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Können Antiallergika gegen traumatische Erinnerungen helfen?

4. Dezember 2013 – 09:49 wal (543x aufgerufen) |

Der Schatten eines Menschen auf einer Treppe.

Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, einen Zusammenhang zwischen einem guten Gedächtnis für traumatische Ereignisse und bestimmten Genen aufzuzeigen. Interessant könnte diese Entdeckung für die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung werden, denn schon seit Längerem ist bekannt, dass ein eben solches stark ausgeprägtes Gedächtnis für emotionale Inhalte die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine PTBS auszubilden.

 

In weiteren Untersuchungen wurde der Histamin-1- Rezeptor mit einer erhöhten Wiedererlebenssymptomatik eines Traumas in Verbindung gebracht. Dieses Ergebnis ist insoweit interessant, dass nicht nur Antipsychotika an ebendiesen Rezeptor binden sondern auch sogenannte Antihistaminika. Diese werden normalerweise in der Behandlung von Allergien eingesetzt und gehen mit weniger Nebenwirkungen einher als Antipsychotika. In ersten Studien wurde die Wirkung von Antihistaminika auf aversive Gedächtnisinhalte bereits untersucht. Die Ergebnisse scheinen vielversprechend.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung finden Sie im Literaturbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: © Martin Schemm / pixelio.de

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