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Warum Kinder mit dem Essen spielen sollten…

10. Dezember 2013 – 00:01 wal (572x aufgerufen) |

Zwei Holzlöffel, auf die Gesichter gemalt wurden.

Kleinkinder, die mit dem Essen spielen, verschmieren nicht nur ihre Umgebung, sondern lernen gleichzeitig einiges dabei, so zumindest die Ergebnisse einer Studie der University of Wisconsin-Madison. Hierzu wurden Kleinkinder im Alter von 16 Monaten verschiedene breiige Substanzen z.B. Haferschleim vorgesetzt. Das Forscherteam ermunterte die jungen Versuchspersonen gleichzeitig dazu, das Essen zu zermatschen, während ihnen Fantasienamen für die verschiedenen Speisen beigebracht wurden. Die eine Gruppe der Probanden saß dabei an einem normalen Tisch, die andere Gruppe wie Zuhause in einem Hochstuhl. Ergebnis der Studie: Kinder, die ausgiebig mit dem Essen spielten und zeitgleich in einem Hochstuhl saßen, lernten die Fantasienamen sehr viel schneller. Anscheinend erinnert der Hochstuhl die Kinder an die Essenssituation bei sich Zuhause, während das Matschen ihnen einiges über die Konsistenz des neuen Lebensmittels verrät. Laut der Forschergruppe scheint genau diese Kombination aus Umgebungsvariablen und Umgang wichtig für diesen Lernvorgang zu sein.

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Bildquelle: © Simone Hainz / pixelio.de

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