischen hoffen und bangen

11. April 2014 – 15:36 wal (641x aufgerufen)

Eine weiße Nelke liegt auf einem Baumstamm.

Stirbt ein uns nahestehender Mensch, trauern wir. Der Zustand scheint unertr√§glich, das Leben normal weiterf√ľhren unm√∂glich. Erst mit der Zeit, wenn der Trauerzustand langsam abklingt, finden viele Menschen wieder in ihr altes Leben zur√ľck. Wenn der zu Betrauernde jedoch als vermisst gilt, geraten die Angeh√∂rigen in einen Schwebezustand zwischen Hoffnung und Angst. Es ist schwierig, den Trauerprozess abzuschlie√üen, sodass dieser sich stark verl√§ngert. Die Betroffenen versuchen die Kontrolle √ľber ihr Leben zur√ľckzugewinnen, indem sie jeden noch so kleinen Hinweis √ľber den Verbleib ihres Vermissten nachverfolgen.

Neben der stark verlängerten Trauerreaktion an sich steigt auch das Risiko, eine psychische Störung wie Depressionen, Angststörungen oder psychosomatische Probleme auszubilden.

 

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Mehr zum Thema „Trauer und Trauerbew√§ltigung“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts-und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © PeterFranz / pixelio.de

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Ständig unter Strom

10. April 2014 – 16:12 wal (713x aufgerufen)

Ein Stempel mit der Aufschrift "Eilt sehr"Stehen wir unter starkem Stess, wird in unserem K√∂rper die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse oder auch kurz HPA-Achse aktiviert. √úber komplexe biologische Kreisl√§ufe f√ľhrt diese Aktivierung unter anderem zur Aussch√ľttung der Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Der K√∂rper ist in Alarmbereitschaft und kann auf kurze Sicht gut mit der akut stressigen Phase umgehen.

Doch was passiert, wenn der Stresszustand längerfristig anhält?

Neue Studien zeigen, dass sich eine solche Dauerbelastung sowohl auf die psychische, als auch auf die physische Ebene auswirken kann. Kurzfristig kommt es oft zu Fehlern√§hrung, mangelnder Bewegung und damit zu einer Gewichtszunahme. L√§ngerfristig gesehen wirkt sich Dauerstress noch schwerwiegender aus. So scheint er z.B. das Risiko f√ľr Alzheimer zu steigern. Neben physischen Beschwerden wie Tinnitus, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen k√∂nnen auch psychische wie Depressionen oder Alkohol-und Medikamentenmissbrauch auftreten.

 

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Mehr zum Thema „Stress“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

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Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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