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Sind Introvertierte die besseren Führungskräfte?

19. Dezember 2013 – 00:01 wal (695x aufgerufen) |

Ein Mann in Anzug steht mit dem Rücken zum Betrachter und hält einen Aktenkoffer.Ist Introversion ein gesellschaftlicher Nachteil? Oder hat dieser Persönlichkeitsfaktor auch Vorteile? Während extrovertierte Arbeitnehmer sich meist besser selbstdarstellen können und auch eher impulsiver handeln, ziehen sich Introvertierte vielmehr zurück, gelten zeitgleich aber auch als kreativer und tiefsinniger.

In einer Studie der Kellogg School of Management in Chicago wurden die Gehirne Introvertierter untersucht. Hierbei zeigte sich, dass die Motivationssysteme, die durch Dopamin gesteuert werden, einer langsameren Aktivation unterliegen als die der eher extrovertiert veranlagten Menschen. Dies könnte laut Forschermeinung zu ausgewogeneren und durchdachteren Entscheidungen führen. Außerdem scheint es auch auf genetischer Ebene Unterschiede zu geben: Tritt zum Beispiel eine bestimmte Genvariante, die im Zusammenhang mit der Dopaminregulation steht, gemeinsam mit einer speziellen Art der Extraversion auf, so kann man scheinbar häufiger eine finanzielle Risikobereitschaft feststellen.

Introversion ist ein Ausprägung des Persönlichkeitsfaktors Extraversion. Zusammen mit den vier anderen Faktoren Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen und emotionale Stabilität bildet es das Konstrukt der „Big Five“. Mit Hilfe dieser „Big Five“ soll die Persönlichkeit eines Menschen relativ gut abbildbar sein.

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Mehr zum Thema Introversion finden Sie im Bestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Bernd Kasper / pixelio.de

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