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Soziales Normverhalten durch Hirnstimulation beeinflussbar

13. November 2013 – 00:01 wal (1609x aufgerufen) |

Eine geöffnete Walnuss

Soziales Normverhalten ist durch eine Stimulation des rechten präfrontalen Cortex beeinflussbar, unabhängig davon, wie ein Mensch diese Norm bewertet – diesen Schluss legt zumindest eine neu veröffentlichte Studie der Universität Zürich nahe. In dem Versuch wurden Probanden dazu aufgefordert, eine bestimmte Geldsumme mit einem anonymen Partner zu teilen. Grundgedanke: In westlichen Kulturen gilt es als fair, wenn man etwas in gleichen Mengen teilt. In einem 2. Experiment sollten die Versuchsteilnehmer den Betrag wieder aufteilen, diesmal jedoch unter Androhung von Strafe durch den anonymen Partner, wenn dieser das Angebot als nicht fair betrachtet. In beiden Versuchen wurden die Nervenzellen des rechten lateralen präfrontalen Cortex der Probanden mittels einer transkraniellen Gleichstromstimulation „angeregt“. Die Ergebnisse zeigten, dass bei einer Erhöhung der Aktivität der Nervenzellen faires Verhalten vor allem in der Sanktionbedingung gezeigt wurde, nicht jedoch in der freiwilligen Fairnessbedingung. Wurde die Aktivität erniedrigt, zeigte sich das umgekehrte Handeln.

 

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Bildquelle: © schubalu / pixelio.de

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