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Big Five Modell im Fadenkreuz der Diskussionen

21. Oktober 2013 – 00:01 wal (805x aufgerufen) |

Zwei Figuren. Eine trägt die Aufschrift "Dagegen", die andere die Aufschrift "Dafür".

Das Big Five Modell gehört zu den Standardmodellen der Persönlichkeitspsychologie und findet dementsprechend oft Einsatz in der Forschung. Das Modell postuliert, dass es fünf Dimensionen gäbe,  mit denen sich die Persönlichkeit eines Menschen angemessen beschreiben ließe. Namentlich handelt es sich bei den Dimensionen um: Offenheit für Erfahrung, Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Verträglichkeit. In jüngster Zeit gibt es jedoch Kritik an dem Modell und den zugehörigen Studien, die es stützen sollen. Zum einen wird von manchen Wissenschaftlern bemängelt, dass die Studien oft nur mit Studenten mit westlichem Hintergrund durchgeführt wurden. Zum anderen werden neuere Arbeiten herangezogen, in denen Persönlichkeiten anderer Kulturen teilweise mit weniger oder mehr Dimensionen beschrieben werden. So konnte man z.B. Persönlichkeiten im Stamm der Tsimane mit nur vier Dimensionen, die sich zum Teil auch von den regulären Big Five (z.B. „Fleiß“ und „Soziale Nützlichkeit“)unterschieden, beschreiben.

 

Inwieweit dies jedoch reicht, um das Big Five Modell zu verwerfen, zu erweitern, anzupassen, oder doch in der jetzigen Form beizubehalten, darüber wird auf der Expertenseite noch heftig gestritten.

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Buchtipp

Dieser Titel findet sich im Bestand der Sulb

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger/ pixelio.de

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