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Archiv Juli, 2013

Neubildung von Hirnzellen auch im Alter

16. Juli 2013 – 13:48 kri (457x aufgerufen)

Wallnuss

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Bildung der¬† Gehirnzellen beim Menschen mit der Geburt abgeschlossen ist. Mittels einer ungew√∂hnlichen Methode konnte eine Gruppe um den Wissenschaftler Fris√©n diese Annahme widerlegen. Sie nutzten dabei einen Nebeneffekt der vielen Kernwaffentests w√§hrend des Kalten Krieges. Damals stieg der Anteil des Kohlenstoffisotops C-14 in der Atmosph√§re drastisch an und fiel nach der Einigung auf dem Verzicht solcher Tests wieder ab. Da das C-14 von Pflanzen aufgenommen wird, gelangt es auch in die Nahrungskette und so ins Gewebe. Gewebe, das sich zu einer bestimmten Zeit bildet, fixiert die C-14-Konzentration wie eine Art Schnappschuss der aktuellen Gegebenheiten. Misst man diese Konzentration, kann man eine Angabe √ľber das Alter des Gewebes machen. Frisen stellt fest, dass bei allen Proben die C-14-Werte nicht typisch f√ľr das Geburtsjahr war- somit gab es eine Neubildung nach der Geburt.

 

Zum Artikel

 

Bildquelle: schubalu / pixelio.de

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TV-Tipp: „Aggression auf der Stra√üe – K√∂nnen wir die Folgen verhindern?“

15. Juli 2013 – 09:09 kri (727x aufgerufen)

Autobahn

Das Verhalten im Stra√üenverkehr ist so manches Mal von R√ľcksichtslosigkeit und Aggression gekennzeichnet. Der eine dr√§ngelt, rast und nimmt den n√§chsten die Vorfahrt. Gleichzeitig wird am Steuer geschimpft, gehupt und den anderen Fahrern noch gedroht. Trotz der umfassenden Strafen scheint es gar unm√∂glich den Rowdies die Benimmregeln beizubringen.

Daher lautet Thema von dem t√§glichen Wissenschaftsmagazin X:enius „Aggression auf der Stra√üe – K√∂nnen wir die Folgen verhindern?“. Gezeigt wird das Institut f√ľr Verkehrswissenschaften bei W√ľrzburg, in dem inFahrsimulatoren das Verhalten von Verkehrsteilnehmern getestet wird. Psychologen haben dabei herausgefunden, dass in fast jedem das Potenzial steckt, zum W√ľterich zu werden. Eine der Gr√ľnde f√ľr aggressives Verhalten – die Anonymit√§t unter Verkehrsteilnehmern. Doch der kann mit Hilfe sozialer Netzwerke vielleicht bald ein Ende gesetzt werden.

Zu sehen am Freitag, 19.07.13, um 16:30Uhr auf arte.

 

Mehr Informationen zur Sendung finden Sie hier

 

Bildquelle: © Th. Reinhardt / pixelio.de

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Spruch der Woche

15. Juli 2013 – 00:00 kri (479x aufgerufen)

kreuzworträtsel

„Der Optimist ist ein Mann, der Kreuzwortr√§tsel sofort mit dem Kugelschreiber ausf√ľllt.“

 

Karl Farkas (1893-1971), österreichischer Schauspieler und Kabarettist

 

Bildquelle: © Halina Zaremba  / pixelio.de

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Die Angst vor Stress ist auch gefährlich

12. Juli 2013 – 18:21 kri (638x aufgerufen)

Schild namens "Sorge"

Leistungsdruck und Stress sind scheinbar untrennbare Begleiter der modernen Lebensumstände. Gleichzeitig steigen die Zahl der Berichte, Studien etc., die vor den gesundheitlichen Schäden des ständigen Druck im Alltag warnen und zu mehr Pausen und Ruhe ermahnen.

Laut eines neuen Studienergebnis, kann auch die Angst vor der negativen Auswirkung von Stress auf die Gesundheit sich sch√§dlich auswirken. Ein verst√§rkte Wahrnehmung von Stress erh√∂ht das Risiko einen Infarkt zu erleiden um fast das Doppelte. Teilnahmen an der Befragung mehr als 7.000 Zivilbeamte √ľber eine Zeitperiode von 18 Jahren.

