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Wach durch transkranielle Hirnstimulation

26. Februar 2014 – 13:40 wal (715x aufgerufen) |

Radarbild

Wer stundenlang einen Radar im Auge behalten muss oder Videosequenzen auswertet, muss hellwach sein und dabei am besten noch konzentriert und aufmerksam dazu. Sonst wird womöglich etwas Wichtiges übersehen. Problem hierbei: Arbeiten wir mit voller Konzentration, so kann diese jedoch lediglich 20 Minuten im Schnitt aufrecht gehalten werden. Dies kann gerade für den Beruf des Soldaten sehr kritisch werden. Aus diesem Grund wird in neuen Studien des Pentagons mit Hilfe von transkranieller Magnetstimulation versucht, sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Konzentration zu steigern. Hierzu wurden Freiwillige in drei Probandengruppen eingeteilt. Eine Gruppe fungierte als Kontrollgruppe, eine zweite erhielt Koffein, die dritte wurde mit der transkraniellen Magnetstimulation behandelt. Die Aufgabe war jedoch für alle Probanden gleich: 30 Stunden wach bleiben und konzentriert einen Radar beobachten. Ergebnis: Versuchspersonen, die der transkraniellen Magnetstimulationsbedingung zugeordnet waren, zeigten im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen sehr viel bessere Leistungen und waren auch aktiver.

Transkranielle Magnetstimulation: Mit Hilfe kleiner Elektrostöße werden bestimmte Regionen des Gehirns stimuliert oder gehemmt. So können bestimmte Gehirnregionen künstlich „ausgeschaltet“ oder „aktiviert“ werden. Das Verfahren ist nicht invasiv und in der Regel ohne Folgeschäden. Aus diesen Gründen wird es häufig in der neurowissenschaftlichen Forschung eingesetzt.

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Bilderquelle: © Kai Tholen / pixelio.de

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