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Archiv Dezember, 2013

Spruch der Woche

30. Dezember 2013 – 00:01 wal (637x aufgerufen)

Eine alte Kanone.

„Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.“

Mahatma Gandhi (1869 Р1948), indischer Pazifist, Widerstandskämpfer und Rechtsanwalt.

Bildquelle: © Rainer Sturm / pixelio.de

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Spruch der Woche

23. Dezember 2013 – 00:01 wal (668x aufgerufen)

Holzm√§nnchen, das eine Gl√ľhbirne in H√§nden tr√§gt.Holzm√§nnchen, das eine Gl√ľhbirne in H√§nden tr√§gt.

„Der Gedanke legt den Grund f√ľr die Tat.“

Helmuth James Graf von Moltke (1907-1945), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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Kleine Gehirnregion, aber große Entscheidungen

20. Dezember 2013 – 00:01 wal (710x aufgerufen)

Ein W√ľrfel mit den Aufschriften: "Ja", "Nein", "Jain"

Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir gro√üe Entscheidungen treffen? Welche Gehirnregionen werden dabei aktiv? Dieser Frage ging ein Forscherteam der University of British Columbia in Vancouver nach. In einer Versuchsanordnung mit Ratten wurde die laterale Habenula mit entsprechenden Entscheidungen in Zusammenhang gebracht. Hierzu wurden die Tiere vor die Wahl gestellt: Sie konnten zwischen einer Aufgabe mit kontinuierlich kleinen Futterrationen als Gewinn w√§hlen oder einer √úbung, bei der die Belohnung zwar sp√§ter kam, daf√ľr jedoch in gr√∂√üeren Mengen. Die Ratten entschieden sich f√ľr die Aufgabe mit gro√üen Rationen, wenn die Zeitabst√§nde zwischen Aufgabenerf√ľllung und Belohnung relativ niedrig waren. Stieg jedoch die Zeitspanne, so wurde h√§ufiger die √úbung mit den kleineren Nahrungsmengen bevorzugt.

In einem weiteren Versuch wurde nun die laterale Habenula der Tiere „abgeschaltet“. Nun wurde jede Option gleich h√§ufig gew√§hlt.

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Die laterale Habenula wurde bislang nur mit Vermeidungsverhalten und Depressionen in Verbindung gebracht. Wurde die Gehirnregion mittels Stimulation durch Tiefenelektroden „abgeschaltet“, verbesserte sich meist der Zustand der depressiven Patienten.

 

Bildquelle: © S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Sind Introvertierte die besseren F√ľhrungskr√§fte?

19. Dezember 2013 – 00:01 wal (761x aufgerufen)

Ein Mann in Anzug steht mit dem R√ľcken zum Betrachter und h√§lt einen Aktenkoffer.Ist Introversion ein gesellschaftlicher Nachteil? Oder hat dieser Pers√∂nlichkeitsfaktor auch Vorteile? W√§hrend extrovertierte Arbeitnehmer sich meist besser selbstdarstellen k√∂nnen und auch eher impulsiver handeln, ziehen sich Introvertierte vielmehr zur√ľck, gelten zeitgleich aber auch als kreativer und tiefsinniger.

In einer Studie der Kellogg School of Management in Chicago wurden die Gehirne Introvertierter untersucht. Hierbei zeigte sich, dass die Motivationssysteme, die durch Dopamin gesteuert werden, einer langsameren Aktivation unterliegen als die der eher extrovertiert veranlagten Menschen. Dies k√∂nnte laut Forschermeinung zu ausgewogeneren und durchdachteren Entscheidungen f√ľhren. Au√üerdem scheint es auch auf genetischer Ebene Unterschiede zu geben: Tritt zum Beispiel eine bestimmte Genvariante, die im Zusammenhang mit der Dopaminregulation steht, gemeinsam mit einer speziellen Art der Extraversion auf, so kann man scheinbar h√§ufiger eine finanzielle Risikobereitschaft feststellen.