Mehr zum Artikel

 

Es entsteht die Frage, ob die Vielzahl der Studien √ľber die sch√§dlichen Folgen von Stress nicht nur das Bewusstsein sch√§rfen, sondern auch gleichzeitig die Angst und Sorgen verst√§rken. Was denken Sie? Kann es nicht genug Medien geben, die √ľber die Risiken berichten? F√ľhlen Sie sich dadurch besser aufgekl√§rt? Oder finden Sie im Gegensatz, dass diese Informationsflut √ľber Krankheiten und Gefahren mehr Unruhe und Besorgnis stiften?

 

Bildquelle: © I. rasche /pixelio.de

 

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TV-Tipp: „Kaputt vom Job“

11. Juli 2013 – 12:33 kri (905x aufgerufen)

Ein ausgebranntes Streichholz in einer Reihe von vielen

Was treibt Menschen in die Fr√ľhrente? Der Autor Michael Heuer begleitet drei Personen, die sich f√ľr diesen Schritt entschieden haben. Kennenlernt haben sich der Koch, die Kassiererin und der Techniker w√§hrend ihres Aufenthaltes in einem Rehazentrum der deutschen Rentenversicherung. Doch wie entscheiden die Krankenkassen und die Rentenversicherung auf den Antrag auf Erwerbsminderungsrente? Und wie werden Angeh√∂rige, Nachbarn und Kollegen auf ein m√∂gliches vorzeitiges Ende des Arbeitslebens reagieren? Obwohl die Anzahl derer, die das Arbeitsleben nicht mehr packen, unaufhaltsam steigt, ist f√ľr viele ein verfr√ľhter R√ľckzug aus dem Arbeitsleben undenkbar, gar ein Tabu.

 

Mehr zur Sendung

 

Die Reportage läuft am Montag, 15.07.2013, um 22:30 Uhr auf WDR.

Bildquelle:¬†¬© Martin M√ľller / pixelio.de

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Wie die eigene Körperhaltung unser Verhalten beeinflusst

10. Juli 2013 – 14:25 kri (731x aufgerufen)

Schreibtische im B√ľro

Auf die K√∂rpersprache des Gegen√ľbers zu achten liegt stark im Trend. Eine Vielzahl von Ratgebern versucht beim Interpretieren von Gestik und Mimik zu helfen. Allgemein bekannt werden Personen mit einer aufrechten und offenen K√∂rperhaltung als selbstbewusst und einflussreich eingesch√§tzt. Interessanterweise beeinflusst unsere K√∂rperhaltung nicht nur, wie wir wahrgenommen werden, sondern auch unser eigenes Verhalten. Aus fr√ľheren Studien ist bekannt, dass machtvolle Positionen einerseits die Risikobereitschaft und Stressresistenz erh√∂hen, gleichzeitig aber auch den Hang zu Unehrlichkeit und Egoismus verst√§rken. In den Versuchen zeigten Personen, die an einem gro√üen Schreibtisch gezwungen waren eine gestreckten K√∂rperhaltung einzunehmen, unehrlicheres und selbsts√ľchtigeres Verhalten als die Kontrollgruppe.

 

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Passend zu der Thematik empfehlen wir das Buch „K√∂rpersprache & Kommunikation: Nonverbaler Ausdruck und soziale Interaktion“ von Michael Argyle. In der aktualisierten Auflage bezieht der Autor neben Befunden aus der empirischen Sozialforschung auch Kenntnisse aus der Ethnologie ein. Von Mimik und Gestik √ľber die K√∂rperhaltung bis zum Raumverhalten wird ein umfassendes Bild √ľber die Facetten der nonverbalen Kommunikationen vermittelt. Gleichzeitg finden auch moderne Anwendungsm√∂glichkeiten in P√§dagogik, Therapie und Berufsausbildung Beachtung. Dieses Werk k√∂nnen Sie auch hier, bei uns in der Sulb ausleihen.

