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Von Hormonen und der Monogamie in der Partnerschaft

9. Januar 2014 – 14:31 wal (738x aufgerufen) |

Schlösser mit eingravierten Namen, die an ein Brückengeländer gekettet wurden.Wieso leben die meisten Männer monogam, obwohl aus rein evolutionärer Perspektive eine möglichst großflächige Verbreitung ihrer Gene sinnvoll wäre? Die Antwort auf diese Frage könnte laut einer Studie der Universität Bonn „Oxytocin“ lauten. In dem Experiment wurde 20 Männern, die längere romantische Beziehungen führen, entweder Oxytocin oder ein Placebo gespritzt. Den Probanden wurden im Anschluss Bilder ihrer Partnerin, im Vergleich zur Partnerin gleich attraktiver fremder Frauen und von Häusern gezeigt, während fMRT-Aufnahmen ihres Gehirns erstellt wurden. Die fMRT-Bilder zeigten, dass vor allem der Nucleus accumbens und die Area tegmentalis ventralis aktiviert wurden. Ersterer wird in Verbindung mit Belohnung, letztere mit Motivation gebracht. Die Signale waren für die Bilder der Partnerinnen am stärksten.

Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet und über die Hypophyse in den Körper ausgeschüttet. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Geburt und der sozialen Interaktion. Ausgeschüttet wird es durch Umarmungen, soziale Unterstützung etc.

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Bildquelle: © Gabriele genannt Gabi Schoenemann / pixelio.de

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