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Wenn Schizophrenie zur beruflichen Ausgrenzung führt

13. März 2014 – 10:28 wal (654x aufgerufen) |

Gelbe Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spielsteine sind in zwei Reihen aufgestellt. Die erste Reihe wird von einem schwarzen Spielstein unterbrochen.

Menschen, die die Kriterien einer Schizophreniediagnose erfüllen, werden scheinbar immer öfter sozial und beruflich ausgegrenzt. Diesen Schluss stützt zumindest eine neu veröffentlichte Studie der Universität Greifswald. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit Leipziger Wissenschaftlern. Die Forscher verglichen Umfragewerte von 1990 mit neu erhobenen Werten aus dem Jahre 2011. Dabei stieg die Zahl der Menschen, die nicht mit an Schizophrenie leidenden Personen zusammenarbeiten wollten, von 20% auf 31% an. Auch gaben über 50% der Umfrageteilnehmer an, dass sie einen Menschen mit dieser Diagnose ungern einem Freund vorstellen würden.

Die soziale Ablehnung im Bezug auf andere psychische Störungsbilder blieb laut den Umfragewerten unverändert. Dennoch zeigt sich auch bei anderen Diagnosen die deutliche Tendenz zur sozialen Ausgrenzung.

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Bildquelle: © Harry Hautumm /pixelio.de

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