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Emotionen steuerbar?

31. Januar 2014 – 15:47 wal (660x aufgerufen) |

Eine Zitrone, auf die ein traurig blickender Smiley gemalt wurde.Menschen, die die Kriterien einer Angsterkrankung oder einer Depression erfüllen, sind oftmals nicht in der Lage, ihre Gefühle angemessen zu regulieren. Dies geht meistens mit einer Überaktivierung der beiden Amygdalae einher. Es gibt zahlreiche Ansätze wie per Neurofeedback die Aktivität dieser Hirnstruktur herunterreguliert werden kann. Teilweise mit mäßigem Erfolg. Eine Studie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich könnte nun eine neue Therapiemöglichkeit aufzeigen:

Den Versuchsteilnehmern wurden Aufnahmen von Gesichtern mit negativen Emotionen wie z.B. Wut gezeigt, während die Forscher die Aktivität der Amygdala mittels fMRT aufzeichneten. Die jeweilige Aktivierung der Mandelkerne wurde mittels Farbinformationen, die auf dem Bildschirm neben den zu betrachtenden Gesichtern angezeigt wurde, rückgemeldet. Mit Hilfe eben dieser Information sollten die Probanden versuchen, Einfluss auf den Aktivierungsgrad der Amygdala zu nehmen, indem sie die momentane Situation bewertend beschreiben. Mit Erfolg: Über mehrere Sitzungen hinweg wurden die Versuchspersonen effizienter in der Nutzung des Neurofeedbacks.

Die Amygdala, auch Mandelkern bezeichnet, ist ein Teil des limbischen Systems und an der Verarbeitung emotionaler Inhalte integriert.

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Bildquelle: © knipseline / pixelio.de

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