 

Mehr Informationen zum Buch

 

Bildquelle: © Norbert Schollum  / pixelio.de

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Ekel auch durch Placebos „heilbar“

8. Juli 2013 – 15:58 kri (886x aufgerufen)

Geröstete Maden

Maden, Spinnen, Larven und andere Insekten l√∂sen bei der Mehrheit Gef√ľhle des Ekels aus. Dieses Angewidertsein ist in den meisten F√§llen normal und nicht weiter besorgniserregend. Wenn aber die Abscheu mit einer √ľbersteigerten Angst bzw. Panik auftritt, kann dies einen st√∂renden Einfluss auf das allt√§gliche Leben einnehmen. An der Universit√§t in Graz wurde in einer Studie Ekel erstmals mit Placebo-Medikamenten „behandelt“. W√§hrend die Wirkungsweise von Placebos, sog. Scheinmedikamente, besonders in der Schmerzforschungung gut bekannt ist, wurden die Auswirkungen auf die Emotionen bisher wenig beachtet. Dieses Forschungsergebnis liefert wichtige Impulse f√ľr die Therapie von Angstst√∂rungen.

 

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Bildquelle: © Niki Vogt / pixelio.de

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Spruch der Woche

8. Juli 2013 – 00:00 kri (1123x aufgerufen)

Silhouette eines Boxers

„Hast du keine Feinde, dann hast du keinen Charakter.“

 

Paul Newman (1925-2008), US-Schauspieler

 

Bildquelle: © lichtkunst.73  / pixelio.de

 

 

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Film-Tipp: „In deinem Bann gefangen“

4. Juli 2013 – 09:00 kri (4341x aufgerufen)

Ausblick aus einer Kellerverließ

Der Film handelt von der √Ąrztin Anna Cooper, die eine Woche lang spurlos verschwunden war. Ihren Kollegen im Krankenhaus erkl√§rt sie nach ihrer R√ľckkehr, dass sie im Urlaub gewesen ist. √úber ihre erlebte Entf√ľhrung spricht sie nicht. Erst nach heftigen Alptr√§umen und Angstattacken geht die Gyn√§kologin zur Polizei und erstattet Anzeige wegen Entf√ľhrung. Zur gro√üen √úberraschung des zust√§ndigen Kriminalinspektors kennt sie ihren Kidnapper und wei√ü sogar seine Adresse. Doch √ľber das, was zwischen ihm und ihr vorging, schweigt sie weiter.

Die Regisseurin Lola Doillon beleuchtet in ihrem klaustrophobischen Kammerspiel ein Tabuthema: Das Stockholm-Syndrom. Der Akzent liegt auf die kaum nachvollziehbare Ambivalenz aus N√§he und Bedrohung, die Entf√ľhrungsopfer ihrem Peiniger gegen√ľber empfinden. Die Hauptrolle der einsamen Krankenhaus√§rztin wird dargestellt von Kristin Scott Thomas. Sie verk√∂rpert eine gebrochene Frau, die sich selbst wegen ihrer widerspr√ľchlichen Empfindungen nur hassen kann. Der Name ihres Kidnappers Yann Ochberg, beeindruckend gespielt von Newcomer Pio Marma√Į, ist eine Anspielung auf den amerikanischen Psychiater und Traumaforscher Frank Ochberg, der in den 70er Jahren das sogenannte Stockholm-Syndrom definierte.

 

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Zu sehen am Samstag, 13.07.2013, um 22:00 auf EinsFestival

 

Bildquelle: © Sabine Ullmann / pixelio.de

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Die Tränen der Menschen

3. Juli 2013 – 14:49 kri (683x aufgerufen)

Kleiner Junge in dem Armen seiner mutter

Im Denken und F√ľhlen unterscheidet sich der Mensch von anderen S√§ugetieren, dazu geh√∂rt auch das Weinen. Alle Lands√§uger produzieren Tr√§nen um die Augen vor dem Austrocknen zu sch√ľtzen, nur der Mensch weint auch aus Trauer, Freude oder aus Wut. In der Forschung wird dies als emotionale Tr√§nen bezeichnt und stellt die Wissenschaft vor einige R√§tsel: Was ist der Sinn vom Weinen? Nach dem niederl√§ndischen Neurologen Ad Vingerhoets liegt die Funktion des Weinens darin Hilflogskeit auszudr√ľcken und bei anderen Hilfsbereitschaft hervorzurufen.

Mehr Informationen finden sie auf der standard.at

Wenn Sie mehr von dem Neurolgen lesen m√∂chten, empfehlen wir sein Werk „Why humas like to cry- tragedy, evolution, and the brain.“ Sie finden dieses auch hier, bei uns in¬† der SULB.

 

Bildquelle: ¬© G√ľnter Havlena / pixelio.de

 

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