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Nur allein oder doch einsam?

6. Dezember 2013 – 15:27 wal (1686x aufgerufen) |

Ein Mann sitzt einsam an einem Bahnsteig.

Einsamkeit und Alleinsein sind nicht dasselbe. Während  das Alleinsein einen Zustand beschreibt, den man freiwillig anstrebt und der meist als befreiend empfunden wird, ist das Gefühl der Einsamkeit ein körpereigenes Warnsignal. Der Betroffene soll dazu bewogen werden, sich aktiv neue Kontakte zu suchen. Somit handelt es sich meist um einen vorübergehenden Zustand. Jedoch nicht für jeden Menschen. Bei einigen Betroffenen bleibt das Gefühl über längere Zeit bestehen. Mit zum Teil gravierenden Konsequenzen: Laut einer Metastudie sterben einsame Menschen, die nicht in der Lage sind, stabile Beziehungen aufzubauen, im Durchschnitt früher.

Außerdem scheint chronische Einsamkeit zu Problemen mit dem Immunsystem zu führen. Diese können von Kopfschmerzen, über häufige Entzündungen bis hin zu Herz- Kreislauf-Problemen reichen.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema „Einsamkeit“ finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © M.E. / pixelio.de

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