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Vom Leidensdruck einer Zwangsstörung

19. März 2014 – 09:43 wal (611x aufgerufen) |

Eine Person wäscht sich die Hände.

Ist der Herd wirklich aus? Sicher, dass die Kaffeemaschine nicht mehr an ist? Fast jeder hatte schon einmal das Bedürfnis, nochmals zurückzulaufen und eine Gerätschaft zu kontrollieren. Bei Menschen mit einer Zwangserkrankung geht dieses Kontrollbedürfnis jedoch weit darüber hinaus. Aus einem einmaligen Kontrollieren wird schnell ein Vielfaches. Den Betroffenen ist dabei bewusst, dass die ausgeführten Handlungen oder die sich wiederholenden Zwangsgedanken sinnlos sind. Dennoch können sie sich nicht davon distanzieren.

Ursachen für die Störung werden viele diskutiert: Von negativen Erfahrungen in der Kindheit bis hin zu erblichen Komponenten.

Dabei ist die Störung für Betroffene kein Schicksal: Zwänge lassen sich im Rahmen einer Verhaltenstherapie behandeln. Von Fall zu Fall kann hierbei jedoch auch die Medikation von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern notwendig werden.

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Mehr zum Thema Zwangserkrankungen finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bilderquelle: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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