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Wenn Konsum zur Sucht wird

21. März 2014 – 14:55 wal (757x aufgerufen) |

Ein Glas Alkohol und Tabletten.Warum fällt es sehr vielen Rauchern so schwer, mit dem Rauchen aufzuhören, während Konsumenten anderer Drogen wie Kaffee nicht so schell in die Abhängigkeit geraten? Was passiert bei einer Abhängigkeit eigentlich in unserem Körper?

Im Mittelpunkt steht hierbei vor allem das menschliche Belohnungssystem im Gehirn. Durch den regelmäßigen Konsum kommt es zu Veränderungen in Strukturen, die für das Entstehen und Empfinden von Freude zuständig sind, sowie in Regionen, die allgemein die Basis für das sogenannte „Suchtgedächtnis“ bilden. Wichtig hierbei: Der Neurotransmitter Dopamin.

Bei der Entstehung der Sucht werden drei Punkte diskutiert. Zum einen ist das soziale Umfeld des Menschen wichtig. Konkret bedeutet das, inwieweit eine Droge und ihr Konsum innerhalb des sozialen Netzwerkes, in dem sich der Konsument bewegt, akzeptiert und eventuell sogar gefördert wird. Zum anderen ist die Wirkung der Droge wichtig: Welchen Effekt erzielt der Konsum im Gehirn und mit welchen Entzugserscheinungen ist zu rechnen? Ein dritter Faktor ist die genetische Grundausstattung des Menschen. Liegt eine starke genetische Veranlagung zu einer Sucht vor, steigt folglich auch das Suchtpotential einer Droge.

 

Dopamin gilt allgemein als Glückshormon. Es spielt eine wesentliche Rolle im menschlichen Belohnungssystem, aber auch bei Aspekten wie Antriebssteigerung und Motivation.

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Sucht“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Lupo / pixelio.de

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