Introversion ist ein Auspr√§gung des Pers√∂nlichkeitsfaktors Extraversion. Zusammen mit den vier anderen Faktoren Vertr√§glichkeit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit f√ľr Erfahrungen und emotionale Stabilit√§t bildet es das Konstrukt der „Big Five“. Mit Hilfe dieser „Big Five“ soll die Pers√∂nlichkeit eines Menschen relativ gut abbildbar sein.

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Mehr zum Thema Introversion finden Sie im Bestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek.

Buchtipp

Bildquelle: © Bernd Kasper / pixelio.de

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Mehr als nur gemeinsam essen

18. Dezember 2013 – 00:01 wal (746x aufgerufen)

Christstollen auf einer Glasschale. Zusätzlich sind Kaffeegedecke zu sehen.

Wenn wir mit Freunden, der Familie oder dem Partner gemeinsam eine Mahlzeit zu uns nehmen, geht es uns oft nicht um die Nahrungsaufnahme an sich, sondern viel mehr um zwischenmenschliche Komponenten wie N√§he und Zusammensein. So hat gemeinsames Essen z.B. Auswirkungen auf das physische sowie das psychische Wohlergehen. Eine kanadische Studie zu diesem Thema scheint zu zeigen, dass Kinder und Jugendliche, die regelm√§√üig mit ihren Eltern eine Tischgemeinschaft bilden, oft weniger unter Gewichtsproblemen leiden als Altersgenossen, die eher alleine ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. Die Forscher registrierten au√üerdem viel h√§ufiger Verhaltensauff√§lligkeiten wie sozialen R√ľckzug oder Aggressionen bei Kindern, die in der Tendenz eher alleine a√üen.

Die Wissenschaftler √§u√üern die Vermutung, dass durch die gemeinsame Nahrungsaufnahme Raum geschaffen wird, um √ľber Probleme oder pers√∂nliche Anliegen des Nachwuchses zu sprechen.

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Bildquelle: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de

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Erfahrung der Großeltern kann sich im Verhalten der Enkel widerspiegeln

17. Dezember 2013 – 00:01 wal (741x aufgerufen)

Großvater mit seinem Enkelkind an der Hand.

K√∂nnen negative Erfahrungen Auswirkungen auf das Erbgut der Nachkommenschaft haben? Betrachtet man die Ergebnisse einer Studie der Emory University School of Medicine in Atlanta, so scheint dies m√∂glich: In einem Versuch wurden M√§use auf den Geruch von Acetophenon konditioniert. Rochen sie die chemische Substanz, folgte kurz darauf ein Elektroschock, sodass die Nagetiere sp√§ter auch dann zur√ľckzuckten, wenn lediglich noch der Geruch pr√§sentiert wurde.¬† Dieses Verhalten zeigten sowohl die direkten Nachkommen der M√§use als auch ihre Enkel. Obwohl sie noch nie Acetophenon gerochen haben, zuckten sie deutlich √∂fter zusammen als eine Kontrollgruppe. Zus√§tzlich konnten bei diesen M√§usen noch neuroanatomische Ver√§nderungen im Geruchscortex festgestellt werden.

Die Forscher vermuten, dass diesem Phänomen ein epigenetischer Mechanismus zu Grunde liegt. Dies bedeutet konkret, dass nicht die Gene selbst verändert werden, sondern die Regulationsstrukturen der Gene. Auf diese Weise können die Gene in ihrer Aktivität beeinflusst werden.

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Bildquelle: © Lucie Kärcher / pixelio.de

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Spruch der Woche

16. Dezember 2013 – 00:01 wal (707x aufgerufen)

Eine Kinderhand auf der Hand eines Erwachsenen.

Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

Pearl S. Buck (1892-1973), Literaturnobelpreisträgerin

Bildquelle: ¬© g√§nsebl√ľmchen / pixelio.de

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Männer und die unerkannte Depression

11. Dezember 2013 – 08:39 wal (716x aufgerufen)

Ein Mann sitzt an einen Stein gelehnt und st√ľtzt seinen Kopf mit der Hand ab.

M√§nner erf√ľllen vermutlich doch h√§ufiger die Kriterien f√ľr eine Depression als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt die vor kurzem ver√∂ffentlichte National Comorbidity Survey Replication der University of Michigan. Hierzu wurden die Daten von ca. 5700 Probanden in einer Umfrage erhoben. Es zeigte sich, dass M√§nner von anderen Symptomen berichten als ihr weibliches Pendant. So wurden √∂fter eher aggressive Symptomatiken wie Risikobereitschaft, Reizbarkeit und Drogenmissbrauch genannt. Im Anschluss an diese Umfrage wurde ein diagnostischer Kriterienkatalog, der sowohl m√§nnliche als auch weibliche Symptome einer Depression abfragte, erstellt. Die Forscher wendeten diesen neuen Katalog nun auf die Probandenstichprobe an. Ergebnis: 33,3 Prozent der Frauen und 30,6 Prozent der M√§nner erf√ľllten die Kriterien einer Depression. Diese Studienresultate sprechen gegen die momentan vorherrschende Ansicht, dass Frauen fast doppelt so h√§ufig an Depressionen erkranken wie M√§nner. Laut den Forschern scheint es vielmehr so zu sein, dass die angewendeten Diagnosekriterien bis zum jetzigen Zeitpunkt unzureichend waren.

 

Mehr zum Artikel

 

Mehr zum Thema „geschlechtsspezifische Symptome bei Depressionen“ finden Sie im Literaturbestand der Saarl√§ndischen Universit√§ts- und Landesbibliothek.

 

Buchtipp

 

Bildquelle: juli.g√§nsebl√ľmchen / pixelio.de

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Warum Kinder mit dem Essen spielen sollten…

10. Dezember 2013 – 00:01 wal (610x aufgerufen)

Zwei Holzlöffel, auf die Gesichter gemalt wurden.

Kleinkinder, die mit dem Essen spielen, verschmieren nicht nur ihre Umgebung, sondern lernen gleichzeitig einiges dabei, so zumindest die Ergebnisse einer Studie der University of Wisconsin-Madison. Hierzu wurden Kleinkinder im Alter von 16 Monaten verschiedene breiige Substanzen z.B. Haferschleim vorgesetzt. Das Forscherteam ermunterte die jungen Versuchspersonen gleichzeitig dazu, das Essen zu zermatschen, w√§hrend ihnen Fantasienamen f√ľr die verschiedenen Speisen beigebracht wurden. Die eine Gruppe der Probanden sa√ü dabei an einem normalen Tisch, die andere Gruppe wie Zuhause in einem Hochstuhl. Ergebnis der Studie: Kinder, die ausgiebig mit dem Essen spielten und zeitgleich in einem Hochstuhl sa√üen, lernten die Fantasienamen sehr viel schneller. Anscheinend erinnert der Hochstuhl die Kinder an die Essenssituation bei sich Zuhause, w√§hrend das Matschen ihnen einiges √ľber die Konsistenz des neuen Lebensmittels verr√§t. Laut der Forschergruppe scheint genau diese Kombination aus Umgebungsvariablen und Umgang wichtig f√ľr diesen Lernvorgang zu sein.

Mehr zum Thema

Bildquelle: © Simone Hainz / pixelio.de

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Spruch der Woche

9. Dezember 2013 – 00:01 wal (491x aufgerufen)

Eine SonnenblumeEine Sonnenblume

„Wir streben mehr danach, Schmerz zu vermeiden als Freude zu gewinnen.“

Sigmund Freud (1856- 1939), Begr√ľnder der Psychoanalyse

Bildquelle: © uschi dreilucker/ pixelio.de

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