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Nur schüchtern?

6. Februar 2014 – 00:01 wal (626x aufgerufen) |

Eine schwarze Skulptur, die den Kopf nach vorne hängen lässt.Wenn Kleinkinder nicht mit dem Sprechen beginnen, liegt der Verdacht einer Sprachstörung nahe. Sie könnten aber auch einfach schüchtern sein. So zumindest das Ergebnis einer Studie der University of Colorado. Hierzu wurden 408 Zwillingspärchen jeweils im Alter von 14, 20 und 24 Monaten im Bezug auf ihre Sprachfähigkeit untersucht. Die Kinder wurden dazu angeregt, Laute und Wörter nachzuahmen oder Fragen der Versuchsleiter zu beantworten. Außerdem sollten sie Aufforderungen Folge leisten. So konnten die Forscher zum einen die Fähigkeit des Sprechens an sich und zum anderen das Sprachverständnis der Kinder beurteilen. Zusätzlich wurden bei jedem Erhebungszeitpunkt schüchternes und ängstliches Verhalten der Kinder von Seiten der Forscher und der Eltern eingeschätzt.

Im Schnitt zeigten Mädchen innerhalb der Versuchsreihe zwar zurückhaltenderes Verhalten, aber bessere Sprachfähigkeiten. Auch zeigte sich für schüchternere Kleinkinder zwar ein adäquates Sprachverständnis, jedoch auch ein geringer ausgeprägtes Antwortverhalten auf Fragen.

 

Mehr zum Artikel

Mehr zum Thema „Schüchternheit in der Kindheit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts-und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © JMG / pixelio.de

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